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USA 1989
Originaltitel:Friday the 13th Part VIII: Jason Takes Manhattan
Alternativtitel:Freitag der 13. - Todesfalle Manhatten
aka. Venerdì 13: incubo a Manhattan
Länge:96:15 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Strafrechtlich unbedenklich, SPIO/JK
Regie:Rob Hedden
Buch:Rob Hedden
Kamera:Bryan England
Musik:Fred Mollin
SFX:James Goff Martin
Darsteller:Jensen Daggett, Scott Reeves, Barbara Bingham, Peter Mark Richman, Kane Hodder, Martin Cummins, Gordon Currie, Alex Diakun, Vincent Craig Dupree, Saffron Henderson, Kelly Hu, Sharlene Martin, Warren Munson, Fred Henderson, Todd Shaffer, Tiffany Paulsen, Tim Mirkovich, Sam Sarkar, Michael Benyaer, Roger Barnes, Amber Pawlick, Vince Capone, Peggy Hedden, David Longworth, Jasper Cole, David Jacox, Ken Kirzinger
Vertrieb:Paramount Pictures
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:05.12.2002 (Kauf)



Inhalt
Durch einen Anker wird eine Stromleitung im Crystal Lake beschädigt. Die darauf folgenden Stromstöße erwecken Jason zu neuem Leben. Ein Pärchen, das in einem Boot am See eine Liebesnacht verbringt, fällt Jason als erstes zum Opfer. Am nächsten Tag reist Jason mit einer Schulklasse auf einem Ausflugsdampfer nach New York und dezimiert die Fahrgäste nach bestem Können. Aber auch die kleine Gruppe, die Manhattan lebend erreicht, ist dadurch keineswegs in Sicherheit ...

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Bei einem Backprogramm-Titel, der zudem in Deutschland noch auf den Index steht, investiert Paramount sicherlich nicht mehr viel in die Restauration eines Films wie der hier vorliegenden achten Teil der "Freitag der 13."-Reihe.
Die Farbwahl darf hierbei meist als natürlich angesehen werden und der Kontrast arbeitet ebenfalls über weite Strecken sehr sauber, obgleich wir uns hin und wieder einen satteren Schwarzwert gewünscht hätte. Zudem erscheinen einige wenige Sequenzen etwas milchig. Dafür werden in dunklen Szenen nur selten nötige Details verschluckt. Die Schärfe hinterlässt hierbei ebenfalls einen überwiegenden guten bis sehr Eindruck, wobei es dem anamorphen Transfer an einer ausgewogenen Detailschärfe mangelt. In den Totalen wirkt das Bild meist zu weich und in den Nahaufnahmen lassen sich trotz einer guten Detailschärfe deutliche Rauschmuster erkennen, welche die Detailschärfe erheblich mindern. Bildrauschen lässt sich zudem nahezu in jeder Sequenz ausmachen und vor allem in dunklen Sequenzen oder aber auf homogenen Flächen lässt sich ein deutliches Grieseln feststellen. Die Kompressionen arbeiten weitgehend unauffällig, wobei im Hintergrund immer mal wieder leichtes Blockrauschen zu erkennen ist. Hin und wieder huschen auch kleinere Defekte und Verschmutzungen durch das Bild, welche in einigen Sequenzen starke Ausmaße annehmen. Insgesamt aber ein noch recht guter Transfer.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Surround)
SpracheDeutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch
UntertitelDeutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Arabisch, Bulgarisch, Dänisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Hebräisch, Niederländisch, Isländisch, Italienisch, Kroatisch, Norwegisch, Polnisch, Rumänisch, Schwedisch, Slowenisch, Spanisch, Türkisch, Tschechisch
 Sämtliche Tonspuren liegen hier in Dolby Surround vor und die deutsche Synchronisation wartet mit einer kräftigen Front auf, welche Sprache, Geräusche und den Score sehr sauber und klar wiedergibt. Aber auch der Effektbereich bekommt überraschend viel zu tun und erzeugt eine angenehme Räumlichkeit, welche mit einigen Effekten und vor allem Musik erzeugt wird. Der englische Track klingt in den Stimmen etwas natürlicher, wurde aber auch etwas leiser abgemischt. Daraus resultiert, dass die gesamte Klangkulisse etwas realistischer klingt und Geräusche, welche in der deutschen Fassung untergehen, hier deutlich zu erkennen sind. Optional lassen sich deutsche Untertitel hinzuschalten.
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Extras
Extras-
VerpackungKeepCase
 Ein Trailer wäre nett gewesen, aber den finden wir hier leider nicht.
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Fazit
"Jason takes Manhattan" ... und mutiert dabei zur Witzfigur.

Mit "Freitag der 13. - Todesfalle Manhattan" erlangte die Serie 1989 ihren absoluten Tiefpunkt und das, obgleich das Studio versuchte dem durchgekauten Thema mit einem Abstecher nach New York wieder neues Leben einzuhauchen. Doch Jason gehört an den Crystal Lake wie auch Freddy in die Elm Street und Meyers nach Haddonfield gehört. Vielleicht wäre das Konzept "Vorhees vs. New York" ja noch durchaus interessant gewesen, hätte man nach den überraschend guten sechsten und siebten Teilen der Reihe, welche Jason in einem grandiosen Look zeigten, nicht sämtliche positiven Eigenschaften dieser beiden Filme für Teil acht komplett über Board geworfen.
Von dem vermoderten Fleischberg, welcher bereits im siebten Teil von Kane Hodder verkörpert wurde, ist hier nichts mehr übrig. Jason ist lediglich eine Karikatur seiner selbst und auch wenn man krampfhaft versuchte mit einigen Jokes und Insidergags das Publikum bei Laune zu halten, täuscht dies nicht davor hinweg, dass wir hier den wohl schlechtesten Teil der gesamten Reihe vorliegen haben. Ein Film zum Abgewöhnen, denn selten haben wir so etwas uninspiriertes und langweiliges gesehen wie das, was uns Regisseur Rob Hedden hier serviert. Die Geschichte ist langweilig, die Morde altbacken und dröge. Innovation gleich Null und selbst die Atmosphäre, welche die letzten beiden Teile positiv hervorhob, weicht einem Trauerspiel. 60 Minuten Meuchelei auf der Bounty ... ähm auf der Lazarus (nette biblische Anspielung), bevor Jason den Big Apple unsicher machen darf, dürfte er schon die Hälfte des Publikums in die Tiefschlafphase gerissen haben. Der harte Kern, welcher sich zwanghaft versucht hat wach zu halten, wird danach mit weiteren 30 peinlichen Minuten, ein paar rollenden Köpfen und hin und wieder netten Gags belohnt, bestraft oder was auch immer. Es ist einfach lächerlich, wie man Jasons diabolische Präsenz der letzten Teile so einfach fallen lässt und uns als Dank auch noch mit einem Ende abspeist, welches als Frechheit sondergleichen gewertet werden kann.
Kein Wunder, dass die Serie nach diesem Teil erst einmal eingestellt wurde, denn auf den Rückweg von seiner Sightseeing Tour aus New York erlitten Jason und auch Paramount erheblichen Schiffbruch, so dass die Studios ihr untotes Kind nur allzu gerne loswerden wollten. Großer Fehler, denn mit Interner Link"Jason goes to Hell" zeigte New Line Cinema wie es richtig geht.

Technisch bekommen wir eine solide Umsetzung spendiert, welche in allen europäischen Ländern identisch ist und jeweils mit deutschem Ton ausgestattet wurde. Leider vermissen wir hier Bonusmaterial, zumindest der Trailer hätte drauf sein müssen.



Bilder der DVD




Druckbare Version
Freitag der 13. Teil 5 - Ein neuer Anfang
Freitag der 13. Teil 2
Freitag der 13.
Jason Goes To Hell - Die Endabrechnung
Jason X - El Mal no tiene Límites
Freitag der 13. Teil 2 (Special Edition)
Freitag der 13. Teil 3 (Special Edition)
Friday the 13th (Uncut Deluxe Edition)
Friday the 13th Part 3 - 3-D (US-Import)
Freitag der 13.
NewsHorror-Klassiker runter vom Index: "Freitag der 13. Teil 5 und 8" jetzt auch frei ab 16, Teil 7 ab 18
"Freitag der 13. Teil 8" beschlagnahmt
Freitag der 13. - Todesfalle Manhattan
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