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DK 2001
Originaltitel:Kat
Alternativtitel:Kat - Eine Katze hat neun Leben. Du hast nur eins.
aka. Cat - Eine Katze hat neun Leben. Du hast nur eins.
Länge:83:13 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Martin Schmidt
Buch:Steen Langstrup, Marie Trolle Larsen
Kamera:Dirk Brüel
Musik:Gary Chang
SFX:Niels Valentin
Darsteller:Liv Corfixen, Martin Brygmann, Søren Pilmark, Charlotte Munck, Birgitte Federspiel, Holger Perfort, Grethe Holmer, Søren Christensen, Marie Trolle Larsen, Claus Flygare, Pernille Brems, Margrethe Koytu
Vertrieb:EuroVideo
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:19.09.2002 (Verleih) / 04.12.2002 (Kauf)



Inhalt
Die Studentin Maria bewohnt mit ihrer Familie und ihrer Katze ein Appartment in einem düsteren Haus mit skurriler Nachbarschaft. Um sich von den Beziehungsproblemen mit ihrem Freund abzulenken, stürzt sie sich in ihre Doktorarbeit ... bis es eines Abends klingelt. Obwohl sich die mysteriöse Besucherin in der Tür geirrt hat, nimmt sie einen unheimlichen Einfluss auf Marias Leben: Von da an quälen sie schreckliche, albtraumhafte Visionen und eine grauenvolle Bestie treibt ihr Unwesen unmittelbar in Marias Nähe. Da die Polizei Maria in Verdacht hat, die Greueltaten begangen zu haben, macht sie sich selbst auf die Suche nach der Wahrheit. Und was sie findet übersteigt selbst ihre schlimmsten Befürchtungen: Die Pforte zur dunklen Seite ist geöffnet und der blutrünstige Dämon hat Gestalt angenommen ...

Bild
Format1,85:1 (anamorph)
NormPAL
 Die Farben werden durch den Einsatz von Filter etwas verfremdet und tendieren meist in einen grün-modrigen bzw. erdigen Look, wobei mitunter auch Hauttöne darunter zu leiden haben. Der Kontrast wird ebenfalls stark beeinflusst und zeigt nicht immer eine optimal Detailzeichnung in dunklen Sequenzen. Zudem tendiert der Schwarzwert mehr ins Grünliche. Die Schärfe befindet sich hierbei aber auf einem recht guten Level und zeigt in einigen Nahaufnahmen sogar eine wirklich gute Detailzeichnung. Ingesamt wird der Transfer aber sehr grobkörnig und etwas verrauscht, was vor allem in schlecht ausgeleuchteten Szenen deutlich zu sehen ist. Dies scheint am digitalen Material zu liegen, worauf "Kat" gedreht wurde. Zudem zeigt sich leichtes Blockrauschen im Hintergrund und das Bild ist nicht gänzlich frei von Artefaktbildung. Außerdem erzeugen stehende Rauschmuster hin und wieder leichtes Bewegungsunschärfe. Defekte und Verschmutzungen sind hierbei jedoch nicht auszumachen.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch
Untertitel-
 Der Ton liegt hier leider nur in Deutsch vor und klingt sehr frontlastig. Die Effektlautsprecher werden äußerst selten hörbar beansprucht. Hin und wieder wurde der Score in die Rears gelegt, wobei sich Musik und Umgebungsgeräusche überwiegend auf den Frontkanälen abspielen. Somit wird nur wenig Räumlichkeit erzeugt, direktional passiert gleich Null und die dezent eingesetzten Effekte sind kaum der Rede wert. Dafür wird der Frontbereich sehr sauber und klar wiedergegeben. Die Stimmen klingen sehr natürlich und auch die restliche Geräuschkulisse wurde sehr dynamisch abgemischt. Hier hätte ich mir aber etwas mehr Räumlichkeit gewünscht.
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Extras
Extras
  • 7 Day to Live (1:47 Min.)
  • Das Experiment (1:29 Min.)
  • Gangster No.1 (1:31 Min.)
  • Cast & Crew:
    • Live Corfixen
    • Martin Brygmann
    • Charlotte Munck
    • Martin Schmidt
VerpackungKeepCase
 Magere Ausstattung, den bis auf ein paar Filmografien und eine Trailershow wird uns nichts geboten.
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Fazit
"Weg mit dir, Bartzabel ..."

Katzen symbolisieren etwas unheimliches, mystisches, gar unheilvolles und von daher ist es gar nicht mal so ungewöhnlich, dass unsere vierbeinigen Freunde nicht selten in Mittelpunkt einer Horrorgeschichte stehen. Egal, ob als Götter im alten Ägypten, als Haustier einer Hexe, oder einfach, wie im Fall von "Kat" als Racheengel. Das "Katzen im Horrorfilm"-Thema bietet einiges an Möglichkeiten, von den bisher nur ein kleiner Teil wirklich genutzt wurde. Gerne erinnern wir uns an die unzähligen Edgar Allan Poe-Verfilmungen, oder aber an Interner Link"Geschichten aus der Schattenwelt" zurück. In letzterem Episodenfilm handelt es in einer Kingschen Kurzgeschichte von einer Katze, welche sich an ihren alten Hausherren rächen will und sich dabei in den Körper seiner Opfer einnistet.
In dem dänischen Beitrag zum Tierhorrorfilm "Kat" geht es aber weitaus mystischer und okkulter zu, aber auch hier ist die einst so normale Katze der Racheengel der Geschichte. Dabei bietet "Kat" und übliche Genre-Kost, ohne wirklich aus der Tristesse der aktuellen Horrorproduktionen heraus zustechen. Solide Atmosphäre, ein wenig Teufelsbeschwörung, ein paar Schockmomente und eine sehr lange Leitung zeichnen diesen skandinavischen Beitrag aus. Für einen Film, in dem es um eine von Dämonen besessen Katze geht, welche auch mal in Übergröße Opfer fordern kann, geht es viel zu ruhig und harmlos zu. Es gibt kaum nennenswerte Momente und man ist viel zu sehr damit beschäftig die scheiternde Beziehung zwischen Mari (Liv Corfixen) und ihrem Freund zu erzählen. Dabei baut sich kaum wirkliche Spannung auf und die gerade mal neunzig Minuten können sich mitunter wie Kaugummi ziehen. Es wäre schöner gewesen die Verbundenheit zwischen der Katze und Mari weiter auszubauen und dabei vielleicht mehr in Richtung Interner Link"Pumpkinhead" zu gehen. Stadtessen ist "Kat" ein recht langwieriger Tierhorrorfilm mit einem netten, aber vorhersehbaren Ende geworden. Das können selbst die Dänen besser.

Die DVD wurde recht lieblos umgesetzt und muss von daher ohne Extras und Originalton auskommen. Bild und Ton befinden sich auf einem angenehmen Niveau, letzteres hätte aber ruhig räumlicher klingen dürfen.



Bilder der DVD




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