Wicked-Vision-Index

Login 18er Bereich

Registrieren

Startseite und Neuigkeiten Reviews
• Filmberichte
• DVD/HD-Reviews
• Bildvergleiche
• Literatur
• Hörspiele Weitere, medienbezogene Informationen
• Hidden Features
• Schnittvergleiche
• Videocover
D 2005
Originaltitel:Dungeon of Evil
Länge:68:55 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ungeprüft
Regie:Marc Rohnstock
Buch:Marc Rohnstock
Kamera:Marc Rohnstock
Musik:Martin Rüdel & Ramon Kaltenbach
SFX:Marc Rohnstock
Darsteller:Timo Fuchs, Erik Dittmer, Marco Perrone, Christian Reckert, Ramon Kaltenbach, Marc Rohnstock
Vertrieb:Infernal Films
Norm:PAL
Regionalcode:0



Inhalt
Die Freunde Larry (Ramon Kaltenbach) und Frank (Erik Dittmer) verfahren sich in einem riesigen Waldgebiet, bis ihnen der ausgehende Sprit zum Verhängnis wird. Als sich die letzten Reserven dem Ende zuneigen, stoßen sie in dieser Einöde überraschend auf ein kleines, fast zerfallenes Haus. Was sie nicht ahnen ist, das sich das Haus als ein riesiger, tief in die Erde reichender Kerker, bestehend aus zahlreichen alten Tunnelsystemen, entpuppt. Hier in diesem Labyrinth aus sich immer wieder kreuzenden Gängen lauert eine Gefahr womit die beiden nie in ihrem Leben gerechnet hätten. Eine Kreatur, die sich selbst zum Richter und Henker erkoren hat und eine blutige Spur durch die Dunkelheit hinter sich herzieht.

Bild
Format1:85:1 (Letterbox)
NormPAL
 Das Bild ist für eine Amateurproduktion sehr gut geworden. Mit leichten Unschärfen und einem Hintergrundrauschen kann man gut leben. Gelegentlich hat die Kompression zu kämpfen, gerade wenn das Bild ins Dunkle geht. Geringe Artefaktbildungen sind vorhanden, fallen aber auch nicht weiter ins Gewicht. Wie schon gesagt handelt es sich hier um einen Amateurstreifen, der auf Mini-DV gedreht wurde und dafür ist die Qualität durchaus gut gelungen.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 2.0 Stereo
SpracheDeutsch
Untertitel
 Der Ton hat leider einige Schwächen zu verbuchen, da er an wenigen Stellen schwach abgemischt wurde und so einige Passagen schwer zu verstehen sind. Ansonsten kann man nicht meckern da selbst genug Bass vorhanden ist, dass die Anlage auch etwas zu tun bekommt und so deutlich zur Atmosphäre beiträgt. Sprach- und Tonverständlichkeit gehen außer dem angesprochenen Problem in Ordnung.
 ++----

Extras
Extras
  • Trailer (2:24 Min.)
 Der DVD wurde der Trailer zum Film spendiert. Schade ist, dass es nichts über die Entstehung zum Film in Form eines Making of oder dergleichen zu sehen gibt.
 ------

Fazit
Der Amateurfilm lebt und hat deutlich Hochkonjunktur. Aber gerade hier muss man die Spreu vom Weizen trennen. Die meisten Filme können getrost vergessen werden und sind es nicht würdig das man auch nur einen Cent in diese steckt. Doch diesmal ist dem jungen Regisseur Marc Rohnstock mit seinem Debütfilm "Dungeons of Evil" etwas gelungen, was anderen Jung- bzw. Amateurfilmern meistens nicht gelingt: Der Film funktioniert und macht sichtlich Spaß beim ansehen. Die Handlung ist nicht wirklich der Rede wert und man möchte hauptsächlich viel Blut und Gewalt zeigen. Dass natürlich nicht alles perfekt sein kann, sollte direkt gesagt sein, hier z.B. die Farbe und Konsistenz des Blutes oder mal eine zu lange Kameraeinstellung. Bitte bei der nächsten Produktion etwas schneller sein, gerade was die Gore und Splatterszenen betrifft, denn zu langes draufhalten könnte auf Dauer ermüdend wirken. Hier hätte man trotz der Laufzeit von nur 70 Minuten nochmals, gerade in den Effektszenen, etwas schneiden können, um die Handlung zu straffen. Aber ansonsten passt alles wunderbar und fügt sich zu einem Ganzen. Die Darsteller, welche gerade in Amateurproduktionen meistens aus dem Freundeskreis gecastet werden und sichtlich Mühe haben, ihren Rollen etwas wie einen Charakter einzuhauchen, können hier deutlich überzeugen. Gerade die ersten 10 Minuten im Dungeon vermitteln ein richtig schönes Schauergefühl und sind vom Regisseur mit der Kamera super eingefangen worden. Auch mit dem Soundtrack hat man sich sichtlich Mühe gegeben und dieser kann mit dem Geschehen im Film nochmals punkten. Dass der Film aus vielen Zitaten anderer Filme besteht, ist kein Beinbruch, da verhältnismäßig gut geklaut wurde, aber auch genug eigene Ideen in die Produktion eingeflossen sind. Entstanden ist der Film im Übrigen an 16 Drehtagen von April bis August 2004 und gedreht wurde auf Mini-DV. Man darf also gespannt sein was uns mit dem angekündigten Interner Link"Graveyard Of The Living Dead" erwartet, in dem Marc Rohnstock sogar Timo Rose überzeugen konnte mitzuspielen. Kurzum ein gelungenes Debüt mit einigen Schwächen. Nur wie schon gesagt handelt es sich um eine Amateurproduktion, dies bitte unbedingt beachten. Story- und produktionstechnisch aber besser als der neueste Versuch, einen "Violent Shit" zu drehen. Alle Gorehound werden zudem sichtlich ihre Freude haben wenn im Dungeon die Post abgeht. Marc weiter so Du bist auf dem richtigen Wege.
Für alle Käufer der DVD sei noch angemerkt, dass es sich nicht um eine gepresste Scheibe handelt.



Bilder der DVD




Druckbare Version
Stimmen aus dem Verlies - Ein Gespräch mit Marc Rohnstock
IMDb.com OFDb.de



Alle Bilder und Texte sind Eigentum des jeweiligen Rechteinhabers

Copyright by Wicked-Vision 2000-2013/Designed by Daniel Pereé 2000-2013.