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AUS 2002
Originaltitel:Cubbyhouse
Alternativtitel:Cubby House, The
aka. Hellion: The Devil's Playground
aka. Third Circle, The
Länge:84:52 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Murray Fahey
Buch:Ian Coughlan, Murray Fahey
Musik:Peter Dasent
SFX:Kevin Chisnall
Darsteller:Joshua Leonard, Belinda McClory, Lauren Hewett, Jerome Ehlers, Craig McLachlan, Chris Brown, Peter Callan, Madison Dohnt, Murray Fahey, Carita Farrer, Belinda Ann Gavin, Steve Harman, Brian Hinselwood, Stefan Kluka, Craig Marriot, Ingrid Mason, Jonas Morrisy, Amy Reti, Chris Roughan, Joshua Tainish-Biagi, Shaun Wainwright
Vertrieb:Epix/EuroVideo
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Als die frisch geschiedene Lynn Graham mit ihren drei in Amerika geborenen Kinden in die australische Heimat zurück kehrt und eine lauschiges Vorstadtanwesen mit geräumigem Gartenschuppen anmietet, ahnt sie nicht, dass genau in eben jenem Schuppen vor nicht allzu langer Zeit ein amoklaufender Vati seine Kinderschar mit der Axt fällte. Nun regiert das konzentrierte Böse in Lynns Vorgarten und streckt bereits seine Krallen nach den Jüngsten aus. Zum Glück ist der ältere Bruder auf der Hut.

Bild
Format1.85:1 (anamorph)
NormPAL
 Insgesamt macht das Bild einen recht ordentlichen Eindruck. Die Farben wirken natürlich und auch der Kontrast kann sich sehen lassen. Jedoch wird Letzterer in hellen Szenen etwas zu steil und unnatürlich und in einigen dunklen Szenen hätten Details ruhig besser erkennbar sein dürfen. Am Negativsten fällt hier jedoch die wechselhafte Schärfe auf. In den Nahaufnahmen kann man mit der Detailschärfe zufrieden sein und auch die Kantenschärfe geht in Ordnung, aber ansonsten wirkt das Bild in den meisten Szenen deutlich zu weich und unscharf. Im Hintergrund macht sich ein minimales Bildrauschen bemerkbar, stört aber nicht sonderlich. Dafür machen die Kompressionen einen nicht sonderlich guten Eindruck und fallen durch massives Blockrauschen und Artefaktebildung im Hintergrund auf. Defekte oder Verschmutzungen sind löblicherweise keine zu verbuchen, dennoch können wir hier kein gut vergeben, aber zumindest erwähnen, dass man ganz knapp an 4 Punkte vorbei geschlendert ist.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Für eine Genre-Produktion bekommen wir hier einen wirklich guten Raumklang geboten, in dem sogar die Effektlautsprecher fast in jeder Szene zum Einsatz kommen. Ob es sich hierbei um Umgebungsgeräusche handelt oder dem atmosphärsichen Score von Peter Dasent, ja sogar direktionale Effekte sind manchmal auszumachen und passen sich der düsteren Atmosphäre des Films an, obgleich man hier wenige richtige Schockeffekte geboten bekommt. Die Effekte wirken zwar nicht sonderlich wuchtig und lassen etwas an Dynamik und Bass vermissen, aber insgesamt gesehen kann mit dem Gebotenen zufrieden sein. Die Dialoge sind gut verständlich, es fehlt aber etwas an Druck aus dem Frontbereich. Der englische Track klingt etwas kraftvoller, unterscheidet sich aber ansonsten nicht sonderlich von der deutschen Tonspur. Optional kann man sich deutsche Untertitel hinzuschalten.
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Extras
Extras
  • Trailershow:
    • Armee des Jenseits (1:20 Min.)
    • A Boy and his Dog (3:02 Min.)
    • Fickende Fische (1:35 Min.)
    • Midsummer (0:40 Min.)
    • Urban Scumbags (1:13 Min.)
  • Biografien
 Bis auf 6 Trailer und eine selbstlaufende Cast & Crew-Biografie wird uns hier leider nichts geboten.
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Fazit
"Cubbyhouse" gehört wieder zu der Sorte Film, welche zwar einige atmosphärische Momente enthält und sogar mit seinem recht düsteren und beklemmenden Anfang zu gefallen weiß, im Endeffekt aber nichts anderes als ein neuer Interner Link"Amityville"- und Interner Link"Poltergeist"-Klon darstellt. Die Story, in der ein Haus vom Bösen besessen ist und Kinder in dessen diabolischen Bann geraten, ist altbacken und wurde mit Sicherheit schon deutlich besser inszeniert. Um einige Neuerungen ins Geschehen zu bringen, wurde anstelle des eigentlichen Hauses, ein Gartenhaus als Quelle des Bösen gewählt, in dem 30 Jahre zuvor eine Satanssekte Kinder getötet hatte. In dieses Haus darf jetzt eine alleinerziehende Mutter samt ihrer drei Kinder ziehen, deren zwei Jüngste auch sofort auf die leisen Stimmen anspringen und von nun an Nachts in ihrem Gartenhäuschen mit dem Teufel Teeparties schmeißen. Der älteste Sohn wird hingegen von blutigen Alpträumen geplagt und als man endlich kapiert, was eigentlich abgeht, ist es auch schon fast zu spät.
"Cubbyhouse" kränkelt an seiner schleppenden Inszenierung und vor allem seiner unglaubwürdigen Charakterisierung, keiner der Darsteller wirkt wirklich sympathisch und glaubhaft und dem Zuschauer ist es egal, ob das Böse die Kinder nun zu sich holen will oder nicht. Die ist bei solchen Rotzblagen auch egal, da ist man ehrlich gesagt froh, wenn man die los ist. Wir werden hier zugeschüttet mit typischen Horrorfilm- und Spukhaus-Klischees, ohne diese aber kontinuierlich einzusetzen und wenigstens durch Plagiate bekannter Genre-Hits Spannung zu erzeugen. Das Ende steht eigentlich schon von vornherein fest und ist nicht besonders einfallsreich. Dafür gibt es eins, zwei Szenen die für eine Freigabe ab 16 Jahre recht recht hart ausgefallen sind. Dies ist aber eher nebensächlich und wertet den Film in keiner Weise auf. Hier wäre eine durchgehend stimmige Gruselstimmung und ein ordentliches Drehbuch wichtiger gewesen.

Die DVD aus dem Hause Epix bietet keine nennenswerten Extras und eine gerade mal solide Bildqualität. Zwar ist der Ton für diese Produktion recht gut ausgefallen, ändert aber nicht die Tatsache, dass es deutlich bessere Vertreter des B-Gruslers gibt und "Cubbyhouse" in puncto Atmosphäre, Spannung und Innovation das Feld für andere Filme räumen muss. Sollte man seine Videothek aber mal komplett abgeklappert haben, so kann man sich die DVD ruhig mal ausleihen.



Bilder der DVD




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