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D 1964
Originaltitel:Wartezimmer zum Jenseits
Alternativtitel:Mark of Tortoise
aka. Waiting Room to the Beyond
Länge:86:39 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Alfred Vohrer
Buch:James Hadley Chase, Eberhard Keindorff, Johanna Sibelius, Will Tremper
Kamera:Bruno Mondi
Musik:Martin Böttcher
Darsteller:Hildegard Knef, Götz George, Richard Münch, Heinz Reincke, Carl Lange, Pinkas Braun, Adelheid Seeck, Hans Paetsch, Klaus Kinski, Hans Clarin
Vertrieb:Universum
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Der millionenschwere Sir Cyrus Bradley hat einen Erpresserbrief erhalten. Ein Verbrechersyndikat, das sich "Die Schildkröte" nennt, stellt ihn vor die schreckliche Alternative: Er soll 100.00 Pfund an Gangsterboss Alsconi bezahlen, der in seiner Villa in Triest residiert. Ansonsten segnet er das Zeitliche. Doch Bradley denkt nicht daran, auf die Erpresser einzugehen. Alsconsis Geliebte, die attraktive Lorelli, lässt daraufhin in London über den dortigen "Filialleiter" Crantor den berüchtigten Messerwerfer Shapiro anheuern, der sofort zur blutigen Tat schreitet. Die Schuld des Millionärs soll nun auf dessen Neffen Don Micklem übergehen. Doch Micklem, der den Tod seines Onkels rächen will, lässt sich nichts gefallen. Er macht sich selbst auf die Suche nach der "Schildkröte".

Bild
Format2.35:1 (anamorph)
NormPAL
 Bei der Restauration des Bildes wurde mit viel Sorgfalt vorgegangen. Die Schärfe des Bildes ist für das Alter des Films gesehen absolut genial. Das Bild ist frei von Rauschen. Gelegentlich bekommt man nur eine geringe Blockbildung zu sehen, dies sollte aber nicht großartig beachtet werden. Der Kontrast wurde hervorragend eingestellt, so das das schwarz/weiße Bild auch wirklich in diesen Farben erstrahlt. Unschön sehen die in manchen Szenen entstehenden Doppelkonturen aus, jedoch ist das Bild von sonstigen Defekten oder Verschmutzungen frei.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Mono)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch für Hörgeschädigte, Englisch
 Zu hören bekommt man den Film wahlweise in seinem deutschen Originalton oder der englischen Synchro. Aus dem deutschen Ton wurde das Bestmögliche herausgeholt und er ist fast frei von Rauschen bzw. anderen Störgeräuschen. Die englische Synchro sollte man als Bonus betrachten, da diese wohl nicht restauriert wurde und einige Störungen in Form von Knacksern und hallartigen Effekten vorweist. Bei beiden Tonspuren ist aber eine gute Verständlichkeit vorhanden.
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Extras
Extras
  • Trailershow:
    • Der Boss (2:23 Min.)
    • Der grosse Blonde auf Freiersfüßen (1:26 Min.)
    • Fantomas (3:15 Min.)
    • Heinz Rühmann Collection (2:14 Min.)
    • Der Wixxer (2:19 Min.)
    • Godsend (2:14 Min.)
    • Zwei Brüder (1:35 Min.)
    • The Door In The Floor - Die Tür der Versuchung (2:20 Min.)
    • La Mala Educación - Schlechte Erziehung (1:54 Min.)
 Zum Film wurde von Seiten Universums überhaupt nichts als Bonus beigesteuert. Lediglich eine Trailershow mit Tipps aus dem eigenen Pogramm wurde auf die DVD gepresst. Daher können wir auch keine Punkte an dieser Stelle verteilen.
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Fazit
1964 lief die Edgar Wallace-Serie der Rialtofilm bereits auf vollen Touren. Trotzdem blieb Produzent Horst Wendlandt nicht untätig und sicherte sich die Verfilmungsrechte des Romans "Wartezimmer zum Jenseits" von James Hedley Chase. Mit einer hervorragenden Besetzung, u.a. Hildegard Knef, Richard Münch und Götz George, schickte er den Film im April 1964 an die Kinokassen. Auch hinter den Kulissen wurden erfahrene Leute verpflichtet. Regie führte Wallace-Experte Alfred Vohrer, Bruno Mondi sorgte für die Bildgestaltung und Martin Böttcher komponierte einen stimmungsvollen, leicht melancholischen Soundtrack. Trotzdem blieb das Einspielergebnis weit hinter den Erwartungen der Produzenten, was dazu führte, dass die Pläne zur Verfilmung eines weiteren James Hadley Chase-Romans fallen gelassen wurden. Vermutlich erwartete das Publikum einen Film im Stile der Wallace-Filme. Doch genau dieser Flair fehlte dem Film. Die leichte Ironie und das Tempo der Vohrer-Wallace-Filme wich hier, speziell in der zweiten Filmhälfte, einer eher "trockenen" Herangehensweise, welche vom Publikum scheinbar als langweilig empfunden wurde. Betrachtet man den Film jedoch eigenständig, ohne Wallace im Hinterkopf, erwartet den Zuschauer ein handwerklich solider Krimi, mit einer Top Besetzung und einer passablen Handlung, die die 90 Minuten angenehm vergehen lassen.
Die DVD aus dem Hause Universum bietet keinen Anlass zur Kritik und präsentiert den Film in optimaler Bild- und Tonqualität die für das Alter mehr als erhaben ist.



Bilder der DVD




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