Wicked-Vision-Index

Login 18er Bereich

Registrieren

Startseite und Neuigkeiten Reviews
• Filmberichte
• DVD/HD-Reviews
• Bildvergleiche
• Literatur
• Hörspiele Weitere, medienbezogene Informationen
• Hidden Features
• Schnittvergleiche
• Videocover
USA 1983
Originaltitel:Phantom Of The Opera, The
Alternativtitel:Phantom der Oper
aka. Phantom von Budapest, Das
Länge:95:49 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Robert Markowitz
Buch:Gaston Leroux, Sherman Yellen
Kamera:Larry Pizer
Musik:Ralph Burns, John Cacavas
SFX:Stan Winston
Darsteller:Maximilian Schell, Jane Seymour, Michael York, Jeremy Kemp, Diana Quick, Philip Stone, Paul Brooke, Andras Miko, Gellért Raksányi, László Németh, Jenö Kis, László Soós, Teréz Bod, Ágnes Dávid
Vertrieb:e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Nach einer vernichtenden Kritik über ihren Auftritt in der Oper "Faust" begeht Elena Korvin Selbstmord. Ihr Mann und Leiter der Oper schwört Rache an dem Kritiker. Doch bei einem Kampf wird sein Gesicht durch Säure völlig verätzt. Als maskiertes Phantom schleicht er von nun an durch die Gänge der alten Oper. Als das Bühnenstück mit einer neuen Sängerin besetzt wird, die seiner verstorbenen Frau verblüffend ähnlich sieht, setzt er alles daran, sie vor all dem Übel zu bewahren, welches seine geliebte Frau in den Tod getrieben hat. Einer nach dem anderen muss sterben.

Bild
Format1.33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Ein deutliches Rauschen füllt das Vollbild der 1983er Produktion, was insbesonders auf den nebligen Straßen negativ auffällt und kaum noch erkennbaren Bildern führt - glücklicherweise nur ein paar Mal. Die Vorlage war hier von eher bescheidener Qualität, was sicht nicht mal unbedingt an Defekten festmachen lässt, auf die man doch seltener trifft. Es sind viele Faktoren, beispielsweise verwischende Bewegungen, was zu einer durchschnittlichen Schärfe führt, oder aber die wenig gefälligen Farben, die wegen des harten Kontrasts meist zu dunkel ausfallen, dann mal flackernde Intensität aufweisen oder zu blass erscheinen. Grad die vielen finstren Sets sind nicht sonderlich gut herausgearbeitet und ersticken stellenweise in ihrer finsteren Umgebung. Konturen laufen nicht aus, die Details können aber oftmals nicht mithalten und nicht selten flackern die Ränder oder kleinere Bildteile blitzen auf. Schwierig, sich hier zwischen 2 und 3 Punkten zu entscheiden, mit Altersbonus aber noch knapp das bessere Ergebnis.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Den Opernliebhaber wird mit Einsetzen der Titelmusik wahrscheinlich das kalte Grausen packen, denn wo man das Ausbleiben der Dynamik wegen des hohen Alters noch verschmerzen kann, ist der Gesamteindruck beim Klang einfach nur schlecht. Die sehr laut abgemischte Spur, das nicht nur im Vergleich zum sanfteren englischen Ton, neigt genau deswegen zum Übersteuern und Plärren und besitzt selten die Gelegenheit, die Anteile am Klang herauszuarbeiten. Die für meinen Geschmack viel zu durchschnittliche Synchro erklingt vergleichsweise dumpf, lässt hörbares Rauschen durch und besitzt einen im negativen Sinne erdrückenden Bass. Einzig bei den Stimmen kann man sich gegenüber der dort etwas fragileren englischen Fassung absetzen, wobei diese wiederum deutlichere Umgebungsgeräusche besitzt.
 ++----

Extras
Extras
  • Trailer (1:37 Min.)
  • Weitere DVDs:
    • Hypnos (1:49 Min.)
    • Ein ferpektes Verbrechen (1:04 Min.)
    • Shadow Of Fear (1:08 Min.)
 Der Trailer zum Film mutet etwas seltsam an und sieht am ehesten wie ein selbst zusammengeschnittenes Werk aus.
 ------

Fazit
Die Betonung des Filmes liegt hierbei auf dem Wort "Opera", denn sowohl inszenatorisch als auch musikalisch bedient man sich dieser Kunstform. Die sichtlich auf TV-Niveau angelegte und daher auch nicht sonderlich bösartige oder gar blutrünstige Verfilmung aus dem Jahre 1983 fängt im ungarischen Umfeld des Opernhauses eine schöne Stimmung ein, die stellenweise an bessere "Jack The Ripper"-Verfilmungen erinnert, dabei aber stets dem Thema treu bleibt. Ausgestattet mit einem guten Cast, bedient man sich aber doch etwas stark des hölzernen, theatralischen Spiels und eines langsamen Tempos, was es mir etwas schwer macht, mich für den Film zu begeistern. Was für den Horrorfan dann doch zu wenig Spannung sein dürfte, könnte Genre-Fremde durchaus zum Nervenkitzel anregen. Das Phantom ist letztlich nur eine seichte Figur unter seinen zahlreichen Kollegen und es wäre schön gewesen, wenn man die durchaus nachvollziehbare, tragische Romanze noch etwas rabiater ausgestattet hätte. Musikalisches Verständnis ist natürlich auch von Nöten, da man oft den Proben zur Opernaufführung beiwohnt. Fans von Hair Crimes wird so einiges geboten (Michael York) und die massiv überspielte italienische Diva kommt auch nicht schlecht, aber insgesamt war es mir alles etwas zu flach.



Bilder der DVD




Druckbare Version
IMDb.com OFDb.de



Alle Bilder und Texte sind Eigentum des jeweiligen Rechteinhabers

Copyright by Wicked-Vision 2000-2013/Designed by Daniel Pereé 2000-2013.