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ESP 2006
Originaltitel:Películas para no dormir: La habitación del niño
Alternativtitel:Films to Keep You Awake: The Baby's Room
Länge:76:26 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Álex de la Iglesia
Buch:Jorge Guerricaechevarría & Álex de la Iglesia
Kamera:José Luis Moreno
Musik:Roque Baños
SFX:Juan Ramón Molina
Darsteller:Leonor Watling, Javier Gutiérrez, Sancho Gracia, Terele Pávez, Asunción Balaguer, María Asquerino, Antonio Dechent, Eulalia Ramón, Manuel Tallafé, Penélope Velasco
Vertrieb:e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Ein junges Ehepaar zieht in ein neues Heim. Das alte Gebäude ist von Grund auf renoviert und scheint ideal für die Familie, die vor kurzem erst Nachwuchs bekommen hat. Das Baby erhält ein eigenes Zimmer. Über einen Monitor kommen die Eltern das Kind beim Schlafen überwachen. Alles scheint perfekt. Doch eines Nachts erscheint plötzlich noch etwas anderes auf dem Monitor ...

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Wäre das stark grobkörnige Bild nicht, könnten wir mit dem anamorphen Transfer wunschlos glücklich sein. Neben einer ausgewogenen Farbgebung, bei der Iglesia immer wieder gerne einige Filter ins Spiel bringt, überzeugt auch der Kontrast und offenbart selbst in dunklen Sequenzen jegliche Details. Die Schärfe liefert ebenfalls gute Werte ab, wobei der Detailbereich aufgrund des starken Bildrauschens etwas beeinträchtigt wird. Dennoch wirkt das Bild zumindest in Nahaufnahmen sehr detailliert und dank kaum sichtbarer Kompressionen, sowie dem Fehlen von Defekten hat sich der Transfer seine vier Punkte verdient.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1, DTS 5.1 (nur dt.)
SpracheDeutsch, Spanisch
UntertitelDeutsch
 Die deutsche Synchronisation liegt uns einmal in Dolby Digital 5.1 und DTS 5.1 vor. Letzteres unterscheidet sich kaum von der Dolby-Variante und wirkt lediglich etwas effizienter im Bassbereich. Die Dialoge sind gut zu verstehen und für eine TV-Produktion werden die Effektlautsprecher oft genug genutzt, um für eine gruselige Atmosphäre zu sorgen. Ob Musik, oder dezente Umgebungsgeräusche, die Rears werden stets passend genutzt und auch der Subwoofer unterstützt den Score, sowie in den Schocksequenzen mit ausreichend Druck. Der spanische Dolby Digital Mix unterscheidet sich lediglich im Dialogbereich und klingt etwas natürlicher und passt sich besser der Umgebung an als die deutsche Spur. Auf Wunsch können deutsche Untertitel angewählt werden.
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Extras
Extras
  • Trailershow:
    • Running Scared (2:19 Min.)
    • Sky Fighters (1:45 Min.)
    • Brotherhood (2:50 Min.)
    • Hypnos (1:49 Min.)
    • Ein ferpektes Verbrechen (1:04 Min.)
    • Rottweiler (1:26 Min.)
    • 12 Days of Terror (1:57 Min.)
    • House of 9 (1:45 Min.)
    • The Riverman (1:34 Min.)
  • The Horror Anthology Trailershow:
    • The Baby's Room (1:52 Min.)
    • Spectre (1:50 Min.)
    • Blame (Blame (1:54 Min.)
    • A Real Friend (1:54 Min.)
    • Xmas Tale (1:45 Min.)
    • To Let (1:59 Min.)
 Bis auf eine Trailershow finden wir hier leider keine Extras.
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Fazit
Das Beispiel der "Masters of Horror"-Anthologie macht Schule, jetzt ziehen andere nach. Die Spanier beispielsweise, die in den letzten Jahren eine ganze Reihe brauchbare Horrorfilme zustande brachten, versuchen es jetzt mit einer Serie von sechs abendfüllenden (wenn auch kurzen) Spielfilmen, die als "Geschichten, die einen nicht schlafen lassen" vermarktet werden. Der erste Film der Serie wurde dann auch vom Aushängeschild Alex de la Iglesia umgesetzt, getreu dem Serienmotto, dass es weniger um Blut und mehr um Atmosphäre geht. Und "The Baby’s Room" ist durchaus gelungen, wenn man den Arbeitsauftrag betrachtet.
Die Geschichte handelt von einer jungen Familie, die in ein renovierungsbedürftiges Haus zieht, in dem seltsame Dinge vorgehen. Eines Nachts sieht der Vater über den Babyfonmonitor eine Männergestalt im Kinderzimmer und denkt an Einbrecher. Doch tatsächlich liegt der Fall anders. Iglesia, Fachmann für skurile Themen mit leicht überzeichneten Figuren und schrägem Humor, kann hier anfangs auch wieder nicht aus seiner Haut. Obwohl eine Startsequenz das Übernatürliche schon bestätigt, dürfen sich die Figuren erstmal auf der realistischen Ebene austoben, ein Einbrecher wird vermutet, Verfolgungswahn ist bald die Diagnose, die Familie steht auf der Kippe, je mehr der Vater von dem Besucher besessen ist. Ein paar alberne Szenen, wieder mal werden Harmonie und Unruhe überzeichnet und irgendwie scheinen die ersten 40 Minuten bezaubernd unoriginell. Dann jedoch nimmt der Film Fahrt auf, variiert das wissenschaftliche Motiv von "Schrödingers Katze" effektiv und entwickelt eine beklemmende Spannung, wenn der Vater mittels der Monitore am Geschehen der beobachteten Mordtat teilnimmt und die Geister durch das Haus verfolgt. Die Bedrohung wird immer stärker und gipfelt in einigen deftigen Höhepunkten und Wendungen, die einen schon mal vom Sofa hüpfen lassen. Auch die Auflösung, die irgendwie zu erwarten war, aber dennoch mit schreckerregender Gewalt über den Zuschauer kommt, hat so ihre Qualitäten, wenn der Film die anfänglichen Rätsel um das verschwundene/besessene/beeinflusste Kind und die wirre Rentnerin nicht aufzulösen vermag.
Dennoch kann man sich mit "The Baby’s Room" spannende 80 Minuten machen, die nur ein bisschen Geduld verlangen, bis die Story Fahrt aufnimmt - vorausgesetzt, man mag Iglesias Humor. Insgesamt jedoch ein gruseliger Start in die neue Reihe und ein intensives Seherlebnis.

Technisch wird uns eine gute Soundabmischung geboten und auch der anamorphe Transfer kann sich trotz der Grobkörnigkeit sehen lassen. Das Fehlen von Extras trübt das Gesamtbild aber etwas.



Bilder der DVD




Druckbare Version
Baby's Room, The
Spectre (The Horror Anthology Vol.2)
Blame (The Horror Anthology Vol.3)
Real Friend, A (The Horror Anthology Vol.4)
Xmas Tale (The Horror Anthology Vol.5)
NewsVerkaufsstart der "The Horror Anthology"
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