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| Privatdetektiv Jussi Vares ist ein Profi in seinem Job. Immer cool, immer hintergründig und meist auch auf der richtigen Spur. Als die attraktive Lehrerin Eeva ihm berichtet, das sie enorme Schwierigkeiten mit dem Boss der lokalen russischen Mafia hat, ist er sofort Feuer und Flamme - vor allem für seine Klientin. Doch es geht um weit mehr als nur um Meinungsverschiedenheiten, nämlich um einen Batzen verschwundenes Geld. Und schon muss sich Vares mit einem durchgedrehten, korrupten Cop, einer sexy Furie, diversen Hitmen und sonstigen zwielichtigen Gesindel rumschlagen. Ein mehr als anstrengender Auftrag erwartet ihn ... |
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| Format | 2.35:1 (anamorph) |
| Norm | PAL |
| Die anamorphe Abtastung erscheint oftmals hoch detailliert und macht zusammen mit dem hart eingestellten Kontrast einen guten Eindruck, ganz so rosig möchte ich es aber auch nicht darstellen, denn schließlich ist es wegen der Kompression nicht so. Etwas im Verborgenen sorgt sie dafür, dass die Plastizität etwas verloren geht und man nur noch eine gute Leistung abliefert. Der Film zeichnet sich durch viele dunkle Bildteile aus, die adäquat umgesetzt werden und welche die Figuren deutlich herausstechen lassen. Etwas seltsam mag hier manchmal ein leichter Rotstich auf Hauttönen erscheinen, diese Art von Verfremdung (falls es eine ist) erkennt man aber in vielen Szenen, welche meist in blaue Töne getränkt sind. Rauschen ist in feinem Maße zwar vorhanden, verhält sich aber nicht zu hektisch, so dass man es übersehen könnte. Gefällt mir, wenn es auch noch Möglichkeiten offen lässt. | |
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| Formate | Dolby Digital 5.1 |
| Sprache | Deutsch, Finnisch |
| Untertitel | Deutsch |
| Chance verpasst, kann man leider nicht anders sagen. Zwar wird ein guter Ton geboten, der vor allem durch die deutsche Synchro als gelungen bezeichnet werden kann, wenn man aber mal mit dem finnischen O-Ton vergleicht, beispielsweise während der Wehrübung in den ersten Minuten, muss man schon ein paar Defizite feststellen. Im Original ist der Bass ziemlich dick und die Effekte pfeffern richtig, während sich die Geräusche im Deutschen nicht ganz so trauen und ein eher verhaltenes Klangbild entsteht. Zwar ist die Aktivität auf der Front und die Klarheit erwartungsgemäß bestens, gerade in Sachen Raumklang bleibt aber noch viel offen. Bei den deutschen Untertiteln kann man einige Dialoge mit klaren Abweichungen mitlesen, dank passendem Timing sind diese aber ganz brauchbar. | |
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| Extras |
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| Das gut 25minütige Making Of wird mit Charakterisierungen der Figuren durch ihre Darsteller und ein paar Anmerkungen vom Autor der Bücher eingeleitet. Witzig sind hierbei die Auftritte des Killerduos, welches sich ebenso doof gibt wie im Film. Unter "Regenmacher" wird kurz der Mann für die Entstehung des Dauerregens vorgestellt, der noch einige technische Dinge dazu erklärt. Die beiden folgenden Extras stellen den Stunt mit dem Polizeiauto vor, einmal aus Sicht verschiedener Kameras und einmal mit Interviews und Szenen der Vor- und Nachbereitung während des Drehtags. Unter "In den Fußstapfen von Vares" gibt der Autor einige Ausführungen zur Titelfigur ab, die man im Film nicht bekommt und zeigt verschiedene Locations, an denen sich Vares üblicherweise aufhält. Das aus dem Abspann bekannte Stück steht in den Extras als komplettes Video zur Auswahl, ein paar kurze Deleted Scenes sind auch einen Blick wert und zuletzt hat man noch Zugriff auf Trailer und TV-Spots. | |
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Dauerregen, kernige Kerle und Frauen auf der Suche nach versteckten Millionen und eine verkaterte, an den Film Noir anknüpfende Stimmung, die sich nicht nur auf den Zuschauer, sondern besonders auf die Charaktere niederschlägt, die alle irgendwie Dreck am Stecken haben - so kenne und mag ich den skandinavischen Gangster-Film, hier speziell eine finnische, sehr eigenwillige Produktion. "Vares" basiert auf der erfolgreichen Romanvorlage um einen Privatdetektiv, der sich etwas anders darstellt als der übliche Muskelprotz, normalerweise bestückt mit Kofferatombombe, Sportwagen und Martini in der Hand, der die Frauen reihenweise übers Bett zieht. Hier bekommen wir es mit einem sympathischen Verlierer-Typen zu tun, der sich ständig mit seinem Kumpel besäuft und einer Frau nachrennt, die ihrerseits aber eine Heirat mit einem reichen Häftling plant, was letztlich natürlich ganz anders verläuft als geplant. Vom amerikanischen Kino leiht sich "Vares" ein paar illustre Gestalten, um genau zu sein einen überdrehten, stylischen Boss und ein nicht wirklich helles Killer-Duo, welches ihr Vorgehen mit dem ihrer Kollegen aus "Pulp Fiction" vergleicht und dabei ein paar herrliche Zoten reißt. Trotz geringem Action-Anteil - den Höhepunkt markiert der fetzige Ausgang einer Verfolgungsjagd - bietet die Figurenkonstellation genügend Brisantes und vor allem Amüsantes, um sich von ähnlichen Produktionen abzugrenzen. Ein paar nebenläufige Handlungsstränge, kurze Gewaltorgien und ein Held, der es eigentlich nur wegen häufiger Zufälle und selten aus eigenem Engagement heraus ist, sind genug, um die 90 Minuten unterhaltsam zu machen. Da einige Rollen überzogen sind und sich der Film nur selten wirklich ernst nehmen kann (was er auch von seinem Publikum verlangt), fällt es noch viel leichter, Sympathiepunkte für die Szenen und eigentlich sämtliche Figuren einzufahren. Die Geschichte dahinter bleibt zwar etwas seicht, aber glücklicherweise muss man während des Anschauens nicht viel darüber nachdenken. Dafür sorgen u.a. zwei weibliche Hauptrollen, die die Männerwelt in Schach halten. |
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![]() | Fantasy Filmfest 2005: Termine und Filme |
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