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| Inspektor Black untersucht eine Mordserie, bei der es noch keine heiße Spur gibt. Der Druck von seinen Vorgesetzten wächst, als wieder eine Leiche gefunden wird. Währendessen sind der Rockstar Max (Jakob Rudelstorfer) und sein Manager Tom (Frens Mike) auf dem Weg zu einem Musikproduzenten. Zu ihrem Unglück haben sie eine Autopanne mitten in der Einöde. Auf der Suche nach Hilfe, landen sie irgendwann in ein Dorf. Hier geraten sie an den ehemaligen Elvis-Imitator Frankie Payne (Francis Lane), der ihnen seine Hilfe anbietet. Zu ihrem Entsetzen müssen Tom und Max aber bald feststellen, dass sie Opfer eines wahnsinnigen Elvis-Fetischisten geworden sind. Die Fronten verhärten sich und es kommt zu einer blutigen musikalischen Folter ... |
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| Format | 1,33:1 (Letterbox) |
| Norm | PAL |
| Dass man nur ein geringes Budget hatte und so auch mit den zur Verfügung stehenden Mittel auskommen musste, beweist mal wieder Einfallsreichtum. Durch das schwarz/weiß-Bild wird einiges kaschiert. Jedoch ist der Kontrast wirklich gelungen und enthält einen sauberen Schwarzwert. Auch die Schärfe geht soweit in Ordnung, hätte aber stellenweise besser sein können. Negativer fällt, gerade in dunklen Szenen, das Rauschen auf. Auch ist in einigen Szenen das Bild mit Streifen versetzt. Für eine Amateurproduktion ist das Bild gut geworden. | |
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| Formate | Dolby Digital 2.0 |
| Sprache | Deutsch |
| Untertitel | Englisch |
| Der Ton ist sehr gut zu verstehen und klingt sehr sauber. Ein minimales Rauschen ist vorhanden, wirkt sich aber nicht auf den Hörgenuss aus. Passagenweise klingt der Ton etwas blechern aber für einen Stereoton wurde mit den zur Verfügung stehenden Mittel das Beste rausgeholt. Die Untertitel wurden gut gesetzt und sind zudem gut lesbar in der vorhandenen Schriftgröße. | |
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| Extras |
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| Verpackung | KeepCase |
Gleich drei Audiokommentare werden auf der DVD präsent sein. Leider waren diese auf unserer Test-DVD noch nicht vorhanden, ebenso wie die neusynchronisierte Tonspur, so dass sie bei der Punktevergabe nicht berücksichtigt werden können. Das Viva Prima Interview Special mit Francis Lane ist sehr interessant und man bekommt einen kleinen Einblick in dessen Welt und sein denken. Hinter den zusätzlichen Szenen verbergen sich zwei Passagen, die es nicht in den Film geschafft haben. Als kleines Featurette kann man sich danach das Geschehen "hinter die Kulissen" von "Flesh for the King" anschauen. Abgerundet wird das ganze von zwei verschiedenen Trailern zum Film und einer Bildergalerie. Mit den Audiokommentaren und der neuen Tonspur würden die Extras auf drei Punkte anwachsen, so leider nur zwei. | |
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| Das Jahr 2007 fängt ja wirklich gut an. Wie weit der Fankult gehen kann, zeigen uns die Jungs von Mitternachtsfilm mit ihrem neuesten Werk. Für eine Amateurproduktion sieht der Film verdammt gut aus. In schönen schwarz/weiß-Bildern bekommt man eine Mischung zwischen Thriller und Drama mit mystischen Touch geboten. Die Darsteller agieren ausgesprochen gut vor der Kamera und harmonieren zusammen. Man möchte hoffen, dass man sie noch öfter sehen wird. Elvis-Darsteller Francis Lane ist wirklich eine Nummer für sich, dies aber im Positiven, da er einen gewissen Charme versprühen kann und wie der nette Nachbar von nebenan wirkt. Dass er dies nicht ist und eher als erster Elvis-Serienkiller der Filmgeschichte betitelt werden kann, nimmt man ihm zwar nicht zu 100 Prozent ab, aber für diese Rolle ist er genau der Richtige. Etwas nachteilig muss man die Effekte betrachten, da diese recht unecht wirken, aber in ihrer Art durch den s/w-Stil des Films etwas kaschiert werden. Gerade bei der Szene, in der eine körperliche Teilung der einzelnen Gliedmaßen durchgeführt wird, fallen die Effekte deutlich schlechter aus und passen nicht sonderlich in die Story. Man hätte sich gewünscht, das ganze nur indirekt zu sehen. Dies liegt aber zum großen Teil an dem geringen Budget, das zur Verfügung stand. Die Regie kann als durchweg gelungen betrachtet werden und sieht zum größten Teil nicht nach einer Amateurproduktion aus. Markus Wimberger, der neben der Regie auch mit für das Drehbuch verantwortlich war, kann mit seinen Ideen also deutlich überzeugen, trotz des geringen Budgets. Auch soundtechnisch macht der Film einiges her und wartet mit einem guten Soundtrack auf. "Flesh for the King" ist wirkliche frischer Wind und hebt sich deutlich vom Amateureinheitsbrei aller Wald-und Wiesen-Filme ab, kann zudem durch seine krude Genremischung deutlich Spaß beim Zuschauer aufkommen lassen. Eine klare Empfehlung für alle, die dachten, der Amateurfilm wäre gestorben. Und wer jetzt Lust auf diese kleine Entdeckung bekommen hat sollte sich die DVD unter www.Mitternachtsfilm.com schleunigst besorgen. |
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![]() | Druckbare Version |
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