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ESP 2006
Originaltitel:Películas para no dormir: Regreso a Moira
Alternativtitel:Films to Keep You Awake: Spectre
Länge:80:08 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Mateo Gil
Buch:Igor Legarreta, Mateo Gil
Kamera:Yosu Inchaustegui
Musik:Lucio Godoy, Zacarías Martínez De La Riva, Zacarías M. de la Riva
Darsteller:David Arnaiz, Juan José Ballesta, Helena Castañeda, Jordi Dauder, José Ángel Egido, Adrián Marín, Natalia Millán, Victoria Mora, Miguel Rellán
Vertrieb:e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Tomas, ein erfolgreicher Autor, lebt seit Jahren in einem selbstgewählten Exil. Eines Tages erhält er eine alte Tarotkarte, die Karte der Liebenden. Tomas ist beunruhigt, denn es handelt sich um eine Nachricht aus der Vergangenheit. Als Junge war er einst unsterblich in eine geheimnisvolle Frau verliebt, die nun schon seit vierzig Jahren tot ist. Nur von ihr konnte diese Karte stammen. Tomas macht sich auf in die Heimat, um sich seinem Dämon zu stellen.

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 "Spectre" zeigt die gleichen Schwächen wie die DVD von "The Babys Room" und fällt somit durch eine leichte Körnung auf, welche etwas zulasten der an sich guten Schärfe geht. Die Farbgebung ist meist erdiger Natur und hat ein Hang zum Braunton. Der Kontrast arbeitet meist sauber und offenbart bis auf wenige Ausnahmen alle nötigen Details in dunklen Bildelementen. Leider ist die Detailschärfe nicht überzeugend und wird unter anderem durch leichte stehende Rauschmuster beeinträchtigt. Zudem sorgen neben dem oben erwähnten Bildrauschen Nachzieheffekte dafür, dass sich im Detailbereich nur wenig abspielt. Zumindest Defekte und Verschmutzungen sind keine auszumachen und Blockrauschen tritt ebenfalls äußerst selten auf.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1, DTS 5.1 (nur dt.)
SpracheDeutsch, Spanisch
UntertitelDeutsch
 Hier wird uns ein eher ruhiger Vertreter des Horrorfilms vorgesetzt, dementsprechend fällt die deutsche Dolby Digital-Abmischung aus. Die Hauptarbeit leistet hierbei der Frontkanal, welcher sich durch eine gute Sprachverständlichkeit auszeichnet. Direktional spielt sich hier recht wenig ab, überwiegend ist es der Score und dezente Umgebungsgeräusche, welche sich in den Effektbereich verirren und für etwas Räumlichkeit sorgen. Die DTS-Spur zeigt zur Dolby-Variante keine hörbaren Unterschiede. Die spanische Fassung hingegen klingt etwas offener und eine Spur weiträumiger. Der Dialogbereich ist ebenfalls ausgezeichnet. Optional gibt es deutsche Untertitel.
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Extras
Extras
  • Trailershow:
    • Running Scared (2:19 Min.)
    • Sky Fighters (1:45 Min.)
    • Brotherhood (2:50 Min.)
    • Hypnos (1:49 Min.)
    • Ein ferpektes Verbrechen (1:04 Min.)
    • Rottweiler (1:26 Min.)
    • 12 Days of Terror (1:57 Min.)
    • House of 9 (1:45 Min.)
    • The Riverman (1:34 Min.)
  • The Horror Anthology Trailershow:
    • The Baby's Room (1:52 Min.)
    • Spectre (1:50 Min.)
    • Blame (Blame (1:54 Min.)
    • A Real Friend (1:54 Min.)
    • Xmas Tale (1:45 Min.)
    • To Let (1:59 Min.)
 Keine Extras, nur ein paar Trailer.
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Fazit
Der zweite Film aus der spanischen Horroranthologie-Serie, "Spectre", schlägt andere Töne als Alex de la Iglesias erster Streich Interner Link"The Baby’s Room", der Tenor ist melancholisch und ernst. "Spectre" könnte man natürlich ebenfalls mangelnde Originalität attestieren, denn die Story von dem alten Mann, der auf die Zusendung einer Tarotkarte hin in sein altes Heimatdorf fährt, während der Zuschauer in Rückblenden eine tragische Liebesgeschichte aus seiner Jugend erzählt bekommt, ist nun wirklich oft genug abgearbeitet worden. Überhaupt ist der übernatürliche Faktor recht klein, die Story um religiöse Vorurteile und kleinstädtischen Provinzwahn zeigt lediglich die Verfolgung einer einsam lebenden Frau (weiß gekleidet) durch die hetzenden Dorffrauen (schwarz gekleidet), die ihren ledigen Stand neiden. Lediglich die Faszination, die sie offenbar auf viele Männer im Dorf ausübt, scheint nicht normal zu sein, jedoch ist außer sexuellen Begegnungen da nicht viel bei.
Dennoch hat "Spectre" so seine Momente, in denen man kalte Schauer in Kauf nehmen muss, wird der alte Mann doch von einer bedrohlichen Figur verfolgt, die auf seiner Reise immer wieder auftaucht, eine annähernd menschliche Gestalt, die vollständig in kaputte und zerrupfte Mullbinden gewickelt ist und einer Mumie ähnelt. Obwohl von der Figur keinerlei Aktionen ausgehen, macht ihr Erscheinen jedes Mal wach wie Kaffee intravenös und selbst die Tatsache, dass die Story nicht logisch aufgelöst werden kann (offenbar gibt es so etwas wie einen zeitübergreifenden Schnitt in einer der Szenen), kann die Wirkung nicht mindern.
"Spectre" kommt ohne Blut aus und hat nur wenige Maskeneffekte vorzuweisen, wirkt aber besser als mancher stark getrickste Film, ist gut gespielt und entwickelt sich ruhig und ohne Hetze, macht dabei aber stets neugierig auf die nächste Wendung oder Rückblende. Insgesamt ein starker, ruhiger Geisterfilm mit subtiler Strahlkraft für alle, die es nicht immer nur spritzen sehen wollen.

Die zweite DVD aus der e-m-s-Horror Anthology unterscheidet sich technisch kaum von seinem Vorgänger. Lediglich die Bildqualität kommt hier etwas schlechter weg. Das Fehlen von Extras ist ebenfalls ärgerlich.



Bilder der DVD




Druckbare Version
Baby's Room, The (The Horror Anthology Vol.1)
Blame (The Horror Anthology Vol.3)
Real Friend, A (The Horror Anthology Vol.4)
Xmas Tale (The Horror Anthology Vol.5)
Baby's Room, The
NewsVerkaufsstart der "The Horror Anthology"
IMDb.com OFDb.de



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