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USA 1999
Originaltitel:Candyman: Day of the Dead
Alternativtitel:Candyman - Il giorno Della Morte
Länge:89:25 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 18 Jahre
Regie:Turi Meyer
Buch:Clive Barker, Turi Meyer, Al Septien
Kamera:Michael G. Wojciechowski
Musik:Adam Gorgoni
SFX:Claire Jane Vranian, Gary J. Tunnicliffe
Darsteller:Tony Todd, Donna D'Errico, Alexia Robinson, Jsu Garcia, Mark Adair-Rios, Lupe Ontiveros, Elizabeth Guber, Rena Riffel, Ernie Hudson Jr., Wade Williams, Mike Moroff, Robert O'Reilly, Chris Van Dahl, Elizabeth Hayes, Lombardo Boyar, Lillian Hurst
Vertrieb:MAWA/VCL
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:18.07.2000 (Kauf)



Inhalt
In Los Angeles steht der Tag der Toten vor der Tür. Ein heidnischer Brauch, wie geschaffen dafür, die teuflische Seele eines Killers aus dem Jenseits wieder zu erwecken. Man muss fünf mal seinen Namen rufen - und der Candyman wird wieder morden. Die Einzige, die ihn aufhalten kann, ist Caroline. Doch der Candyman hat sie als nächstes Opfer auserkoren. Verzweifelt sucht Caroline nach einem Weg, den Candyman endgültig zur Hölle zu schicken. Aber noch mordet er weiter und der Tag der Toten wird für ihn zu einem blutigen Fest ...

Bild
Format1.66:1 (Letterbox)
NormPAL
 Sieht doch eigentlich ganz in Ordnung aus, oder? Nicht für Material aus dem Jahr 1999! Wobei man hier wieder eine Kinorolle zur Vorlage nahm, wie Brandlöcher beweisen. Das bringt einen nicht wirklich tollen Kontrast und jede Menge kleiner Verschmutzungen mit sich und ist zudem nur im Letterbox-Format digitalisiert worden. Das macht das Bild beim Aufzoomen dann auch unscharf im Detail, während diese im 4:3-Modus noch ganz gut aussehen. MAWA/VCL hat das damals bei vielen Titeln so gehandhabt, was bereits mehrfach negativ auffiel. Farblich ist das Ergebnis sehr zufriedenstellend. Dennoch, auch die Kompression produziert bei geringem Rauschen Blöcke und fehlerhafte Strukturen.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0, Dolby Digital 5.1
SpracheDeutsch
Untertitel-
 Ob nun Dolby Digital 5.1 oder Stereo, weder am Klang noch am Surround-Verhalten ändert sich etwas. Im 5.1-Modus sind die hinteren Lautsprecher zwar nicht still, aber eher unbedeutend am Ton beteiligt. Die Stimme des Candyman bekommt gegenüber Stereo etwas mehr Bass ab, der Sound gibt sich sonst aber unüblich schwach für diesen Tonmodus - oder besser: ereignislos. Am Klang und der Aussprache selbst lässt sich nicht viel Schlechtes finden, außer fehlender Dynamik. Etwas mehr als 3 Punkte.
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Extras
Extras
  • Hintergrundinfo:
    • Produktionsnotizen:
      • Schönheit und Schmerz (3 Seiten)
      • Horror bei Tageslicht (2 Seiten)
      • Der Tag der Toten (2 Seiten)
      • Zerstörung im Feuer (2 Seiten)
    • Cast & Crew:
      • Tony Todd (1 Seite)
      • Donna D'Errico (1 Seite)
      • Alexia Robinson (1 Seite)
      • Nick Corri "Jesu Garcia" (2 Seiten)
  • Weitere DVDs:
    • Sleepy Hollow
    • The Sixth Sense
    • John Carpenters Vampire
  • DVD-ROM-Teil:
    • Vorteile Web-DVD (3 Seiten)
    • Trailer:
      • Terminator 2: Judgment Day
      • DNA - Experiment des Wahnsinns
      • Der bewegte Mann
      • Spawn
    • Weblink
VerpackungKeepCase
 Das Bonusmaterial sieht nur in der Auflistung nach viel aus. Den DVD-ROM-Teil kennt man schon von anderen MAWA-DVDs her, denn hier befinden sich die altbekannten 3 Trailer, ein Weblink und ein paar überflüssige Texttafeln drauf, die wohl kaum für den Endkunden von Interesse sein werden. Die DVD wartet mit ein paar Texttafeln zur "Candyman"-Serie auf, die ganz ordentlich geworden sind, und kurzen Darstellerinfos. Knapp 2 Punkte.
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Fazit
Nicht nur die "Baywatch"-Nixe Donna D'Errico hätte sich gewünscht, vom Candyman nie wieder etwas hören zu müssen, auch mir ist das Wiedersehen in "Candyman 3 - Day of the Dead" ordentlich vermiest worden. Wäre nicht das Charisma von Tony Todd, nicht der eine oder andere blutige Effekte, der bis zum Gorigen reicht und den man unzählige Male in Rückblicken wiederholt, dann wäre diese Direct-To-Video-Produktion keineswegs besser als ein (unterdurchschnittlicher) Teenie-Slasher. Hauptsache Miss D'Errico und ihre Zimmergenossin dürfen ihre (leider einzigen) Qualitäten in engen Höschen und aufreizendem Hemd zur Schau stellen, das macht die gierige Menge doch satt, oder? Das Niveau erreicht leider den Bodensatz des Genres, gräbt sich durch Dialoge wie sie sinnloser und pathetischer nicht sein könnten, um irgendwann nach typischer Schwarz/Weiß-Malerei im Showdown den Mann mit der Hakenhand für immer ins ewige Inferno zu schicken. Dabei hat der Candyman grob geschätzt eine Million Möglichkeiten, um seine Ziele zu erreichen, doch er zögert immer wieder, verfolgt Caroline durch Visionen und Träume hindurch und kümmert sich nebenbei um ihre Spielgefährten. Effektmäßig ist das Gebotene ganz ordentlich, täuscht aber nicht darüber hinweg, dass es nicht nur leicht durchschaubar, sondern auch sehr vorhersehbar abläuft. Wenn der fahrlässige Organisator einer Galerie sich (natürlich in hübscher Begleitung) von Caroline verabschiedet und sie kurz darauf den schwarzen Mann wiedertrifft, weiß man doch ganz genau, dass im Apartment des Unvorsichtigen bald der Bär steppt und ein Bienenschwarm einfällt. Ebenso verläuft es mit der sehr züchtigen Liebesszene (das Shirt bleibt an!) und anderen Elementen, wie dem Arschloch-Cop, der freilich gegen Ende hin völlig austickt und sich auf die Seite des Bösen stellt.
Wirklich erstaunlich, dass man Clive Barkers Grundidee innerhalb eines Jahrzehnts mit nur zwei Fortsetzungen zu Tode reiten kann. Sicherlich war bereits die Darstellerwahl nicht die Beste, aber auch ein mystischer Hexenhauber von einer alten Schamanin hilft nicht grade, ernsthaften und atmosphärischen Horror zu erschaffen, denn die meisten Einfälle sind einfach zu platt dafür. Im Übrigen ist die Spannung durch die gegebene Transparenz sehr niedrig gehalten, so dass nicht einmal Todds Auftritte für die bitter nötige Gänsehaut sorgen können. Gehört höchstens ins Fernsehen, nicht auf DVD.



Bilder der DVD




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