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USA 1988
Originaltitel:Blob, The
Alternativtitel:Blob, Der
aka. Blob, Le
aka. Terror no tiene forma, El
aka. Fluido che uccide, Il
Länge:91:05 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:M15+ (Australien)
Regie:Chuck Russell
Buch:Theodore Simonson, Kay Linaker, Irving H. Millgate, Chuck Russell, Frank Darabont
Kamera:Mark Irwin
Musik:Michael Hoenig
SFX:All Effects Company, Diligent Dwarves Effects Lab, Dream Quest Images, Frazee & Frazee Inc.
Darsteller:Kevin Dillon, Shawnee Smith, Donovan Leitch, Jeffrey DeMunn, Candy Clark, Joe Seneca, Del Close, Paul McCrane, Sharon Spelman, Beau Billingslea, Art LaFleur, Ricky Paull Goldin, Robert Axelrod, Bill Moseley, Erika Eleniak, Chuck Russell
Vertrieb:Columbia Tristar
Norm:PAL
Regionalcode:2,4



Inhalt
Ein Meteorit landet nahe einer nordamerikanischen Kleinstadt. Als ein Obdachloser mit der seltsamen Masse in Berührung kommt, die aus dem Gesteinsbrocken quillt, setzt sich ein grauenvoller Prozess in Gang. Zuerst umhüllt das schleimige Gebilde nur seine Hand, doch bald greift es über auf seinen Arm und seinen gesamten Körper. Innerhalb weniger Stunden stirbt der Mann qualvoll, zerfressen vom außerirdischen Wesen, welches flüchten kann. Der Außenseiter Brian Flagg entdeckt zuerst, was es mit der Krankheit auf sich hat und versucht, der Masse Herr zu werden. Doch diese verbreitet sich unscheinbar immer weiter über die Kanalisation unter der Stadt und frisst jedes Lebewesen, welches sich ihm in den Weg stellt. Und mit jedem Happen wird es größer und größer ...

Bild
Format1.85:1 (anamorph)
NormPAL
 Columbia hat den Kultstatus des Films nur teilweise erkannt, denn auch die DVD ist nur in einigen Bereichen überzeugend. Die Schärfe zeigt z.B. recht deutlich, dass wir es mit einem End-80-Jahre-Werk zu tun haben, denn trotz eines überwiegend guten Eindrucks in diesem Bereich kommt es immer wieder zu Abschwächungen im Detail. Möglicherweise gab es beim Mastering einfach das Problem, all die Tonspuren und Untertitel unterzubekommen, so dass z.B. Gesichter leicht glatt geschmirgelt erscheinen. Die Kompression hat dabei kaum Anteil und zeigt nur dezentes Blockrauschen. Bei den Farben und dem Kontrast gibt es nichts zu bemängeln. Beide sind typisch für den Entstehungszeitraum, schwächeln dabei aber nicht. Für zukünftige VÖs des Filmes könnte man noch das Rauschen etwas besser in den Griff bekommen und plötzlich auftretenden Defektansammlungen eliminieren. Alles in allem eine Umsetzung, die den Fan trotzdem gefallen wird und noch mit 4 Punkten durchgeht.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 Surround
SpracheDeutsch, Italienisch, Spanisch, Englisch, Französisch
UntertitelDeutsch, Englisch, Griechisch, Spanisch, Italienisch, Französisch, Bulgarisch, Tschechisch, Dänisch, Holländisch, Finnisch, Ungarisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Schwedisch, Türkisch, Hindi, Arabisch, Hebräisch, Isländisch
 Schon der englische Ton ist leise abgemischt, aber bei der deutschen Synchro, die neben drei weiteren Sprachen auf dieser australischen DVD drauf ist, wird es noch ein wenig leiser. Da nützt auch die Dolby Surround-Abmischung nicht sonderlich viel, denn die geht zu sehr unter, obwohl einige interessante Effekte platziert sind. Hier fehlt es einfach an Druck und Durchsetzungsvermögen, um noch mehr erreichen zu können. Die deutsche Synchro ist ebenso wie der englische Ton relativ klar und ohne Verzerrungen, eine leichte Abstumpfung ist aber bereits zu vernehmen. Für genügend Untertitel in unterschiedlichsten Sprachen ist ebenfalls gesorgt.
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Extras
Extras
  • Trailer (1:21 Min.)
VerpackungKeepCase
 Ganz klar, hier wird zu wenig geboten.
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Fazit
Drei der erfolgreichsten SciFi-Horror-Filme der 80er waren Remakes: Interner Link"Das Ding aus einer anderen Welt" (1982), Interner Link"Die Fliege" (1986) und schließlich "Der Blob" (1988) profitierten vom klassischen Skript der Originale, denen mittels moderner Effektkunst erstmals jene Szenen eingefügt werden konnten, die damals einfach nicht machbar gewesen waren. So hält sich "Der Blob" nah an der Idee von "The Thing", gibt der Bedrohung aber dadurch eine neue Dimension, dass sie nun keinerlei Form annimmt und ähnlich kosmischer, schwarzer Löcher stetig wachsend alles in sich aufsaugt, was es verschlingt. Die Gesichter und Körper der Opfer werden für kurze Zeit im schleimigen Brei sichtbar und sorgen für einige bösartige Schocks, aber auch die Präsenz des Blobs, der sich beispielsweise über seinen Opfern ausbreitet und dann fast unbemerkt von der Deck stürzt, sorgt für deftigen Horror, der dem Action-Anteil überwiegt. Fast lautlos wird die Kleinstadt somit vom amorphen Monster erfasst und später von einer Einsatztruppe überrannt, die nicht ausschließlich an Hilfeleistung interessiert sind, sondern ganz in der Tradition des bösen Militärs eigenen Zielen nachgehen. So liegt es u.a. an Kevin Dillons Rebellenfigur (Interner Link"Tremors"), dem herrlich brutalen und realistisch splattrigen Popcorn-Spaß, der sogar die Besucher eines Kinos übermannt, irgendwann Einhalt zu gebieten.
Dank toller Effekte, einem rasanten Ablauf und einer wunderbar gruseligen Atmosphäre (perfekt z.B. innerhalb der Kanalisation) wird man tolle 90 Minuten erleben können, die sogar eine Fortsetzung vermuten lassen. Seltsamerweise wurde dieser Gedanke bis heute nicht umgesetzt, obwohl man das Konzept sicherlich noch mindestens einmal fortsetzen kann, ohne sich zu wiederholen. Besonders die Herkunft des glibbrigen, aber trotzdem agilen Ungetüms könnte noch etwas weiter ausgeführt werden.

Die australische DVD ist dank deutschem Ton und deutscher Untertitel genauso gut wie deutsche DVD, wenn man also billiger rankommt, kann man hier ebenfalls zuschlagen.



Bilder der DVD




Druckbare Version
Blob - Schrecken ohne Namen
Blob - Schrecken ohne Namen (2-Disc Limited Collector's Edition)
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