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USA 1989
Originaltitel:Blades
Alternativtitel:Ratom - Klingen aus Stahl
Länge:98:31 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 18 Jahre
Regie:Thomas R. Rondinella
Buch:Thomas R. Rondinella, John P. Finnegan, William R. Pace
Kamera:James Hayman
Musik:John Hodian
SFX:Dean Mercil
Darsteller:David Aldrich, Hank Berkheimer, Ron Butko, Kara Callahan, Peter Cosimano, Pat De Gray, Lee Devin, Andrea Diehl, James Difonzo, Andy Fertal, John P. Finnegan, Joel Fogel, Joe Fuoco, John D. Genovese, Richard Gross, Anne Haddad, James Mann
Vertrieb:Troma / One World
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Etwas Böses lauert dort draußen in der Dunkelheit ... und es findet seine Opfer mit tödlicher Präzision. Immer mehr Leichen türmen sich auf dem Gelände eines vornehmen Golfplatzes. Die Polizei findet Hinweise auf einen umgebauten Rasenmäher, aber keine Spur vom Täter. Erschwert werden die Ermittlungen durch die Veranstalter, die auf keinen Fall wollen, dass das kommende Golfturnier durch blutrünstige Schlagzeilen gefährdet wird. Und so beginnt die Jagd auf einen Feind, der gnadenlos zuschlägt und unerkannt verschwindet. Es wird eine Jagd, die nicht alle überleben. Denn der Tod trägt scharfe Klingen ...

Bild
Format1.33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Troma-Standard könnte man glatt meinen. Die DVD ist für einen Trash-Film durchschnittlich, aber selbst hier wurden schon bessere Leistungen erbracht. Es sieht mal wieder aus, als ob eine Videokassette als Vorlage diente, was besonders Farben und Kontrast angreift. Letzteres vermittelt oftmals einen zu dunklen Eindruck oder zumindest zu starke Schattenbildung. Farbliche Schwankungen und die mittelmäßige Kompression mit Hang zur Blockbildung auf Bildhintergründen tun ihr Übriges. Nur die Schärfe würde ich noch als in Ordnung bezeichnen. Mit Abstrichen 3 Punkte.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 1.0
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Warum man zu diesem Film jeweils nur einen Monotrack auftreiben konnte und den nicht mal gesplittet hat, ist mir unverständlich, wäre doch zumindest letzteres kein großer Aufwand gewesen. Dass die Tonspuren allein wegen des zentrierten Gequäkes keinen Preis gewinnen, dürfte schon klar sein, aber auch so sind diese zu verhalten und zu wenig klar, um über 2 Punkte hinauszukommen. Für 1989 erwartet man einfach klarere Stimmen und weniger Rauschen, welches besonders im Englischen hervortritt. Dort ist das lautere Klangbild auch noch kratzig, sonst aber gleichwertig.
 ++----

Extras
Extras
  • Trailer:
    • Blades (2:14 Min.)
    • Tromeo & Julia (1:58 Min.)
    • Sgt. Kabukiman N.Y.P.D. (3:38 Min.)
    • Evil Clutch (2:14 Min.)
VerpackungKeepCase
 Nur Trailer.
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Fazit
Als großen Wurf darf man "Blades" nicht bezeichnen und ganz so "tromatic" wie die Eigenproduktionen ist er auch nicht, aber sieht man ihn mal als B-Horror-Parodie an, dürfte die reichlich doofe Geschichte durchaus Spaß beim Zuschauen machen. So richtig weiß man auch nicht, ob die Regie trotz des unglaublichen Einfalls, einen Rasenmäher als mörderisches Gerät über einen Golfplatz fahren zu lassen, nun doch etwas auf ernsthaften Horror setzt, denn der Beginn markiert gleich mal den üblichen Teenie-Slasher (nicht die einzige Interner Link"Freitag der 13."-Referenz), der ein makabres Ende nimmt. Auch im weiteren Verlauf bemüht man sich immer wieder, richtigen Horror aufkommen zu lassen, was natürlich nicht unbedingt gelingt. Dafür sind die aus der Perspektive des Mähbalkens aufgenommenen, schnellen Kamerafahrten über die Bahnen des Golfplatzes dann doch zu lustig. Auch der neue Golfprofi des Klubs, der gleich am ersten Abend von der Dame des Chefs flachgelegt wird und seine sportlichen Tiefschläge in Alkohol ertränkt, passt nicht richtig zum hemmungslos Klischee überladenen restlichen Aufgebot an mehr oder minder tauglichen Darstellern. Für Interessierte des vornehmen Sports wird eine Menge Füllmaterial geboten und der stählerne Grasfresser wird natürlich auch stilgerecht mit dem finalen Abschlag zur Explosion gebracht. Zuvor aber gibt es noch ein paar vergnügliche Minuten, um dem Vorbild Interner Link"Der weiße Hai" Tribut zu zollen und das knatternde Ding mehrfach zum Angriff auf einen Truck loszulassen. Dass bei all dem Schwachsinn noch kleinere Momente für Splatter und Gore Platz finden, ist nicht erstaunlich, natürlich ohne es zu übertreiben, schließlich will man den Zuschauer bei Laune halten, wenn die nicht wirklich ziehende Hauptbesetzung mal wieder alles schleifen lässt. Insgesamt eine halbwegs gelungene Horrorkomödie, die deutlich an den depressiven Trotteln vor der Kamera kränkelt, sich sonst aber ganz gut ins Troma-Aufgebot einpasst.



Bilder der DVD




Druckbare Version
Ratom - Klingen aus Stahl
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