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USA 2004
Originaltitel:Shadow Of Fear
Alternativtitel:Main Line
Länge:84:49 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Rich Cowan
Buch:Matthew Hollaway, Arthur Marcum
Kamera:Dan Heigh
Musik:Stephen Edwards
SFX:Josh Hakian
Darsteller:Matthew Davis, James Spader, Aidan Quinn, Peter Coyote, Robin Tunney, Alice Krige, Lacey Chabert, Sarah Ann Schultz, Robert Miano, David Selby, David Andriole, Andrew Harris, Shirly Brener, Holly Houston, John Grant Phillips
Vertrieb:e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:15.06.2006 (Verleih) / 17.08.2006 (Kauf)



Inhalt
Harrison Frenchs Leben fällt in sich zusammen. Als ein wichtiges Geschäft nicht zustande kommt, ist er kurz davor, alles zu verlieren. Dann muss er auch noch die Leiche eines Mannes loswerden, den er aus Versehen überfahren hat. Als ein reicher Geschäftsmann ihm anbietet, seine Probleme zu lösen, nimmt French das Angebot dankend an. Doch er kann nicht ahnen, dass er damit einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat ...

Bild
Format1.85:1 (anamorph)
NormPAL
 Sehr ordentlicher Transfer im anamorphen Gewand, den man hier vorlegt. Eigentlich ist es stellenweise nur der Detailgrad, der keine optimalen Werte erreicht, sonst sieht das Bild sehr sauber als auch scharf genug aus. Farblich kann man diesen Eindruck fortsetzen und auch der Kontrast passt zum knackigen Bild. Rauschen tritt zwar auf, jedoch in so geringem Maße, dass man es kaum erwähnen muss. Selbiges gilt für die Kompression. Dafür, dass "Shadow Of Fear" kein Blockbuster ist, nahe an perfekt dran.
 +++++-

Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Die beiden Tonspuren machen vorerst einen sehr guten Eindruck, da die Rear-Boxen doch angenehm präsent sind und einige Szenen durch klare Signale auflockern. Der deutsche Track macht das sogar noch etwas deutlicher durch möglicherweise hinzugemischte bzw. lauter eingebrachte Umgebungsgeräusche, wobei mir hier zuerst klar wurde, dass man auf Effekte, die Bewegung beinhalten, leider gänzlich verzichten muss. So sind es typische, ambiente Klänge und die mittels Bass verstärkten Musikstücke, die sich dort breit machen. Das reicht für einen guten Ton und einem fast actionlosen Film wie diesem hier völlig aus. Im Englischen werden sehr reale, nahe Dialogstimmen geboten, größere Abweichungen vom Deutschen muss man aber nicht erwarten.
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Extras
Extras
  • Behind The Shadow - The Making Of "Shadow Of Fear" (14:39 Min.)
  • Originaltrailer (1:08 Min.)
  • Weitere DVDs:
    • New Police Story (1:59 Min.)
    • Flight 93 (1:33 Min.)
    • Sky Fighters (1:45 Min.)
    • Hypnos (1:49 Min.)
    • 12 Days Of Terror (1:57 Min.)
    • El Lobo (1:41 Min.)
    • Ein ferpektes Verbrechen (1:04 Min.)
    • Desolation (1:53 Min.)
    • The Machinist (0:54 Min.)
VerpackungKeepCase
 Zum Film wird der Originaltrailer und ein englischsprachiges Making Of beigegeben, welches die üblichen Kurzinterviews der Produzenten, der Regie und der Darsteller enthält und zwischendurch Aufnahmen von den Set-Arbeiten vorführt.
 +-----

Fazit
Thriller-Kost, die uns verwirren möchte und dabei scheinbar selbst den Blick für Details verloren hat, lautet mein stark gekürztes Fazit. James Spader darf hier Mr. "Ich bin mit allen Wassern gewaschen" Ashbury mimen und die High Society springt nach seiner Pfeife - durch Erpressung sozusagen. So kommt der junge Harrison auch in die Notlage, sich an Ashbury zu wenden, schließlich könnten ein Banküberfall und eine unbekannte Leiche im Straßengraben seinen geschäftlichen Ruin noch in einen Persönlichen ausweiten. Nur dass Ashbury erstmal ein bisschen mehr im Dreck wühlt, bevor er in seiner Aufgabe als "Cleaner" nachkommt, schließlich verschafft ihm das gegenüber seinem Klienten noch ein wenig mehr Macht. Dabei wird mit Finten, Tricks und doppelten Boden gearbeitet, damit in die etwas müde Geschichte Schwung reinkommt. Aber wie das bei einer etwas krampfhaft konstruierten Geschichte nun mal ist, erwarte ich als Zuschauer dann auch etwas mehr als bei "easy going"-Unterhaltung und insbesondere, dass man am Ende einen runden Abschluss hinlegt, der aufklärt oder Verstrickungen löst oder sonstwas tut, aber nicht einfach den Standard-Stand-Out auf regnerischer Landstraße inszeniert. Spader ist ja noch ganz gut besetzt in seiner Rolle, darf neben Überlegenheit und Geheimniskrämerei aber sonst keine erwähnenswerten Eigenschaften rüberbringen. Da der Protagonist durch Betroffenheit glänzt und die Geschichte etwas zäh macht, sei noch der etwas aktivere Aidan Quinn als Detective erwähnt, der die Geschichte aus Sicht der Polizei beleuchtet und in Sachen (Gehirn-)Aktivität einiges mehr vorzubringen hat als die restlichen Charaktere. Auch Peter Coyote bringt etwas Schwung in die Sache, aber noch zu wenig, um die recht konventionelle Thriller-Geschichte spannender zu machen und auf eine mehr als mittelmäßige Bahn zu leiten.



Bilder der DVD




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