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JP 2000
Originaltitel:Sakuya: yôkaiden
Alternativtitel:Sakuya - Bekämpferin der Dämonen
aka. Sakuya: Slayer of Demons
aka. Sakuya: The Slayer of Demons
Länge:87:44 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Tomoo Haraguchi
Buch:Tomoo Haraguchi
Kamera:Shôji Ebara
SFX:Shinji Higuchi, Katsuro Onoue
Darsteller:Nozomi Andô, Kyusaku Shimada, Keiko Matsuzaka, Moeko Ezawa, Hiroshi Fujioka, Hidehiko Ishikura, Tamami Kaneko, Naoto Takenaka, Tetsuro Tamba, Shinya Tsukamoto, Shuichi Yamauchi, Keiko Yoshida
Vertrieb:I-On New Media
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:24.11.2006 (Verleih) / 02.12.2006 (Kauf)



Inhalt
Vor langer Zeit: Die junge Sakuya wurde auserwählt, als Kämpferin gegen die immer stärker werdende Bastion von Dämonen anzutreten, die durch die Bösartigkeit der Menschen immer mehr an Macht gewinnen. Gemeinsam mit Taro, einem von ihr adoptiertem Dämonenbalg, stellt sich Sakuya ihrer Aufgabe und beginnt, das Land von der Plage der Höllenwesen zu befreien. Auf ihrer ereignisreichen Reise stoßen sie schließlich bis zur Herrscherin aller Dämonen vor, der Spinnenkönigin. Durch den Sieg gegen dieses gigantische Wesen würde sich der Krieg gegen die Dämonen endgültig entscheiden, doch Taro kommen Zweifel, ob er diesen letzten Kampf gegen seinesgleichen ausfechten will ...

Bild
Format1.90:1 (anamorph)
NormPAL
 Anfangs dachte ich noch, dass der Weichzeichner-Effekt einfach zum stilistischen Mittel der rückblickenden Einleitung gehört, aber die unangenehme Unschärfe, anders kann man es leider nicht nennen, bleibt bis zum Filmende bestehen. Von einem Fantasy-Film dieses Kalibers erwartet man einfach nicht viel weniger als perfekte Schärfe, aber nicht einmal ein gutes Niveau wird geboten. Details sind oftmals sehr schwach und die Konturen heben sich nur in Ausnahmen gut ab. Das ist angesichts des ganz passablen Kontrasts, der etwas weicher ausfällt, und der Farbfülle vieler Szenen wirklich bedauernswert. In Bewegungen ist etwas Ghosting im direkten Umfeld der Figuren zu sehen und auch das Rauschen enthält seltsame Strukturen, wie man sie eigentlich nur von Kompressionsschwächen her kennt. Auch das Bildformat ist etwas ungewöhnlich und wird von einem dicken schwarzen Rahmen gesäumt, der über den Overscan-Bereich normaler TV-Geräte herausragt. Von 4 Punkten noch weit entfernt.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Japanisch
UntertitelDeutsch, Deutsch für Texteinblendungen
 Bei Ton wird die DVD dem Film jederzeit gerecht. Die knalligen Action-Szenen sind mit ebensolchen Effekten belegt, die schön durch die Boxen preschen und für ordentlich Bewegung sorgen. Zwischenzeitlich gerät der durchaus wuchtige Track, der den Bass ganz ordentlich einsetzt, etwas zu sehr auf die Front und ganz so klar und direkt wie im Japanischen mag die deutsche Synchro auch nicht gelingen, aber der Action-Fan wird vom Ton sicherlich nicht enttäuscht sein. Der Grund, warum die zwischen 4 und 5 Punkten pendelnde Wertung sich doch zum Schlechteren hin entscheidet, ist das mitunter miese Timing der deutschen Untertitel, die nur an bestimmten Synchronisationspunkten mit dem jeweils Gesprochenen übereinstimmen.
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Extras
Extras
  • Behind The Scenes (21:32 Min.)
  • Die Spezialeffekte (10:27 Min.)
  • Making Of (7:08 Min.)
  • Trailer jp. (2:55 Min.)
  • Trailer chin. (2:55 Min.)
  • Teaser (0:57 Min.)
  • TV-Spots (1:08 Min.)
  • Trailershow:
    • Ashura (1:11 Min.)
    • Blood & Bones (1:53 Min.)
    • Cutie Honey (1:59 Min.)
    • Deadly Outlaw Rekka (1:19 Min.)
    • Moon Over Tao (1:13 Min.)
    • Survive Style (1:33 Min.)
VerpackungKeepCase
 Die "Behind The Scenes" dürften gern 3x mal so lang sein, denn hier wird in Kurzform allerlei abgehakt, von den Proben und dem Darstellertraining über die Dreharbeiten und die Premiere bis hin zu einigen Effekten. Viele Sachen werden in Clip-Form nur angeschnitten und wirken, als ob davon noch mehr Material existiert. Die Spezialeffekte werden ebenso wie das Making Of mittels Audiokommentar begleitet. Hier geht es natürlich etwas mehr um die technische Seite des Films, während das "Hinter den Kulissen"-Feature auch menschliche Aspekte einfließen ließ. Dank deutscher Untertitelung dürfte es hier keinerlei Verständnisprobleme geben. Die weiteren Extras lassen sich schnell als Trailer und TV-Spots zusammenfassen plus der 6teiligen Trailershow, die themengerecht ein paar asiatische Filme anpreist.
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Fazit
Wenn ich jemanden ein japanisches Märchen zeigen sollte, dann würde ich ihm wohl diesen Film hier empfehlen - noch vor der berühmten Interner Link"A Chinese Ghost Story"-Trilogie. Dass "Sakuya" den Begriff der Grimm'schen Geschichtenwelt sehr weit aufspannt, um sanfte Horroranteile, aber auch um typische Elemente des Swordplay-Genres erweitert, muss man dabei aber schon in Kauf nehmen. Wobei gerade diese phantastischen und optisch opulent umgesetzten Anteile den Reiz von "Sakuya" ausmachen. Die Geschichte ist schnell zusammengefasst als Dämonenhatz für eine bessere Welt, bei der sich die titelgebende Heldin mit ihrem Adoptivbruder Taro, einem gutmütigen Dämonen, und zwei weiteren Recken aufmacht, um schließlich gegen die ungemein große wie auch mächtige Königin der Erdspinnen, optisch aufgepeppt wie Tina Turner zu besten Zeiten, anzutreten. Dahingehend ist "Sakuya" eigentlich sogar ein richtiger No-Brainer - aber ein ungemein fesselnder, weil ständig etwas Tolles geboten wird! So trifft die Truppe auf allerlei bösartige Wesen, die innerhalb von furios ablaufenden Kämpfen aus dem Weg geschafft werden sollen und arbeitet sich gleich einem Videospiel weiter zum Ziel vor. Aber auch freundliche Dämonen tanzen durch die Wälder und erschaffen dabei eine Stimmung, die sich von jeglichen Bindungen zur Realität befreien kann. Wobei man kaum von Dämonen sprechen kann wie sie als entstellte, schreckliche Wesen in Horrorfilmen dargestellt werden, sondern eher von wild kostümierten Geistern, die mit allerlei Magie die Menschheit terrorisieren. Sämtliche Szenen strotzen daher nur so vor Effekten, wobei positiv auffällt, dass man als Zuschauer keine genaue Unterteilung zwischen CGIs, handgemachten Effekten und beispielsweise Matte Paintings feststellen kann, so dass die märchenhafte, wenn auch düstere Atmosphäre wie aus einem Guss stammt. Um die Nerven nicht zu überstrapazieren, findet zwischen all dem "eye candy" eine Beziehungskrise zwischen dem ungleichen Geschwisterpaar platz und sogar eine kurze Musical ähnliche Sequenz wird uns geboten. Doch währt das alles nie lang genug, um die Rasanz des Filmes negativ zu beeinflussen und so lässt man kurze Zeit wieder die Klingen sprechen und inszeniert explosive und magische Fights - ohne größere Martial Arts-Choreografien, dafür aber in schlicht umwerfenden Bildern. Asien-Fans sollten hier unbedingt reinschauen!



Bilder der DVD




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