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JP 2003
Originaltitel:T.R.Y.
Länge:105:05 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Kazuki Omori
Buch:Izuru Narushima, Naoto Inoue
Kamera:Katsuhiro Kato
Musik:Norihito Sumitomo
Darsteller:Yuji Oda, Hitomi Kuroki, Ken Watanabe, Bing Shao, Chang-min Son, Masatô Ibu, Hayato Ichihara, Masayuki Imai, Renji Ishibashi, Kazuhiko Kanayama, Shunsuke Matsuoka
Vertrieb:e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:09.03.2006 (Verleih) / 27.04.2006 (Kauf)



Inhalt
Shanghai im frühen 20. Jahrhundert: Die Ching-Dynastie steht kurz vor dem Zusammenbruch. Das Volk steht kurz vor einer Revolution. Die Unzufriedenheit macht sich der japanische Gauner Izawa zu nutze und betrügt bei illegalen Waffengeschäften. Doch ein Betrug fliegt auf und Izawa landet nicht nur im Gefängnis, sondern muss sich fortan auch vor dem gefährlichen "Roteaugenbrauenkiller" in acht nehmen, den die Betrogenen auf ihn angesetzt haben. Schutz findet er nur bei einer revolutionären Untergrundbewegung, die ihn aus dem Gefängnis befreit. Als Gegenleistung soll er im großen Stil Waffen vom japanischen Kriegsministerium erschwindeln. Kein leichtes Unterfangen, denn sein argwöhnischer Gegenspieler ist General Azuma, der, vollkommen unbestechlich, jede Gaunerei zu erkennen scheint ...

Bild
Format1.85:1 (anamorph)
NormPAL
 Leicht verschlierende Bewegungen, schwankende Farb- und Kontrastwerte und die ebenfalls wechselnde Schärfedarstellung lassen diese DVD doch nur Mittelmaß werden, obwohl anfangs alles ok aussieht. Der Reihe nach. Zuerst einmal machen die hintergründigen Ghosting-Erscheinungen besonders Bewegungen unstetig und leicht schlierend. Bei längeren Schwenks fällt das natürlich negativ auf. Die Schärfe ist im Detail ohnehin etwas unter den Erwartungen und man erreicht eine noch annehmliche Plastizität. Dies aber nur, weil nachgeschärft wurde. Weswegen oftmals ein hell rötlicher oder gelblicher Filter über dem Material legt, der den Schwarzwert auch beeinträchtigt, entzieht sich meiner Kenntnis, denn als Stilmittel kann man sowas nicht gerade werten. Der Kontrast ist ohnehin nicht ausgeglichen und wirkt eine Spur zu hell, was einige Szenen mit einem nicht ganz unpassenden Schimmern unterlegen. Rauschen oder Defekte muss man nicht beanstanden, obwohl beides für kurze Momente auftreten kann.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 5.1, DTS 5.1
SpracheDeutsch
Untertitel-
 Ganz gute Leistung beim Klang der deutschen Tonspuren, aber im Surround-Bereich schweigt sich das Geschehen aus. Da ist es fast gleich, ob man nun DTS oder Dolby Digital anwählt, der Sound bleibt bis auf vergleichbar wenige Ausnahmen stets nur im Frontbereich präsent. Es gibt leichte Unreinheiten im Hochtonbereich und es fehlt auch an Dynamik, so dass nur stellenweise wegen des leichten Basseinsatzes ein 5.1-Mix gerechtfertigt erscheint.
 +++---

Extras
Extras
  • Originaltrailer (1:49 Min.)
  • Weitere DVDs:
    • Elevenfourteen (1:33 Min.)
    • New Police Story (1:59 Min.)
    • Ein Ferpektes Verbrechen (1:04 Min.)
    • Married 2 Malcom (1:48 Min.)
    • State Of Mind (2:12 Min.)
    • Desolation (1:53 Min.)
    • Kart Racer (1:12 Min.)
    • Pharao (1:08 Min.)
    • Flying Dagger (3:01 Min.)
VerpackungKeepCase
 Nichts hier, was einen Blick lohnen würde.
 +-----

Fazit
Wenn die Japaner die Geschichte filmisch aufarbeiten, dann darf man sicher sein, dass die Worte "Held" und "Revolution" und die Nationalitäten eine große Rolle spielen werden. Der Ansatz gelingt hier ganz gut, indem man einen gewitzten Straßengauner, dem man seit seinem letzten Coup mit einem Waffenhändler nach dem Leben trachtet, losschickt, auf dass er einen General derart geschickt überlistet, dass jener ihm im Glauben, der Regierung zu helfen, eine Ladung mit Waffen für die bevorstehende Bürgerrevolte liefert. Angesiedelt ist dies im Shanghai der 20er Jahre und der Film ist bemüht, die Zeit schnell mit kleineren Witzeleien (der Protagonist ist ein eher widerwilliger, schnippiger Typ) und einem geringen Anteil an Action verstreichen zu lassen. Tatsächlich sind beide Bereiche nicht wirklich fesselnd genug, da sagt mir die Spannung, die durch das Täuschungsmanöver und die vielseitigen, wenn auch nicht sonderlich einfallsreichen Wendungen aufgebaut werden, mehr zu. Dazwischen findet ein wenig Dramatik Platz, denn Izawa hasst seinen Job nicht nur (er verlor schon mal einen guten Freund dadurch), sondern es wird auch insgesamt die Einstellung der Revoluzzer in Frage gestellt. Wie es so Brauch ist, mischen sich Motive von gegenseitigem Misstrauen, eine angedeutete Romanze und die Attentatsversuche auf Izawa unter die Geschichte, aber begeistern konnte mich das eigentlich nie, vielleicht weil man zu familienfreundlich inszeniert und dafür zu wenig Symapthiefiguren einbringt. Sozusagen ist "Ein Höllenhund von einem Gauner" die wenig gefährliche Konkurrenz zu Interner Link"Oceans Eleven", nur eben mit anderem Hintergrund, auf japanisch und weniger abgebrüht als im US-Kino.



Bilder der DVD




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