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ESP 1983
Originaltitel:Latidos de pánico
Alternativtitel:Cries Of Terror
aka. Panic Beats
aka. Frantic Heartbeat
Länge:88:35 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Juristisch geprüft: Strafrechtlich unbedenklich
Regie:Jacinto Molina (Paul Naschy)
Buch:Jacinto Molina (Paul Naschy), Antonio Fos
Kamera:Julio Burgos
Musik:Moncho Alpuente, Servando Carballar
Darsteller:Charly Bravo, Lola Gaos, Silvia Miró, Jacinto Molina (Paul Naschy), Pat Ondiviela, Julia Saly, Salvador Sáinz, José Vivó, Manuel Zarzo
Vertrieb:CMV-Laservision
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:21.07.2006 (Verleih) / 18.08.2006 (Kauf)



Inhalt
Paul Marnac bringt seine herzkranke Frau Genevieve zur Erholung auf den alten Landsitz seiner Vorfahren, der jedoch eine schreckliche Vergangenheit birgt. Bereits kurz nach ihrer Ankunft geschehen seltsame Dinge: Tote steigen aus der Badewanne und Schlangen kriechen im Haus herum. Zur selben Zeit geht Paul eine Affäre mit der hübschen Tochter der Haushälterin ein. Die 18-jährige Julie will aber eigentlich nur an Pauls Geld und geht dafür über Leichen. Nachdem Pauls Frau auf unerklärliche Weise ums Leben kommt, spitzt sich die Situation immer weiter zu. Schließlich wird auch Paul ein Opfer der machthungrigen Julie. Doch für Julie soll der Alptraum erst beginnen, die Toten kehren zurück, um sich an ihr zu rächen. Sie kann dem Fluch des alten Gemäuers nicht entrinnen, denn die Hölle wartet schon auf sie ...

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Das alte Material ist doch noch ganz gut in Schuss. Farblich macht nur ein geringer Grünstich auf das Alter aufmerksam machen und natürlich macht sich auch etwas Blässe breit, beides kann man aber akzeptieren. Der anamorphe Transfer fällt erwartungsgemäß nicht sehr scharf aus, ist aber nicht matschig im Detail. Vielmehr scheint ein träumerischer Schleier über dem Bild zu liegen. Vielleicht liegt es mit daran, dass kein sonderliches Rauschen auffällt. Dafür ist aber wieder einmal die Kompression nur mittelmäßig ausgeführt. Nicht erst in nebligen Sequenzen wird Blockrauschen deutlich, auch zuvor machen Hintergründe durch ungewollte Bewegung auf sich aufmerksam. Das reißt die Wertung auch bei vergleichsweise wenigen Verschmutzungen wieder runter. Schade!
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Stereo)
SpracheDeutsch
Untertitel-
 Der Zweikanalton scheint mir eine Aufwärtsabmischung vom Mono geworden zu sein. Ich könnte mich natürlich auch irren, aber letztlich würde es kaum einen größeren Unterschied machen, ob nun "echtes" 2.0 oder Aufgebohrtes, da es keine signifikant verteilten Töne gibt. Die Qualität stellt durch klare, rauscharme Klänge problemlos zufrieden, stellt dann aber keiner größeren Ansprüche zufrieden. Die hintergründige Musik und Effekte ziehen etwas gleich und nutzten sich nur wenig über die Zeit ab, beim Score ist dann aber schon eher Alter rauszuhören. Auf O-Ton und Untertitel muss man leider verzichten, dafür wird der Filmgenuss aber auch nicht durch Tonausfälle gemindert und die Originalsynchro ist ganz solide.
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Extras
Extras
  • Bildergalerie (64 Bilder)
  • Mucha Gracias Senior Lobo! (30 Bilder)
  • Trailershow: (4:08 Min.)
    • Game of Surival
    • Rache der Zombies
VerpackungKleine Hartbox
 Das Menü besteht aus Standbildern und als Extras werden uns nur zwei Trailer und zwei schöne Bildergalerien geboten. Letzteres zeigt knapp 30 Bilder aus diversen Paul Naschy-Filmen und bewirbt zudem das Buch "Mucha Gracias Senior Lobo!", welches 2006 in Deutschland erschienen ist.
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Fazit
- "Genevieve, ich will, dass du auf dich aufpasst. Versprich mir das! Ja, Liebling?" - Paul
- "Paul, in schlaflosen Nächten hab ich solche Vorahnungen und die beunruhigen mich." - Genevieve

Die eben zitierten schlaflosen Nächte könnten jeden treffen, auch (oder: besonders) Zuschauer von "Heartbeat". Wohlmöglich übermannt ihn aber wegen Spannungs- und Handlungsarmut alsbald der Tiefschlag. Frotzelei beiseite, aber Paul Naschys Regiewerk, in welchem er zusätzlich noch die Hauptrolle spielt, wird selbst bei wohlwollender, bemüht nostalgischer Betrachtungsweise schwerlich seiner Rolle als Horrorfilm oder zumindest schauriges Beziehungsfilmchen gerecht. Nur die klitzekleine Anfangssequenz erinnert schwach an die großartige Errungenschaften der spanischen Filmgeschichten namens Interner Link"Die Nacht der reitenden Leichen", welche einige Zuschauer ja bereits als trashig empfanden. "Heartbeat" hat dagegen die unfreiwillige Komik voll auf seiner Seite. Paul (Namensgleichheit mit dem Darsteller sind doch rein zufälliger Natur, oder?) möchte seine reiche, herzkranke Frau hinterrücks mit blutiger Inszenierung auf dem alten Landsitz in den Wahnsinn treiben, was dank ihrer schreckhaften Natur auch schnell gelingt. Hier bietet sich dem Zuschauer ein minutenlanger, theatralischer Todeskampf, der die Grenze zum Lächerlichen hin bereits anfangs überschreitet und irgendwann nur noch belustigend wirkt (der Co-Kommentator rief etwas von einem "sterbenden Schwan"). Aber selbst nach dem Ableben des reichlich dümmlich dargestellten Subjekts gewinnt "Heartbeat" kaum an Fahrt. Erst der kurze Prozess zwischen den heimlichen Geliebten des nun schwer reichen Witwers kann noch etwas an Blut triefenden Details zutage fördern. Inbrünstig wünscht sich der Zuschauer da vielleicht noch die eine oder andere Geistererscheinung herbei, die den Puls vielleicht etwas in die Höhe treibt, aber es passiert leider nicht. Glücklicherweise springt der alte Hausherr alsbald aus seinem angestaubten Bilderrahmen und lässt unter Einfluss von Blitz und Donner die Zurückgebliebenen für ihr mörderisches Komplott büßen. Das könnte dann bei leicht beeindruckbaren Naturen für Herzrasen sorgen, hätten dich nicht bereits vorher desinteressiert ausgeschaltet.

Die mittlerweile 32.Edition aus der beliebten Trash Collection von CMV-Laservision erscheint wie gewohnt in einer schicken kleinen Hartbx, allerdings ist die Bildqualität nicht wirklich gut und das Produktionsbedingte fehlen der Extras, sowie das recht dröge DVD-Menü, machen das ganze nicht unbedingt Sehenswerter. Hartgesonnene Naschy Fans werden aber ohnehin nicht an diese DVD vorbei kommen.



Bilder der DVD




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NewsCMV-Neuheiten im Juli / August '06
Heartbeat
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