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USA 2004
Originaltitel:Starkweather
Länge:90:10 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Byron Werner
Buch:Stephen Johnston
Kamera:Byron Werner
Darsteller:Brent Taylor, Shannon Lucio, Jerry Kroll, Lance Henriksen, Tacey Adams, Joe Gerety, Steffany Huckaby, Justin Ipock, Marianne Emma Jeff, Ali MacLean, Keir O'Donnell
Vertrieb:e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:02.01.2007 (Verleih) / 15.02.2007 (Kauf)



Inhalt
Nach einer wahren Begebenheit. Vor Bundy, Manson und Dahmer zog der 19-jährige Charles Starkweather seine blutige Mord-Spur von Nebraska bis nach Wyoming. Gemeinsam mit seiner 14-jährigen Freundin Caril Ann Fugate ermordete er innerhalb von drei Monaten 11 Menschen. Es gab keine Motive, alleine die Lust am Töten bewegte ihn zu diesen brutalen Morden. Dieser Film basiert auf der wahren Geschichte des wohl kaltblütigsten Serienkillers der USA.

Bild
Format1.85:1 (anamorph)
NormPAL
 Über weite Strecken ist die Optik ziemlich weich und unterhalb der Erwartungen. Besonders der Detailbereich ist unangenehm schwach und verbessert sich nur selten auf gutes Niveau. An den Konturen wird ein halbwegs plastischer Eindruck geboten, dem aber sichtlich etwas nachgeholfen werden musste, damit das so erscheint. Die Vorlage muss wohl nicht die allerbeste gewesen sein, denn beim Produktionsjahr 2004 erwartet man eine ganze Menge mehr. Schmutz dagegen gibt es keinen zu sehen und die Farben sind relativ frisch, wobei Gelb- und Brauntöne des Sepiafilters der Optik hier ein wenig uf die Sprünge helfen. Im Bildhintergrund ist des Öfteren Rauschen zu sehen, aber auch Blockrauschen fällt ein wenig auf, wobei letzteres zu vermeiden gewesen wäre und ersteres nicht so schlimm ist. Knapp an 4 Punkten vorbei.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Mit dem deutschen Ton wird eine ganz gute Leistung abgegeben: Beste Dialogverständlichkeit, ein paar wenige Effekte und meist Musik auf den hinteren Lautsprechern und ein fehlerfreies, sauberes Klangbild lassen den Eindruck aufkommen, dass hier alles in Ordnung ist. Etwas mehr bietet der O-Ton, der durch die helleren Klänge zwar weniger Bass besitzt, aber auch wesentlich agiler und frischer zu klingen scheint. Durch diese zusätzliche Klarheit scheint das Geschehen dort greifbarer in den Ton umgesetzt worden zu sein. Beide kann man sich letztlich aber gleich gut anhören, wobei die Stimmen des O-Tons etwas über dem Niveau der Synchro sind.
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Extras
Extras
  • Originaltrailer (2:25 Min.)
  • Biografie zu Charles Starkweather (6 Seiten)
  • Weitere DVDs:
    • The Big White (1:48 Min.)
    • You Lie, You Die (2:16 Min.)
    • Monster (2:26 Min.)
    • Gacy (1:31 Min.)
    • Ted Bundy (1:48 Min.)
    • Dahmer (2:10 Min.)
    • The Call (1:13 Min.)
    • Dot.Kill (1:22 Min.)
    • Desolation (1:53 Min.)
VerpackungKeepCase
 Mehrseitige Texttafeln leiten ein in die Geschichte rund um den jungen Serientäter und seine Komplizin und auch ein Trailer ist vertreten.
 +-----

Fazit
Seltsam, dass sich alle paar Jahre die Filmemacher um Ed Gein und Ted Bundy reißen, der Ursprung des amerikanischen Serienkillers aber bisher liegen blieb. "Starkweather" möchte das nachholen und stellt uns den jugendlichen Rowdy Charles Starkweather vor, der zusammen mit seiner noch sehr jungen Freundin eine Serie von 11 Morden innerhalb kurzer Zeit verübte und dafür später zum Tode verurteilt wurde. Starkweathers Fall ist weniger spektakulär als andere, da er keine zusätzlichen Eigenarten oder psychischen Störungen zeigte, abgesehen von der, die ihn zu den Morden trieb. Hier tritt eine dunkle, unerkennbare Person auf ihn zu, sein Gewissen, welches ihn im Zwiegespräch dazu überredet, die Macht über Leben und Tod in die Hand zu nehmen. Nicht gerade neu, funktioniert aber ganz gut im Film. Starkweather spielt sich als großer James Dean-Fan auch wie dieser auf und legt sich seine moralischen Vorsätze jeweils so aus, wie es ihm passt. Möglicherweise versucht man mittels dieser Einfältigkeit die schwache Intelligenz von Starkweather zu kennzeichnen. Inszenatorisch sind Serienkiller-Filme eigentlich immer selbstläufer, so auch dieser. Grobe Schnitzer leistet sich "Starkweather" nicht, geht sehr geradlinig die Chronologie der wirklichen Hergänge ab und verbindet Road Movie- und ein wenig Rock'n'Roll-Feeling mit kurz ausgeführten Gewalteruptionen. Die Spannung könnte höher sein, die Psychologie etwas verdrehter, aber insgesamt reicht es zum durchschnittlich unterhaltsamen Genre-Beitrag. Nur durchschnittlich, weil mir die Motivation von Starkweather nicht so recht erkennbar ist. Seine Laune scheint den gut erzogenen jungen Mann einfach dazu zu treiben, kaltherzig zu morden, mehr erkennt man nicht. Gespielt wird ganz gut, aber so richtig mag nichts hier die Stimmung herumreißen, zu geradlinig und schmerzlos spult sich das ab. Was natürlich nicht heißen soll, dass sich diese Independent-Produktion nicht lohnen würde. Gerade Fans der Thematik könnten mal reinschauen.
Ein kleiner Tipp noch für all jene, die im FIlm nach Lance Henrikson suchen: Er ist zwar immer wieder mal im Bild, aber man sieht ihn nicht ...



Bilder der DVD




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News"Starkweather" von e-m-s
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