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CAN 1999
Originaltitel:Bumblebee Flies Anyway, The
Alternativtitel:Freunde bis zum Tod
Länge:91:52 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Martin Duffy
Buch:Robert Cormier, Jennifer Sarja
Kamera:Stephen Kazmierski
Musik:Christopher Tyng
SFX:Alter Image Inc., Drew Jiritano Special Effects
Darsteller:Elijah Wood, Rachael Leigh Cook, Joseph Perrino, George Gore II, Janeane Garofalo, Janet Paparazzo, Roger Rees, Christopher Mark Petrizzo, Matthew Cavallary
Vertrieb:e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:19.01.2006 (Kauf)



Inhalt
Barney Snow fühlt sich pudelwohl. Was also macht er in einer Klinik für todkranke Jugendliche? Er kann sich nicht erinnern, wie er hierher kam. Eigentlich weiß er auch nicht, wer er ist. Warum stellen die Ärzte ständig neue Versuche mit ihm an, wenn sie ihm doch sagen, er sei gesund? Barney will sich nicht damit abfinden! Dies soll nicht seine Endstation sein und schon gar nicht, als er sich in die hübsche Cassie verliebt.

Bild
Format1.33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Die DVD muss mit TV-Optik auskommen, also einem Vollbild, stellenweise etwas kargen Farben und einem überschärften Aussehen. Letzteres zeichnet sich anhand von Heiligenscheinen um Konturen und etwas nervöse Kanten ab. Der Kontrast ist manchmal nicht ganz ausbalanciert, mit den ganz ordentlichen Details kommt man aber noch auf vier Punkte, wenn man sich diesen auch vom Schlechteren aus annähert. Denn auch wenn das Bild meist tiefenscharf erscheint, fehlt es manchmal an ausgeprägten, feineren Texturen. Das sehr geringe Rauschen kann man fast schon vernachlässigen. Demnach hat auch die Kompression keine größeren Probleme zu bewältigen, arbeitet aber wegen einiger Muster nicht ganz perfekt.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0, Dolby Digital 5.1
SpracheDeutsch
Untertitel-
 Der deutsche Ton missfällt mir ein wenig, denn hier wird rein gar nichts geboten, was über eine schlichte Synchronisation hinausgeht. Die ist regungslos, ein wenig in Watte gepackt und besitzt kaum Merkmale, die sie als natürlich oder lebendig ausweisen würden, abgesehen vom makellos reinen Klang. Das zumindest durfte man erwarten, einen englischen O-Ton oder Untertitel leider nicht. Der Dolby Digital 5.1-Ton macht den Eindruck eines Upmixes, der nur sehr dezent im Rear-Bereich Laute von sich gibt, sonst aber sehr frontlastig ausfällt. Einziger Pluspunkt dieser nicht gerade als direkt empfundenen Modus Tonspur ist der etwas bessere Bass, der aber auch nur selten zum Einsatz kommt.
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Extras
Extras
  • Trailer (2:22 Min.)
  • Weitere DVDs:
    • Elevenfourteen (1:30 Min.)
    • Ein ferpektes Verbrechen (1:04 Min.)
    • The Machinist (0:54 Min.)
VerpackungKeepCase
 Leider nur Trailer hier, nicht mal ein kleines Making Of, was mir etwas seltsam erscheint, denn hier müsste es schon irgendetwas geben.
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Fazit
Im Entfernten erinnert mich dieser Film ein wenig an die Klinik von Schwerkranken in "Zeit des Erwachens", die durch eine Wunderdroge aus ihrer Katatonie erwachten. Aus alten Menschen macht man hier Kinder (was durchaus tragischer auf den Zuschauer wirkt) und die Ursache für den Heilungsprozess ist hier ein anderer, aber zuviel möchte ich lieber nicht sagen. Der Protagonist muss nach einem von ihm verdrängten Zwischenfall durch kritische Versuche sein Gedächtnis wiederfinden. Klaro, dass dies für einige Spannung sorgt, denn sowohl Barney Snows Selbstfindungsprozess als auch die Geheimniskrämerei der Ärzte (vertreten durch Janeane Garofalo) sind ein sicheres Anzeichen für den Zuschauer, dass hier mehr dahinter steckt, als ein simpler Unfall mit anschließender Amnesie. Das Herzstück dieses auf sehr wenige Locations und Charaktere beschränkten Dramas ist aber die Anfreundung Barneys mit den restlichen drei Insassen der Klinik. Mit einem mehr als tapferen Willen versuchen sie, die Folgen ihrer jeweils tödlich endenden Krankheit zu ertragen und ihre aussichtslose Zeit unter dem Anschein von Unbekümmertheit (oder ist es Trotz?) zu verbringen. Sehr viel Freude herrscht da natürlich nicht, aber kleine Lichtblicke regen an, irgendwie weiterzumachen, wie z.B. die Schwester des am schwersten betroffenen Mazzo, die der ohnehin schmerzlichen Lage noch ein Stück Tragik mehr verleiht. Mit einem Interner Link"Einer flog über das Kuckucksnest" ist das schwer zu vergleichen. Natürlich versucht sich ein jeder vom Alltag durch Individualität abzugrenzen, aber den Aufstand probt Elijah Wood nach Vorbild von Jack Nicholson nicht. Ein abschließendes Urteil kann ich mir nicht so recht bilden, außer dass der Film funktioniert, mit einem bitteren Ende aufwartet (eben was man erwarten kann) und sich eigentlich nie durch aufregendes Material von der Story abbringen lässt. Ganz nebenbei zeigen Rachael Leigh Cook und Elijah Wood einmal mehr, dass sie als Nachwuchsdarsteller zu einer festen Konstante gehören, was einen hochwertigen Cast angeht.



Bilder der DVD




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