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USA 2003
Originaltitel:Cheaper by the Dozen
Alternativtitel:Im Dutzend billiger - Chaos hoch 12
Länge:94:42 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ohne Altersbeschränkung
Regie:Shawn Levy
Buch:Frank B. Gilbreth Jr., Ernestine Gilbreth Carey, Craig Titley, Sam Harper, Joel Cohen, Alec Sokolow
Kamera:Jonathan Brown
Musik:Christophe Beck, Robert Buck, Natalie Merchant
Darsteller:Steve Martin, Bonnie Hunt, Tom Welling, Piper Perabo, Hilary Duff, Ashton Kutcher, Vanessa Bell Calloway, Merris Carden, John Dixon, Benjamin Fitch, Adam Taylor Gordon, David Kelsey, Brent Kinsman, Shane Kinsman, Forrest Landis
Vertrieb:Fox
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Als Mutter (Bonnie Hunt) auf Promotiontour für ihr neues Buch gehen will und Vater (Steve Martin) allein auf die Kinder aufpasst, ist alles verloren. Denn die Welt steht Kopf und die Nachbarschaft weiß ein Lied davon zu singen. Selbst das neue Football-Team wird dazu verdonnert im heimischen Garten zu trainieren. Der ist natürlich viel zu klein für die Spieler. Praktischerweise können diese aber bei Gelegenheit auf die Kids aufpassen, wenn Vater gerade mal nicht die Kontrolle über sie hat ...

Bild
Format1.85:1 (anamorph)
NormPAL
 Das Bild ist von Grund auf recht solide, wirkt insgesamt jedoch für eine neue Produktion recht enttäuschend. Die Schärfe ist nicht optimal und lässt stellenweise die nötigen Details vermissen. Auch verwundert der scheinbar recht starke Einsatz von Rauschfiltern und die Tatsache, dass das Bild in einigen Szenen recht stark nachzieht. In der 12. Minute z.B. sieht man sehr deutlich, wie weich und unscharf das Bild stellenweise ist. Für einen knapp ein Jahr alten Film wirklich erschreckend. Die Farben sind zwar kräftig (teilweise zu kräftig) und der Kontrast recht gut, aber das kann dem Bild nicht mehr zu Gute kommen. Der krönende Abschluss ist ein starkes Blockrauschen im Hintergrund und leichte Mängel in den Kompressionen. Hier hat man den Bock abgeschossen und dafür gibt es von uns eigentlich auch nur ein befriedigend - und dies auch nur mit zwei zugedrückten Augen.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelEnglisch, Deutsch, Türkisch, Deutsch für Hörgeschädigte
 Zwar ist der Ton deutlich besser als das Bild, aber auch hier wirkt das Ganze nicht wirklich überragend. Die Dialoge kommen sauber aus der Front, könnten aber etwas kraftvoller klingen. Die Musik wurde ordentlich auf alle Kanäle gelegt, doch leider hätte der Einsatz der Rearspeaker besser sein dürfen und so bekommen wir nur äußerst selten einen richtigen Raumklang geboten. Der Rest wirkt einfach viel zu kraftlos und der Subwoofer kommt nur selten zum Einsatz. Für eine Komödie aber durchweg zufrieden stellend. Der englische Track unterscheidet sich nicht sonderlich vom deutschen, klingt jedoch im Frontbereich etwas kräftiger. Optional lassen sich deutsche und englische Untertitel hinzuschalten, sowie eine türkische Synchronisation.
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Extras
Extras
  • Audio-Kommentar von Regisseur Shawn Levy
  • Audio-Kommentar der Kinder-Darsteller, u. a. Jacob Smith ("Jake") und Piper Perabo ("Nora")
  • Elf unveröffentlichte Szenen mit optionalem Kommentar (18:33 Min.)
  • Vier Featurettes Dokumentationen (43:12 Min.)
  • Zwei Vergleichssegmente Storyboard zu Bildschirm
  • Trailer
  • Hidden Feature
 Als Bonus gibt es zwei recht informative Audiokommentare, die leider nicht Deutsch untertitelt wurden und daher gute Englischkenntnisse erfordern. Die elf unveröffentlichten Szenen sind ebenfalls nett anzusehen, ebenso der Storyboardvergleich und die vier Dokumentationen zu den Dreharbeiten. Zum Schluss gibt es noch die obligatorischen Trailer zum Film und für Suchlustige ein nettes Hidden Feature. Nicht gerade viel, dennoch recht sehens- und hörenswert.
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Fazit
"Im Dutzend billiger" ist ein nettes Remake des 50er Jahre Klassikers mit Clifton Webb. Diesmal schlüpft Comedy-Star Steve Martin in die Rolle des zwölfffachen Vaters, kann aber nicht so überzeugen wie z.B noch in Interner Link"Der Vater der Braut". Zwar bekommen wir es hier mit einigen lustigen Elementen zu tun, aber statt die dünne Story mit einer besseren Charakterisierung aufzubessern, wurde dieser Teil gleich vollkommen fallen gelassen und nur schnell die vorhandene Story heruntergekurbelt. Daher fehlt es dem Film nicht nur an der nötigen Tiefe, sondern wirkt teilweise auch etwas zu aufgesetzt, was die familiäre Lage betrifft und ist alles andere als glaubwürdig. Zum einen sind die meisten Kinder zwischen 6 und 8, was schonmal recht unlogisch ist. Zum anderen fängt man mit Handlungselementen an, die nicht fortgesetzt werden (beispielsweise die Probleme in der neuen Schule). Hier kratzt man nur an der Oberfläche und verschenkt eine Menge Potenzial. Nichtsdestotrotz kann man "Im Dutzend billiger" als solide Familienunterhaltung für zwischendurch bezeichnen. Nicht besonders anspruchsvoll, aber dennoch nett anzusehen.

Die DVD selber enttäuscht gerade im Bildbereich immens. Selten hat man bei einer neuen Produktion so ein weiches und unscharfes Bild gesehen wie hier. Was die Techniker hier geritten hat, solch ein Bild auf das Publikum los zu lassen, weiß höchstens 20th Century Fox. Und wenn man sich einmal umschaut, dass nur eine Handvoll Magazine diese DVD besprochen haben, scheint man selbst nicht sonderlich stolz auf das Ergebnis zu sein. Eventuell gibt es ja mal eine Neuauflage ... die gibt es bestimmt, keine Frage!



Bilder der DVD




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