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UK 2000
Originaltitel:Wyvern Mystery, The
Länge:96:11 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Alex Pillai
Buch:Sheridan Le Fanu, David Pirie
Kamera:Simon Maggs
Musik:Philip Appleby
SFX:Ken Lailey Effects
Darsteller:Naomi Watts, Derek Jacobi, James Doherty, Iain Glen, Jack Davenport, Aisling O'Sullivan, Elaine Collins, Ellie Haddington, Marston Bloom, Tim Preece, Raymond Sawyer, John Peters, Anita Carey, Ursula Holden Gill, Mark Hadfield, Rachel Sanders
Vertrieb:e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:26.10.2006 (Kauf)



Inhalt
Der Großgrundbesitzer Fairfield (Derek Jacobi) trägt die Schuld am Tod eines Pächters. Er fühlt sich verantwortlich für dessen kleine Tochter Alice (Naomi Watts) und nimmt sie mit zu sich, auf sein Anwesen Wyvern Manor. Hier wächst sie zu einer attraktiven Frau heran. Als Fairfield ihr seine Aufwartung macht, brennt sie mit Charles, einem seiner Söhne, durch. Die beiden heiraten und bringen ein Kind zur Welt. Doch Alice wird geplagt von Visionen einer unheimlichen schwarz gekleideten Frau. Doch eines Tages werden die Visionen furchtbare Realität ...

Bild
Format1.78:1 (anamorph)
NormPAL
 Dem anamorphen Bild fehlt es vor allem an Plastizität. Nicht gerade selten machen sich Unschärfen breit, die nicht nur die Details angreifen, sondern den gesamten Aufbau inklusive die Konturen betreffen. In Bewegungen liegt es am Ghosting, dass dieser Eindruck entsteht. In Sachen Farben und Kontrast ist die Leistung doch ganz ordentlich, wobei der Handlungszeitraum stets für leichte Abschwächungen in beiden Bereichen sorgt, schließlich darf es nicht zu bunt aussehen. Zu 4 Punkten reicht es wegen der Schärfedefizite nicht mehr, auch wenn Rauschen und Kompression sich unauffällig geben.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 "Wyvern Mystery" gehört in seiner DVD-Umsetzung zu der Kategorie von Filmen, die sich nur über die Musik auch ein wenig im Raumklang bemerkbar machen können, sonst aber sehr zurückhaltend bzw. etwas gebremst von der Front aus ertönen. So entscheidet der eigentliche Klang über die Wertung zwischen 3 und 4 Punkten, denn dieser ist durchweg angenehm und füllig.
 ++++--

Extras
Extras
  • Bio- und Filmografien:
    • Naomi Watts (7 Seiten)
    • Derek Jacobi (5 Seiten)
    • J.S. LeFanu (6 Seiten)
  • Weitere DVDs:
    • The Nun (2:16 Min.)
    • The Big White (1:50 Min.)
    • Hypnos (1:49 Min.)
    • The Phantom Of The Opera (1:37 Min.)
    • Mord in der Rue Morgue (1:21 Min.)
    • Die Schlangengrube und das Pendel (3:05 Min.)
    • Lagardere (1:40 Min.)
    • Evil (2:14 Min.)
    • Die Rache des roten Ritters (2:08 Min.)
VerpackungKeepCase
 Die Bio- und Filmografien sind, wie man es bei e-m-s immer tut, als Text verfasst.
 +-----

Fazit
Etwas fade BBC-TV-Produktion, die man uns mit "Wyvern Mystery" anbietet. Auf Drachen muss man nicht hoffen, dafür aber auf eine sehr kaputte Familienkonstellation, die für reichlich böses Blut sorgt und irgendwann sowohl für Alices Mann als auch für ihren neugeborenen Sohn zu einer Tragödie führen. Nachdem man also reichlich lahme, zarte Momente der noch jungen Liebe gesehen hat, die weder inhaltlich noch optisch wirklich etwas zu bieten haben und nach der Fast Forward-Taste schreien, gibt es im Mittelteil ein wenig Spannung, wenn das große Anwesen in den Dachgeschossen erforscht wird und man dort auf ein Geisterwesen trifft, welches ziemlich schnell fleischliche Form annimmt. Weder hier noch beim Zeitsprung im letzten Drittel, der fast unbemerkt fünf dicke Jahre verdrängt, kann man der Regie handwerkliches Verständnis bescheinigen. Statt irgendwann zum Punkt zu kommen, werden neue Ereignisse drangesetzt, die fast übergangslos ins sehr ausführliche Ende münden, bei welchem Alice ihrem kriminalistischem Gespür nachgeht, um die damalige Tragödie zu ergründen. Vom Gothic-Horror bleibt "Wyvern Mystery" leider so weit entfernt, wie der "Marienhof" von einer Indizierung, denn ein paar moderate Schocks machen noch lange keinen Horror aus und helfen höchstens, den Zuschauer des zuweilen arg ereignislosen Ablaufes vorm Einschlafen zu bewahren. Wohl kaum also ein Film, der sich in Naomi Watts Biografie gut macht, auch wenn sie selbst wie die meisten Darsteller ihre Sache gut macht.
Die Laufzeit der IMDb mit 120 Minuten scheint etwas übertrieben zu sein, denn selbst die BBFC gibt die Laufzeit nur mit 96 Minuten an. Somit dürfte die e-m-s-DVD ungekürzt sein.



Bilder der DVD




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