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IT, ESP, UK 2004
Originaltitel:Imperium: Nerone
Alternativtitel:Imperium: Nerone
Länge:172:11 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Paul Marcus
Buch:Paul Billing, Francesco Contaldo
Kamera:Giovanni Galasso
SFX:Germano Natali
Darsteller:Hans Matheson, Laura Morante, Rike Schmid, Simón Andreu, Sonia Aquino, Maria Gabriella Barbuti, James Bentley, Marco Bonini, Robert Brazil, Philippe Caroit, Todd Carter, Massimo Dapporto, Maurizio Donadoni, Emanuela Garuccio, Matthias Habich, Klaus Händl, Jochen Horst
Vertrieb:e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Rom, kurz nach der Kreuzigung Christi: Der wahnsinnige Kaiser Caligula schickt seine Schwester Agrippina ins Exil. Ihr achtjähriger Sohn Nero wird in die Obhut einer Sklavenfamilie gegeben, wo er heranwächst und bei einfacher Arbeit seine Liebe zur Poesie entdeckt. Nach dem Tod des Imperators darf Nero seine Mutter wiedersehen. Diese hat jedoch nur ein Ziel vor Augen: Ihren Sohn auf den Thron des Römischen Reiches zu bringen. Mit Hilfe politischer Intrigen ebnet sie Nero den Weg, auch wenn es für ihn bedeutet, seine wahre Liebe zu verraten und sich mehr und mehr von der Macht korrumpieren zu lassen. Das Schicksal des Kaisers nimmt unaufhaltsam seinen Lauf.

Bild
Format1.78:1 (anamorph)
NormPAL
 Das anamorphe Bild ist für eine TV-Umsetzung auf gehobenem Niveau und macht sich gut auf DVD. Die Farben sind sehr kräftig und strahlend gestaltet und selbstverständlich befinden sich keine Verschmutzungen auf der Abtastung. Auch kann man hier von einer klaren Optik mit bedingt detailliertem Aufbau sprechen. Stellenweise etwas stärkeres Rauschen schleicht sich dabei aber ebenso ein wie eine passagenweise schwächere Plastizität. Zu den kleineren Übeln zählen die etwas überhellten Außenaufnahmen und das leichte Blockrauschen im Hintergrund.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0, Dolby Digital 5.1
SpracheDeutsch
Untertitel-
 Zwar ist der deutsche Dolby Digital 5.1-Ton schnell als Upmix enttarnt, weil er mitunter etwas frontlastig ausfällt, doch die Musik bemüht sich um etwas Abwechslung, ist sogar merklich dynamischer als beispielsweise bei der 2.0-Spur. Manchmal ist es etwas schade, dass Geräusche wie beispielsweise ein den Hörer umkreisender Reiter, nur auf der Front bewegliche Effekte erzeugen, dann aber nicht weiter wollen. Trotzdem, klanglich ist alles im grünen Bereich, der Bass arbeitet gut und man kann in einigen Bereichen sogar von einem Ton sprechen, der dem eines aktuellen Kinotitels in nichts nach steht, abgesehen von den Surround-Leistungen. Leider gibt es keinerlei andere Sprachen oder Untertitel.
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Extras
Extras
  • 8seitiges Booklet
DVD 1:
  • Weitere DVDs:
    • Die Fahrten des Odysseus (2:17 Min.)
    • Samson - Befreier der Versklavten (1:07 Min.)
    • Ausgustus (2:53 Min.)
    • Attila - Die Geißel Gottes (3:05 Min.)
    • Cinema Colossal (2:39 Min.)
    • Titus (2:23 Min.)
DVD 2:
  • Nero - Hinter den Kulissen (8:03 Min.)
  • Dokumentation "Das alte Rom" (47:33 Min.)
  • Originaltrailer (8:03 Min.)
VerpackungKeepCase im Pappschuber
 Das Bonusmaterial ist ganz dem geschichtlichen Hintergrund des Filmes verschrieben. So enthält das Booklet neben Einführungen zum Film, der Serie und Produktionsnotizen eine zeitliche Übersicht über das Imperium Romanum. Auf DVD 1 versammeln sich neben dem Hauptfilm 6 Trailer zu weiteren Monumentalfilmen. Auf DVD 2 erwartet uns eine längere Dokumentation über die Politik, die Kultur und das Militär der ehemaligen Weltnation, die die Fakten des Filmes noch ein wenig festigt. Das Making Of fand ich nicht so interessant, hier sind ein paar Darstellerinterviews untergebracht und natürlich auch Szenen am Set, aber hauptsächlich soll hiermit der Film vorgestellt werden.
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Fazit
Sagt jemanden der Begriff "Mittelprächtigkeit" etwas? Das beschreibt, wenn man stellenweise von einer Sache ganz angetan ist, sich aber letztlich nicht davon überzeugen kann, dem Ganzen doch irgendwie einen guten Gesamteindruck abzuringen. Der TV-Mehrteiler "Nero", hier natürlich übergangslos in einem dreistündigen Werk präsentiert, passt auf diesen Begriff, denn er erweckt zwiespältige Gefühle. Der Darsteller Caligulas beispielsweise passt als schelmischer Jungspunt mit seiner modernen, überdrehten Spielweise so recht gar nicht in dieses Historienepos, welches die Entwicklung des berühmtesten römischen Kaisers beschreibt. Während Ausstattung und Kostümierung den hohen Ansprüchen gerecht werden, den solch ein monumentales Vorhaben mit sich bringt, sind die Darstellerleistung ebenso wie der Alterungsprozess der Figuren etwas unglaubwürdig. Inwiefern sich die teils etwas seltsam anmutende Charakterisierung des Kaisers an die Wahrheit hält, kann ich mangels geschichtlichem Hintergrund nicht näher untersuchen, aber ich vermute mal, dass hier im Sinne der Unterhaltung etwas geglättet wurde. Und genau das stört manchmal, denn der mitunter kitschige, weil an salbende Musik gebundene Film kann nicht so recht die Emotionen erzeugen, die er so ausgiebig zu präsentieren versucht. Vielleicht liegt es an der etwas zu jungen Besetzung, die die Dramatik und Kraft der Geschehnisse nicht so recht auszustrahlen vermag, dass der riesengroße Zwiespalt der Person Nero nicht so recht rüberkommen mag. Das muss nicht bedeuten, dass man damit nicht moderat unterhalten werden kann, zu den großen Epen fehlt aber mehr als nur ein Stück.



Bilder der DVD




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