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HK 1980
Originaltitel:Mi quan san shi liu zhao
Alternativtitel:Acht tödlichen Schläge, Die
aka. Wang Jee - Die 8 tödlichen Schläge
aka. Wang Jee - Die Acht tödlichen Schläge
aka. 8 tödlichen Schläge des Wang Jee, Die
aka. Acht tödlichen Schläge des Wang Jee, Die
aka. Rache Wan Jees, Die
aka. Shadow Boxing
Länge:91:28 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ungeprüft
Regie:Joseph Kuo
Buch:Wang Ping, Wu Tung
Kamera:Liang Chien
Musik:Lawrence Chan
SFX:Kuo Shiao-ping
Darsteller:Jack Lung Sai Ga, Hwang Jeong-Ri, Fan Mei Sheng, Mark Lung Goon Mo, Bolo Yeung, Li Ching
Vertrieb:MIB
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:16.06.2005 (Kauf)



Inhalt
Kuang der Tyrann ist auf der Jagd nach der Macht. Er sucht das Dokument, in welchem die acht tödlichen Schläge des Kung Fu erläutert sind. Kuang kennt keine Skrupel. Er hat auf seinem Weg viele seiner Feinde getötet oder zu Krüppel geschlagen. Dies soll nun auch Wan Jee zum Verhängnis werden. Dieser lebt in einem Kloster und wird, ohne dass er einen Grund erahnt, von Kuang und seinen Leuten gejagt. Sein bester Freund Cheung findet dabei den Tod. Als Wan Jee erfährt, dass auch sein Vater von Kuang getötet wurde, beschließt er, den Kampf mit ihm aufzunehmen. Doch weiß er, dass er Kuang noch nicht gewachsen ist, und sucht mit Hilfe der hübschen Tsai nach einer Möglichkeit ihn zu besiegen. Diese findet er in Tsais Vater, der zugleich ein Freund seines Vaters war, und die Kunst der acht tödlichen Schläge kennt. Ein hartes Training beginnt für Wann Jee und er weiß, dass ein Versagen im Kampf gegen Kuang für ihn tödlich enden würde ...

Bild
Format1,85:1 (Letterbox)
NormPAL
 Das Bild ist sehr unsauber und wird von vielen Schmutzpartikeln und Blitzern beherrscht. Auch die Farbgebung ist alles andere als erfreulich, da das Bild doch sehr ausgewaschen wirkt. Der Kontrast kann ebenfalls nicht sonderlich überzeugen und der Schwarzwert tendiert meist ins Gräuliche. Bei schnellen Szenen entsteht zudem ein starkes Nachziehen und auch Bildrauschen macht sich im ganzen Film über bemerkbar. Wirklich ärgerlich ist hierbei jedoch das falsche Bildformat. Als wäre es nicht schon schlimm genug, dass der Film nur im Letterbox-Format vorliegt, so wurde das Material links und rechts noch ganz übel beschnitten. Weiterhin nerven einige stark sichtbare Filmrisse ...
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Ton
FormateDolby Digital 5.1 (Upmix)
SpracheDeutsch
Untertitel-
 Mal wieder wird der Zuschauer mit einem unnötigen Upmix gequält, der getrost vergessen werden kann. Der Ton wurde auf alle Boxen verteilt und ist sehr schwach und etwas zu leise. Dazu gesellen sich einige Knackser und Hintergrundrauschen. Die Verständlichkeit ist aber soweit in Ordnung.
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Extras
Extras
  • Bildergalerie (20 Bilder)
  • Trailershow:
    • Surviving the Mountain (1:37 Min.)
    • Robin Cook`s Invasion (1:04 Min.)
VerpackungKeepCase
 An Bonus wird dem Zuschauer leider gar nichts Interessantes gegönnt, so dass man sich mit einer Bildergalerie und einer Trailershow zufrieden geben muss.
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Fazit
Wie schon oft geschehen brachte der Anbieter MIB den Film in zwei Fassungen raus. Einmal eine um knapp 4 Minuten geschnittenen 16er Fassung für den deutschen Markt, sowie auch eine Uncut-Fassung, welche identisch mit dem indizierten VHS-Tape ist, für den Käufer aus Österreich. Die Laufzeitangaben der "Special-Uncut-Edition" sind falsch. Qualitativ ist die DVD leider nicht das Gelbe vom Ei, was ebenfalls nicht für den Film spricht. Storytechnisch wirkt alles sehr konfus, da man immerzu zwischen verschiedenen Zeitebenen hin und her springt. Zudem sehen die Darsteller, egal in welcher Zeit man sich grad befindet, immer gleich aus oder haben ggf. wirklich dumme Perücken auf. Hier deutlich an Bolo Yeung ("Bloodsport") zu sehen, dem man anscheinend einen Wischmop auf dem Kopf befestigt hat. Auch die Kampfszenen sind nur von solider Choreografie. Hauptdarsteller Jack Lung Sai Ga, dem man eine gewisse Ähnlichkeit mit Jackie Chan nicht absprechen kann (dies ist aber auch schon alles), beweist einen derart schlechten Kung Fu-Stil, dass man dies eigentlich nur als Herumgehampel bezeichnen kann. Joseph Kuo, der mit seinen Filmen um die "18 Bronzekämpfer" vier Jahre früher zwei Klassiker des Eastern-Genre schuf, hat hier wahrlich keinen Meilenstein abgeliefert, da er auch versuchte, einen Teil des Films mit humoristischen Einlagen zu würzen. Dies misslang ihm in allen Belangen, da keiner der Späße für westliche Zuschauer als lustig empfunden werden kann. Hier gibt es weitaus besseres zu entdecken ...
Als Soundtrack hat man noch das "Pink Phanter"-Theme in dem Film eingebunden, was überhaupt nicht passt und zudem als sehr dreister Klau bezeichnet werden darf. Für Eastern-Fans zwar keine Bereicherung der heimischen Sammlung, aber man freut sich ja, wenn die alten Karate-Filme auf DVD heraus kommen. Schade nur, dass man nur noch auf Quantität statt auf Qualität setzt.



Bilder der DVD




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