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USA 2004
Originaltitel:Death Valley: The Revenge of Bloody Bill
Alternativtitel:Death Valley
aka. Bloody Bill
Länge:78:48 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:keine Jugendfreigabe
Regie:Byron Werner
Buch:John Yuan, Matthew Yuan
Kamera:Byron Werner
Musik:Ralph Rieckermann
SFX:Richard Miranda
Darsteller:Chelsea Jean, Jeremy Bouvet, Gregory Bastien, Denise Boutte, Matt Marraccini, Steven Glinn, Scott Carson, Kandis Erickson, Ben Acker
Vertrieb:Sunrise
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:27.01.2006 (Verleih) / 27.03.2006 (Kauf)



Inhalt
Eine Gruppe junger Leute ist auf dem Weg zu einem Sporttournier. Unterwegs bekommen sie Ärger mit einem Drogendealer, der seinen Kollegen sucht, da dieser ihn übers Ohr gehauen hat und mit einer beachtlichen Menge an Geld verschwunden ist. Zusammen gelangen sie in ein mysteriöse Wildwest-Dorf. Hier wurde vor hundert Jahren der ehemalige Bandit Bloody Bill hingerichtet. Dieser verfluchte das ganze Dorf in seiner Todesstunde. Jeder, der das Dorf betreten hat, wird es nicht lebend verlassen. Ein blutiger Kampf ums Überleben beginnt für die Gruppe als die ersten Zombies, angeführt von Bloody Bill, mit dem Massaker beginnen.

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Für einen Film von 2004 hätte das Bild eigentlich besser sein können, jedoch sollte man wohl auch bedenken, dass es um einen Low Budget-Film geht. Durch den Einsatz von Farbfiltern wirken sich die Farbe stellenweise etwas zu grell aus. Der Kontrast geht soweit in Ordnung aber der Schwarzwert hätte besser sein können, da vieles eher gräulich wirkt. Etwas stark fällt das Blockrauschen auf. Positiv dagegen ist die Schärfe im Vordergrund, nur die Hintergrundschärfe fällt etwas ab.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch
Untertitel-
 Wirklich überzeugen kann der Ton nicht. Das Gleichgewicht zwischen Synchronisation und M&E Track passt nicht, da der Effektetrack deutlich leiser ist. Zudem wurden wohl nur Sprachsequenzen synchronisiert und für andere Geräusche wie Atmung oder Schreie wurde auf den Originalton zurückgegriffen. Daher entstehen zudem auch Tonschwankungen. Aufgrund des leiseren M&E Tracks kommt auch kein Gefühl für Räumlichkeit auf. Nur im Zuge des Soundtracks bekommt man leise etwas aus den Rears zu hören. Rauschen ist minimal vorhanden.
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Extras
Extras
  • Trailershow:
    • Way of the Vampire (1:15 Min.)
    • Hell's Highway (1:17 Min.)
    • King of the Ants (2:05 Min.)
    • Killer Eyes (1:15 Min.)
VerpackungKeepCase
 Kein Bonus außer einer Trailershow mit Titeln aus dem Hause Sunrise.
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Fazit
Hier haben wir wieder einen kleinen Low Budget-Film aus der B- und C-Movie-Schmiede Asylum. Prinzipiell kann man sich mit Filmen von Asylum recht schnell anfreunden, wenn man keine großen Ansprüche stellt. So auch mit "Death Valley: The Revenge of Bloody Bill", der ein netter Zeitvertreib ist. Natürlich darf man nicht viel von der Logik erwarten, manchmal erinnert diese gar an einen Schweizer Käse, so groß sind die Löcher im Skript. Aber durch ein simples "10 kleine Negerlein"-Prinzip und ein paar durchschnittliche Splatterszenen kann die Zombiejagd bereits beginnen. Die Geschichte vom Autorenteam John Yuan und Matthew Yuan ist nur aufgewärmt und wird sicher niemanden vom Hocker reißen, kann aber durch die Verlagerung in eine alte Wildwest-Stadt überzeugen. Die Effekte überzeugen nicht so wirklich, da man gerade bei den Splatterszenen das meiste nur angedeutet oder im Hintergrund sieht. Mit dem roten Lebenssaft wird aber genügend rumgespritzt. Von der Darstellerseite hat man es hier mit absoluten No-Name-Veteranen zu tun, die ihre Rollen gerade noch durchschnittlich spielen können. Einen wirklichen Totalausfall gibt es zwar nicht, doch kann man bezweifeln, dass irgendjemand der Truppe jemals einen Oscar erhalten wird. Sichtlich Spaß macht der unfreiwillige Humor, da man selten dämlichere Texte zum Besten gab. Ob dies wirklich so beabsichtigt war, lässt Zweifel aufkommen. Negativ wirken sich aber einige der Zombiedarsteller aus, da man beim genauen Hinsehen einigen das Grinsen im Gesicht ansieht. Wahrscheinlich dachten sie auch nur daran, auf was sie sich da eingelassen haben. Eher störend wirkt sich der Einsatz von Filtern aus, da man versuchte, eine immerwährende Sonne darzustellen und hierzu sehr viel in Gelb und Rot tauchte. Auch der schnelle Schnitt wirkt etwas unausgewogen. Eine nette Idee ist es, die Rückblenden im Film per Sepiafilter auf alt zu trimmen. Der Soundtrack mit seiner recht unausgewogenen Metal-Mischung passt sich dem Geschehen auf dem Bildschirm an, wobei der einfallslose Titeltrack, der auch im Menü der DVD zu hören ist, irgendwie zu gefallen weiß.
Die DVD selber ist durchschnittlich und im Bereich Extras wieder stark vernachlässigt worden. Eine Empfehlung für Leute, die sich schon mit Filmen aus der Produktionsstätte Asylum auskennen bzw. für alle, die Lust auf einen Low Budget-"Zombies im Wilden Westen"-Film haben, bei dem man garantiert kein Gehirn benutzen muss. Dann sind knapp 80 Minuten Unterhaltung garantiert.



Bilder der DVD




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