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CAN 2004
Originaltitel:Shelf Life
Länge:89:56 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:keine Jugendfreigabe
Regie:Mark Tuit
Buch:Mark Tuit
Kamera:Craig Powell
Musik:Stephen Bulat, Jeff Tymoschuk
SFX:Ryan Nicholson, Matt Peppard, Christ Stanley, Vikas Tomar
Darsteller:William MacDonald, Bryce McLaughlin, Courtney Kramer, Earl Pastko, Paralee Cook, Clay St. Thomas, Craig March, Chris Lawrence, Philip Granger, Peter Bryant, Gerald Varga, Heather Keetbaas
Vertrieb:Atomik-Films / McOne
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:02.05.2006 (Verleih) / 13.07.2006 (Kauf)



Inhalt
Parasitäre Monster nisten sich in Menschen ein und saugen ihr Blut aus. Nur ein wahnsinniger Killer weiß von der Gefahr und macht sich mit seinem Messer über die Opfer her. Die Körper werden von innen zerfressen ... und die einzige Möglichkeit, diese Parasiten zu töten, ist die Köpfung der befallenen Menschen!

Bild
Format1.85:1 (anamorph)
NormPAL
 Dem Look des Widescreen-Bildes haftet stark das niedrige Budget an und so sieht die Umsetzung als deutsche DVD letztlich aus wie eine billige TV-Serie oder gar ein technisch etwas besserer Amateurfilm. Dieser Eindruck entsteht vor allem wegen schwächelnder Farben und Kontrastwerte, denn besonders die Farben sind zu wenig ausgeprägt und weichen in dunklen Szenen Blässe. Diese sind dann auch durchgängig zu düster gestaltet und es zeigt sich ein Grünstich. Da wünscht man sich mehr Klarheit und auch eine bessere Schärfe, welche hier unter dem Durchschnitt liegt. Vor allem Bewegungsunschärfe ist daran schuld, aber auch das Material scheint bereits von Haus aus nicht das Beste gewesen zu sein. Für Amateur-Aufnahmen wäre das durchaus ok, da hat ja sich ja mittlerweile auch etwas besseres Equipment als nur die Videokamera eingefunden, für meinen Geschmack ist das hierbei aber noch deutlich zu wenig.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1 (Deu), Dolby Digital 2.0 (En)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Mal wieder die Geschichte vom deutschen 5.1-Ton, der keiner ist. Für die Surround-Lautsprecher wird kaum etwas geboten, was hörenswert wäre. Leichter Nachhall findet sich dort wieder, was in wenigen Fällen sogar für sehr ungeschickte Effekte sorgt: Besonders während eines Musikstücks wird ein Nachhall wiedergegeben, der trotz vermeintlich richtiger Boxeneinstellungen zu einem etwas holprigen Sound führt. Der Klang auf der Front ist da schon erfreulicher, weil beständig, klar und in Ausnahmen auch kraftvoll. Über seine Möglichkeiten kann der Film aber auch in diesem Bereich nicht gelangen, weil beispielsweise auch mal ein sehr verklirrtes Gitarrenstück eingespielt wird und die Sprecher nicht sonderlich ambitioniert vorgehen. Deutliche Abhilfe schafft für letztgenannten Punkt der englische O-Ton, ggf. mit deutschen Untertiteln, der sowohl hörenswert ist als auch durch die Sprecher eine viel bessere Atmosphäre erschafft, sprich: nicht mehr so billig klingt.
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Extras
Extras
  • Making Of (6:36 Min.)
  • Slideshow (15 Bilder)
  • Trailer:
    • Subhuman (1:48 Min.)
    • Corpses (1:37 Min.)
    • Scarecrow Gone Wild (1:53 Min.)
    • Dr. Chopper (1:48 Min.)
VerpackungKeepCase
 Im Making Of geben vor allem die Darsteller Interviews, es mischen sich aber auch Szenen vom Set und aus dem fertigen Film unter das Material. Die Bildergalerie zeigt dann Production Stills.
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Fazit
Parasiten, die die Menschheit von innen heraus auffressen, nun das könnte durchaus interessant werden. Und wenn dann auch noch das Cover in der Videothek so verlockend aussieht und natürlich mit möglichst blutigen Bildern für den Film wirbt, dann kommt der Splatterfreund, der ja doch in jedem Horrorfreak irgendwie steckt, natürlich nicht Drumherum, sich dieses Filmchen aus der Videothek auszuborgen, obwohl er eigentlich genau weiß, dass 90% der DTV-Ware meist purer Schrott ist. Aber vielleicht hat man ja doch mal wieder Glück. Hat er nicht, wie "Subhuman" mal wieder eindrucksvoll beweist.

Denn "Subhuman" ist leider nur ein weiter Beweis dafür, dass die verlockendsten Cover meist die billigsten Filme beinhalten. Storymäßig geht es, wie schon erwähnt, um Parasiten, welche die Menschheit von innen heraus auffressen. Nur ein Massenmörder scheint immun dagegen zu sein und will sich der Gefahr in den Weg stellen. Dabei muss er die befallenen Körper nicht nur Köpfen, sondern auch komplett zerstören. Doch der Kampf ist alles andere als leicht ... Was nach einer leicht trashigen, aber für das Splattergenre definitiv wie gemachten, Geschichte anhört, entpuppt sich leider ziemlich schnell als ein krudes und völlig langweiliges Billigfilmchen, das wirklich nur aufgrund seiner Effekte ab und mal überzeugen kann, den Zuschauer aber ansonsten nur in den Schlaf labert. Ja, ihr habt richtig gelesen. Denn außer von den Splatterszenen gibt es hier weder von Spannung noch von Atmosphäre zu berichten, sondern wirklich nur von Gelaber sondersgleichen. Selten ist mir ein so geschwätziger Horrorfilm unter die Augen gekommen wie "Subhuman", die nur ab und an mal von ein paar Blutszenen unterbrochen wird. Dass nun Filme mit vielen Dialogen nicht unbedingt was Schlechtes sein müssen, hat uns ein Tarantino ja schon oft bewiesen. Doch bei "Subhuman" langweilt einem das ständige Geschwafel nicht nur, sondern stört einen auch tierisch, da wirklich tiefgängige, witzige oder wenigstens die Story voranbringende Gespräche hier absolut nicht vorhanden sind. Man sehnt sich regelrecht danach, dass mal endlich wieder etwas auf der Glotze passiert, doch das soll noch ne ganze Weile dauern.
Wenn es dann allerdings endlich mal soweit ist, dann geht es schon ganz schön ab, das muss man ehrlich zugeben. Die Splatterszenen sind heftig (Köpfungen, das komplette Zerstören von befallenen Körpern etc.), ungemein blutig und von der FSK sicher nur mit sehr viel Wohlwollen freigegeben worden. Zudem sehen die Szenen auch wirklich gut aus und können dann doch ein wenig überzeugen. (Vielleicht mal abgesehen von einigen ganz billigen Computereffekten) Aber leider sind eben diese Szenen wirklich rar! Zu den Darstellern gibt es nicht viel zu erwähnen. Grundsolide Horrorkost, wobei der Hauptdarsteller wenigstens in den Splatterszenen überzeugen kann. Alle anderen Darsteller agieren so, wie man es von solchen Filmchen gewohnt ist.

Ein weiteres Schundprodukt aus unseren Videotheken, das zwar durchaus mit seinen heftigen Splatterszenen zu gefallen weiß, ansonsten aber weder in puncto Story, noch in Sachen Spannung und Atmosphäre überzeugen kann. Stattdessen wird hier nur in einem fort geschwafelt, was anscheinend auch die FSK zu pennen gebracht hat, die sonst die wirklich deftige Splatterkost hier und da sicher nicht freigegeben hätte. Somit alles in allem wieder ein Film, den man, trotz des verlockenden Covers, in den Regalen verrotten lassen darf.



Bilder der DVD




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NewsAtomik bringt "Subhuman" auf DVD
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