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USA 2003
Originaltitel:Tail Sting
Alternativtitel:Tail Spin
Länge:89:20 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahren
Regie:Paul Wynne
Buch:Peter Soby Jr., Thimothy Griffin
Kamera:Angel Colmenares
Musik:Ray Colcord
SFX:Bruce Mitchell
Darsteller:Christian Scott, Laura Putney, Shirty Brener, Rick Kelly, Gulshan Grover, Robert Merrill, Tara Price, Jean Carol, Elizabeth Perry, Joe Boony, Guy Bracca, Conroe Brooks, Ray Davis
Vertrieb:Starmedia
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Dr. Jennifer Ryan befindet sich mit einer Gruppe von Wissenschaftlern sowie weiteren Passagieren an Board des Passagierflugzeuges von Kapitän Jack Russel. Was keiner ahnt, ist, dass die Wissenschaftler eine gefährliche schlafende Lebendladung transportieren. Diese Ladung besteht aus genmanipulierten Skorpionen. Durch einen Vertrauensmissbrauch und ein zeitgleiches Unglück wird die Brut jedoch erweckt. Einmal an frischer Luft gelangt, fangen die Tiere an zu wachsen und setzen die Elektronik des Flugzeuges außer Kraft. Immer mehr Passagiere und Besatzungsmitglieder werden Opfer der Mutanten. Dr. Ryan und Kapitän Russel kämpfen den Kampf ihres Lebens ...

Bild
Format1,85:1 (anamorph)
NormPAL
 Das Bild ist normaler Durchschnitt und kann ein deutliches Rauschmuster nicht verbergen. Dieses zieht sich über die gesamte Filmlaufzeit. Auch wirken sich einige Unschärfen, besonders in schnellen Szenen, sehr negativ auf das Bild aus. Bei sehr hellen Szenen z.B. bei Rauchentwicklungen entstehen Artefaktbildungen, was an einer schlechten Kompression liegt. Die Farben gehen soweit in Ordnung. Zusätzlich hat eine Effektszene mit geringeren Bildfehlern zu kämpfen, die wohl an einer fehlerhaften Vorlage liegen.
 ++----

Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Deu, En), Dolby Digital 5.1 (Deu, En), DTS 5.1 (Deu)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Der Ton kommt gut verständlich über alle Formate rüber. Das DTS-Format sollte als erste Wahl anstehen, da dieses am lautesten abgemischt wurde und hier die Effekte gut rüberkommen. Ein Rauschen ist nur bei genauem Hinhören bemerkbar, fällt aber nicht wirklich auf. Von einer Referenz ist der Ton weit entfernt aber durchaus zu gebrauchen.
 +++---

Extras
Extras
  • Trailer zum Film (2:04 Min.)
  • Trailershow:
    • Air Strike (1:37 Min.)
    • A Crack in the Floor (1:27 Min.)
    • Marines (1:33 Min.)
  • Filmografien
  • Interview mit dem Regisseur (1:49 Min.)
 Neben dem Originaltrailer und einer kleinen Trailershow mit drei weiteren Veröffentlichungen aus dem Hause Starmedia bekommt man noch drei Filmografien und ein knapp 2 Minuten langes Interview mit dem Regisseur zu sehen.
 +-----

Fazit
Nach Haien, Alligatoren oder auch Schlangen, Würmern und jeder Menge an Ungeziefer, haben wir es nun mit Skorpionen zu tun. Diese werden wie so oft durch Genmanipulation auf das x-fache vergrößert und auf die Menschheit losgelassen. Hier haben wir auch das erste Problem: Da der Schauplatz dieser Geschichte aus einem Flugzeug besteht, gibt es nur begrenzten Freiraum, in dem sich die lieben Tierchen bewegen können. Da zudem noch mehr als ein Skorpion durch das Flugzeug schleicht, wirkt das ganze schon allein wegen der Größe der Tiere mehr als unglaubwürdig. Man fragt sich z.B. wie der Riesenskorpion durch den Lüftungsschacht passt oder wie er die Treppen einer Leiter hochsteigen kann. So weit das erste Problem, kommen wir zum Zweiten, welches heißt "Darsteller und Effekte". Hier kann man deutlich sagen, dass man wohl die unterste Schublade mit der Darstellerliste rausgekramt hat. Entweder man leidet an Overacting oder an Langeweile aber es ist dem Zuschauer zu keiner Zeit vergönnt, zu irgendeinem Protagonisten so etwas wie Sympathie aufzubauen. Auch die angesprochenen Effekte passen sich der hirnlosen Story an. Weniger Plastik wäre hier deutlich mehr gewesen, da so niemals Skorpione aussehen, aber wenn es dem Regisseur Freude bereitet, sehen wir uns eben auch so etwas an. Leider hat der Film auch zu keinem Zeitpunkt etwas wie Spannung zu verbuchen, was ihm den endgültigen Todesstoß verleiht und man geneigt ist, die Vorspultaste zu betätigen. Man versuchte zwar mit einigen dummen Sprüchen einen gewissen Fun auf die Beine zu stellen, dies gelingt aber nicht, so dass man dieses Filmchen nicht einmal als Trash durchgehen lassen kann.
Als Fan des Subgenres Tier-Horror darf man eventuell ein Auge riskieren, da man Skorpione in diesem Genre noch nicht gesehen hatte oder aber um zu sehen, dass der letzte Angriff irgendwelcher Insekten dann doch nicht so schlecht war im Vergleich zu diesen eher harmlosen Skorpionen. Alle anderen sollten einen großen Bogen machen und sich lieber Interner Link"Der weiße Hai" zum zehnten Mal holen.



Bilder der DVD




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