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USA 2004
Originaltitel:Evil Eyes
Länge:77:09 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:keine Jugendfreigabe
Regie:Mark Atkins
Buch:Naomi L. Selfman
Kamera:Mark Atkins
Musik:Gabriel Heredia, Dana Kopetzky
SFX:Rocky Faulkner
Darsteller:Adam Baldwin, Udo Kier, Jennifer Gates, Mark Sheppard, Kristin Lorenz, Eric Caselton, Jason David, Lanre Idewu, Peta Johnson
Vertrieb:Sunrise
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:27.01.2006 (Verleih) / 27.03.2006 (Kauf)



Inhalt
Ab jetzt ist Jeff nicht mehr er selbst. Nachdem er sich als erfolgloser Drehbuchautor eine Absage nach der anderen von Hollywoods großen Studios einhandelt, nimmt er zwar ein gut dotiertes, aber sehr fragwürdiges Filmprojekt an: Er soll als Autor in die Rolle des durchgeknallten Massenmörders schlüpfen, der wahrhaftig vor Jahren im Blutrausch all seine engsten Verwandten abgeschlachtet hat. Jeff nimmt seine Aufgabe wie immer sehr ernst. Erst schreibt er am Drehbuch und stellt dabei fest, dass er die dunkelste Reise seines ganz persönlichen Horrortrips antritt. Von bösen Gedanken befohlen, löst er ein Oneway-Ticket in die Hölle - seine ahnungslose, aber bedauernswerte Familie nimmt er gleich mit. Jeff lebt sein Drehbuch. Jeff ist definitiv nicht mehr Jeff.

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Bildlich hat der Film starke Schwankungen. Einiges wird wohl als Stilmittel gedacht gewesen sein. Jedoch sind ein Blockrauschen und einige Unschärfen im Bild deutlich wahrzunehmen. Der Kontrast schwankt auch etwas, so dass der Schwarzwert mal gut ist, aber dann wieder ins Gräuliche abfällt. Die Farben sind soweit in Ordnung, schwanken jedoch auch etwas, dies wird aber mit dem angesprochenen Stil des Films zu tun haben.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch
Untertitel
 Die passable Synchronisation ist sehr frontlastig, so dass der Großteil nur aus dem Center und den beiden Frontspeakern kommt. Die hinteren Rears dagegen bekommen so gut wie gar nichts zu tun. Ein Gefühl für Räumlichkeit ist somit nicht gegeben. Nur selten, wenn z.B. eine Außenaufnahme zu sehen ist, bekommt man Umgebungsgeräusche geboten. Jedoch ist die Abmischung sehr leise, so dass die Synchro dominiert und eine ungleiche Tonebene zwischen dem M & E Track sowie der Synchronisation vorhanden ist. Die Verständlichkeit des Tons kann als gut bezeichnet werden und ist frei von Defekten. Rauschen ist sehr dezent vorhanden und fällt nur beim genauen Hinhören auf.
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Extras
Extras
  • Trailershow:
    • Way of the Vampire (1:15 Min.)
    • Wonderful Days (3:08 Min.)
    • King of the Ants (2:05 Min.)
    • Hell's Highway (1:17 Min.)
VerpackungKeepCase
 An Extras gibt es nur eine kleine Trailershow mit vier Titeln aus dem Sunrise-Programm.
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Fazit
Die Story des Films ist eine nette Mystery-Horror-Thriller-Geschichte, die vor allem Neulinge in diesem Genre gefallen könnte. Alte Hasen werden das Problem haben, dass sie innerhalb der ersten halben Stunde wissen, aus welcher Richtung der Jäger kommt. Regisseur Mark Atkins (Interner Link"Halloween Night", "Night Orchid") verschenkt mit seinem Low Budget-Film aus der Produktionsschmiede Asylum aber deutlich Potential, da das Drehbuch von Naomi L. Selfman stellenweise ideenlos und unausgereift daher kommt. Auch der Regiestil von Atkins lässt zu wünschen übrig, da gerade durch die mit Wackelbildern geschmückten und schlecht getimten Szenenwechseln einiges kaputt gemacht wird. Ob dieses Stilmittel wirklich gewollt war oder nur durch die Unerfahrenheit des Regisseurs zustande kam, wird wohl nur er beantworten können. Spannung kann zwar erzeugt werden, aber lodert leider auf Sparflamme. Aufgrund des geringen Budgets darf man auch von den Effekten nicht sonderlich viel erwarten. Kurze Splatterszenen sind vorhanden, werden aber meist nur angedeutet, so dass man nur das Endprodukt zu Gesicht bekommt, jedoch nicht die eigentliche Tat. Ein Hauptproblem des nicht unbedingt uninteressanten Films ist Hauptdarsteller Adam Baldwin (Interner Link"Akte X", "Angel", "CSI"), dieser hat allerdings nichts außer den Nachnahmen mit der Baldwin-Sippe zu tun, da seine Mimik und Gestik zu belanglos für seine Rolle sind. Außer man kann sich mit zwei Gesichtsausdrücken zufrieden geben. Dies ist aber für einen dem Wahnsinn verfallenen Menschen deutlich zu wenig. Jedoch ist das Wiedersehen mit Udo Kier als diabolischer Produzent eine wahre Freude, auch wenn seine Rolle nicht sehr viel von ihm abverlangt, kann er in dieser doch überzeugen und dem Film seinen Stempel aufdrücken. Wenngleich man sich fragt, warum er in diesem Film mitspielen wollte und ihn mit seinem Namen bewirbt. Das Ende mit seinem Cliffhanger schließt dann auch den Kreis des Filmes, wobei dies auch irgendwie deplaziert wirkt. Ansehen kann man sich den Film jedoch einmal, das Rad wird zwar nicht neu erfunden und man ärgert sich etwas über die verschenkten Ideen, aber man kann sich für 80 Minuten unterhalten. Der auf dem Cover der DVD aus dem Hause Sunrise angegebene englische Ton ist leider nicht vorhanden und im Gegensatz zur doch recht gut ausgestatteten DVD aus Dänemark bekommt der Käufer der deutschen Ausgabe von "Evil Eyes" lediglich eine kleine Trailershow spendiert. Dafür kann man mit einer soliden Bild- und Tonqualität zufrieden sein.



Bilder der DVD




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