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USA 2003
Originaltitel:DarkWolf
Länge:90:09 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Richard Friedman
Buch:Geoffrey Alan Holliday
Kamera:Stuart Asbjornson
Musik:Geoff Levin
SFX:John Carl Buechler
Darsteller:Samaire Armstrong, Ryan Alosio, Andrea Bogart, Jaime Bergman, Alexis Cruz, Aaron Van Wagner, Sasha Williams, Kane Hodder, Beau Clark, Steven Williams, Tippi Hedren, Monica Lee, Rick McCallum, Vince Lozano, Alex d'Lerma, Marilyn Miller, Louis Horowitz
Vertrieb:Fox
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Detective Steve Turley aus L.A. muss sich doch sehr wundern, als der Amokläufer, den er eben festnahm, noch im Polizeilaster zum Werwolf mutiert und unter Zurücklassung diverser Kollegenleichen heulend das Weite sucht. Bei der Verfolgung stellt Turley fest, dass der Werwolf selbst für Werwolfverhältnisse was besonderes ist und mit der noch ahnungslosen Diner-Kellnerin Josie eine schier unbesiegbare Höllenbrut zu zeugen gedenkt. Bei Versuch, dem Alptraum vorzubeugen, kommen Steve und Josie einander auch persönlich näher. Der "Terminator" lässt schön grüßen, wenn ein weitgereister Rüpel (Kane "Jason" Hodder) auf der Jagd nach einer kalifornischen Kellnerin im Alleingang Polizeireviere entvölkert und nur mehr ein einsamer Kämpfer, dem niemand glauben mag, zwischen ihm und dem dräuenden Menschheitsende steht.

Bild
Format1.78:1 (anamorph)
NormPAL
 So richtig vermag das anamorphe Bild dieser DVD nicht überzeugen, dazu gibt es sich gerade im Bereich Schärfe viel zu wechselhaft. Meist zu weich, bekommen wir nur selten eine angenehme Detailschärfe geboten, so z.B. in Nahaufnahmen der Gesichter. Der Kontrast ist stellenweise ganz gut geworden, verschluckt in dunklen Szenen jedoch einige Details und wirkt ansonsten oftmals etwas zu steil und sorgt für leichte Doppelkonturen. Die Farbgebung kann jedoch als gelungen betitelt werden und sorgt für kräftige und satte Farbtöne. Rottöne jedoch wirken etwas zu übertrieben.
Das Bildrauschen wurden anscheinend mit Rauschfiltern entfernt, welche auch den Grund für die wechselhafte Schärfe sein dürften. Die Kompressionen leisten sich keine großen Patzer und arbeiten recht unauffällig im Hintergrund. Für einen Film, der gerade mal 1 Jahr auf dem Buckel hat, ist das Ergebnis nicht gerade sehr befriedigend.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch, Englisch, Deutsch für Hörgeschädigte
 Auch tonal möchte die DVD nicht so richtig zünden. Nicht nur, dass wir es hier mit einer absoluten Billigsynchronisation zu tun haben, die einer "hochwertigen Porno-Synchronisation" in nichts nach steht, außerdem ist die Surround-Abmischung alles andere als prickelnd ausgefallen und erzeugt nur selten einen richtigen Raumklang. Die Dialogverständlichkeit ist zwar recht gut geworden, wirkt aber recht dumpf und kraftlos. Insgesamt fehlt es hier an Druck und Dynamik, auch direktionale Effekte gibt es kaum und die Rearspeaker dürfen nur recht selten zum Einsatz kommen und wirken dabei recht unsäglich. Insgesamt haben wir es hier mit einem schwachen und zurückhaltenden Dolby Digital 5.1-Ton zu tun, selbst der englische Track kränkelt in fast allen Punkten und unterscheidet sich eigentlich kaum vom deutschen Pendant. Optional lassen sich deutsche und englische Untertitel hinzuschalten.
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Extras
Extras
  • Making of "Darkwolf" (17:43 Min.)
  • Outtakes (7:25 Min.)
 Das Zusatzmaterial ist nicht gerade umfangreich ausgefallen, stellt jedoch das Beste an der ganzen DVD dar. Das "Making of" geht knapp 18 Minuten und ist zwar Hollywood typisch ausgefallen, bietet aber nette Ansätze und die "Outtakes" sind sogar richtig lustig. Einen Trailer vermisst man hier leider gänzlich und auch sonst hätte man ruhig etwas mehr erwarten können.
 +-----

Fazit
Hätte Regisseur Richard Friedman den Film mit einigen Hardcore-Szenen angereichert, würde "Darkwolf" sogar Spaß machen und wäre mit Sicherheit ein Erfolg geworden. Als reiner Horrorfilm, ist dieses Flickwerk jedoch die reine Katastrophe und an Peinlichkeiten kaum noch zu überbieten. Das Drehbuch ist schlecht und kaut bereits Gegessenes zum x-ten mal durch. Nach knapp 6 Minuten fragt man sich, wie 20th Century Fox so etwas produzieren konnte. Von den Darstellern bis hin zu den flachen Dialogen bewegt sich hier alles auf "gut gemachten" Porno-Niveau, zeigt ein wenig nackte Haut und Effekte, die zum Umschalten einladen. Entweder sieht man nur Nahaufnahmen des Wolfes oder miese CGI-Effekte. Allein die Verwandlungen wirken wie aus dem C64 und man schämt sich sogar, wenn sich Stuntman Ken Interner Link"Freitag der 13th" Hodder in einen Pixel...ähm Werewolf verwandelt und die hübsche Samaire Armstrong als hässlicher und zudem noch nackter Möter durch die Story schnüffeln muss. Blutige Effekte bleiben uns weitgehend erspart, fallen aber an einigen Stellen etwas härter aus als erwartet. Für eine FSK16-Feigabe ist das heute jedoch alles nicht mehr schockierend genug.
Ich glaube, viel mehr als bereits geschrieben, gibt es nicht mehr zu sagen, alles andere wäre verschwendete Zeit. Die deutsche Synchronisation schießt dann noch den Vogel ab und unterstreicht das Pornofilm-Feeling, welches der Film vermittelt. Jetzt noch ein paar Nachdrehs für eine "Hardcore Deluxe Edition" und den Blödsinn kann sich jemand angucken. Unsere Titelempfehlung "Der böse Wolf fickt fette Bräute".

Über die DVD selber muss man auch nicht mehr viel sagen: Wenig Bonus, ein etwas zu weiches Bild und eine durchschnittliche Digitalabmischung reihen die DVD zu recht ins Budgetprogramm ein. Aber auch 10 Euro sind rausgeschmissenes Geld.



Bilder der DVD




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