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USA 1969
Originaltitel:Nightmare In Wax
Alternativtitel:Wachsfigurenkabinett des Grauens, Das
aka. Wachsfiguren-Kabinett, Das
aka. Crimes in the Wax Museum
aka. Monster of the Wax Museum
Länge:92:12 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:juristisch geprüft, strafrechtlich unbedenklich
Regie:Bud Townsend
Buch:Rex Carlton
Kamera:Glen R. Smith
Musik:Igo Kantor
Darsteller:Cameron Mitchell, Anne Helm, Scott Brady, Berry Kroeger, Victoria Carroll, Phillip Baird, John 'Bud' Cardos, Hollis Morrison, James Forrest, Virgil Frye, Mercedes Alberti, Barry Donohue, The T. Bones
Vertrieb:CMV-Laservision
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:24.04.2006 (Verleih) / 22.05.2006 (Kauf)



Inhalt
In einem Filmstudio verschwinden auf mysteriöse Weise Schauspieler - und doch bleiben sie gegenwärtig ... durch die Arbeit des Maskenbildners Vincent Renard, der sich ein eigenes Wachsfigurenkabinett aufgebaut hat. Ein Einsiedler, der durch einen von Max Black verursachten Unfall ein entstelltes Gesicht hat, verfolgt jedoch einen ausgeklügelten Racheplan. Er lockt Max Black und die Go-Go-Tänzerin Theresa in sein Figurenmuseum und offenbart ihnen das Unfassbare. Alle Figuren leben und werden durch ein Serum in eine Starre versetzt. Max und die junge Frau können zu diesem Zeitpunkt nicht im Entferntesten erahnen, was sie erwartet. Als dann ein Gewitter, bei dem Stromstöße die Wachsfiguren erwecken, die Situation gänzlich verändert, wird der Alptraum grausame Realität ...

Bild
Format1.33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Das Vollbild steht dem frühen Trashfilm noch ganz zu Gesicht, ist aber ganz sicher nicht optimal. Man bietet uns ein gutes TV-Bild mit alterstypischen Einbußen an Helligkeit und Kontrast, aber auch aussagekräftigen, fantastischen Farben, die dank, die gut zur Geltung kommen. Zwar sind besonders Hauttöne nicht mehr als natürlich zu bezeichnen, innerhalb der vielfarbigen Ausleuchtung fällt das aber weniger negativ auf. Die Defekte sind mit ein paar wenigen weißen Flecken durchaus ertragbar und die Unschärfe hält sich zwischen erwartungsgemäßen und leicht unscharfen Niveau. Das Maximum bei solchen Filmen wäre eh nur gute Auflösung gewesen, vermute ich mal. Die Details flimmern ein wenig und sind ohnehin etwas unterentwickelt, aber in Bewegungen setzte man einen Rauschfilter an, der Bewegungen minimal stocken lässt. Dank oftmals statischer Szenen kommt das wenig zum Tragen.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Natürlich ist von den beiden Tonspuren nicht allzu viel zu erwarten. Im Deutschen ist die schmale Akustik recht gut umgesetzt. Etwas Zischeln und manchmal Übersteuerungen in Formen von basslastigem Brummen sind die einzigen merklichen Makel, ansonsten ist die Monospur aber sehr akzeptabel. Der musikalische Teil ist etwas angestaubt und erinnert an ältere s/w-Streifen, bei denen die Musik etwas kratzende Charakteristik hat. Während die englische Spur noch etwas Geräusche durchlässt und dadurch so wirkt, wie es während des Drehs entstand, ist der Klang an sich mit deutlicherem Kratzen verbunden und verbreitet den Eindruck, als würde sich der Film in einer Pappkiste abspielen. Man merkt das Alter dort schon mehr und die Stimmen sind auch etwas angeschlagener als im Deutschen. Wegen ein paar Verständlichkeitsschwierigkeiten im Englischen wären eigentlich deutsche Untertitel angebracht gewesen.
 ++----

Extras
Extras
  • Bildergalerie (3:22 Min.)
  • Trailer (11:19 Min.):
    • Mondo Cannibale
    • Teenage Exorcist
    • Dark Universe
    • Die Wurmfresser
VerpackungKleine Hartbox
 Mehr als eine Bildergalerie lies sich wohl nicht auftreiben, aber zumindest enthält diese sehenswertes Aushangmaterial und Cover aus verschiedensten Ländern.
 +-----

Fazit
Cameron Mitchell, hier als smarter Bösewicht Renard, ist immer eine gute Wahl als Hauptdarsteller. Hier spielt er einen smarten Künstler im Wachsfigurenkabinett, der trotz Augenklappe mit der Frauenwelt leichtes Spiel hat, die Polizei ordentlich an der Nase herumführt und auch sonst alles und jedem überlegen ist, was sich um ihn herum abspielt. In seiner Hexenküche verabreicht er Darstellern und Regisseuren eines Filmstudios, dessen Boss für sein entstelltes Gesicht verantwortlich ist, ein Serum, welches sie paralysiert und sogleich zu Statisten für sein Museum macht. Natürlich fällt niemand auf, dass es sich um willenlose Menschen handelt und natürlich fällt es dem Charmeur Mitchell stets leicht, seine Opfer anzulocken und umzuwandeln, so dass niemand Verdacht schöpft, aber der Zuschauer wird bei dieser durchaus ernsthaften Mischung aus "mad scientist" und klassischem, mitunter naiven Horror seinen Spaß haben. So wird zwar kaum echter Horror präsentiert und von grafischen Effekten sieht man mal gleich ab, doch dem nostalgischen Flair arbeitet das gerade zu, wie auch die eine oder andere flippige Tanzszene, das typische Bullen-Duo und der obligatorische Schluss im Zentrum des "Schreckens", bei dem sämtliche Charaktere aufeinandertreffen und vom gewitzten Make-Up-Künstler Renard in die Falle gelockt werden. Im Mittelteil muss man sich auf nur Krimi reife, manchmal zähe und vor allem wenig vorwärtsbringende Handlungsstränge einstellen, weswegen ich "Nightmare In Wax" keine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen möchte. Andererseits gleichen die Beleuchtung und das stets brodelnde Labor von Renard einige Schwächen, die sicherlich auch wegen geringem Budgets auftraten, wieder aus. Könnte übrigens gut sein, dass dieser Film einen großen Teil der Inspiration für Interner Link"Anatomie" einbrachte.



Bilder der DVD




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NewsCMV-Neuheiten im April / Mai 2006
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