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D, USA 2006
Originaltitel:Tenants, The
Länge:92:57 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Andy Blood, Danny Green
Buch:Andy Blood, David Diamond, Danny Green, Bernard Malamud
Kamera:David Dubois
Musik:Leigh Gorman
Darsteller:Dylan McDermott, Snoop Dogg, Nirene DiNardo, Mike Boland, Rose Byrne, Seymour Cassel, Matt Sarno, Niki J. Crawford, Aldis Hodge, Abud Kadid, Gene Gilbert
Vertrieb:e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Ein abbruchreifes Haus in New York: Der Schriftsteller Henry (Dylan McDermott) sucht verzweifelt nach der zündenden Idee für einen zweiten Romanerfolg. Erst durch den Afroamerikaner Willie (Snoop Dogg), der sich in einer leer stehenden Wohnung eingenistet hat, um seine Erlebnisse niederzuschreiben, erhält er die richtige Inspiration. Die beiden freunden sich an und Henry unterstützt fortan Willie bei seiner Arbeit. Als Henry jedoch Willies schwarzen Schreibstil kritisiert und sich zudem in Willies Freundin Irene (Rose Byrne) verliebt, kommt es zum offenen "Krieg", in dem beiden Kontrahenten offenbar jedes Mittel recht ist ...

Bild
Format1.85:1 (anamorph)
NormPAL
 Grundlegend ein gutes, fast schon sehr gutes Bild, den technischen Möglichkeiten seiner Zeit angemessen. Sowohl an den Farben, meistens karg und bläulich dargestellte Töne, die sich an die bedrückte Atmosphäre des Filmes anpassen, als auch am leichten Rauschen in allen Szenen merkt man, dass hier keine verschwenderische Multi-Million-Dollar-Produktion ihren alles glatt bügelnden Stempel aufdrückt. Der Detailgrad ist besonders in hellen Szenen erfreulich hoch und es wird fast schon ein filigranes Aussehen erschaffen. Nur kommen viele Szenen vor, die grad dieses Erlebnis schwer vermissen lassen. Das ist nicht ganz so tragisch, fällt doch der Gesamteindruck noch sehr passabel aus. Die Kompression ist fast unsichtbar und nur wenige Defekte werden sichtbar. Die meisten Schwierigkeiten ergeben sich eben dunklen Passagen, die etwas klarer ausfallen sollten.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Ganz klar, der englische Ton ist viel näher dran am Thema als die deutsche Synchro, abgesehen von der Qualität dieser und der Art der Abmischung, die in beiden Sprachen sehr gelungen ist. Wenn Snoop Dogg spricht, ist das in seinem Slang natürlich authentischer als im Deutschen. Trotz Dialoglastigkeit werden ein paar gelungene Surround-Effekte eingeworfen, die die Situation auflockern, nun aber auch nicht den dicken, schallenden Raumklang erzeugen können. Der Klang gibt sich weitgehend klar und ist natürlich frisch.
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Extras
Extras
  • Originaltrailer (2:01 Min.)
  • Making Of (10:07 Min.)
  • Weitere DVDs:
    • Running Scared (2:19 Min.)
    • Sky Fighters (1:47 Min.)
    • Havoc (1:46 Min.)
    • Flight 93 (1:33 Min.)
    • Attentat auf Richard Nixon (2:25 Min.)
    • Cry_Wolf (2:16 Min.)
    • Hypnos (1:49 Min.)
    • 12 Days Of Terror (1:57 Min.)
    • Dot.Kill (1:22 Min.)
VerpackungKeepCase
 Neben Trailern hat die DVD ein 10minütiges Making Of zu bieten, in dem der Regisseur und zwei Darsteller von der Geschichte erzählen, aber auch Szenen vom Set zu sehen sind. Dieses Feature ist aber nur in englischer Sprache verfügbar.
 +-----

Fazit
Manchmal nimmt das Interesse an der Arbeit überhand und man vergisst alles drum herum. So geht es dem ambitionierten, aber mit Schreibblockade belasteten Schriftsteller Henry, dessen friedvoll veranlagtes Leben im abrissreifen, leer stehenden Gebäudekomplex durch das Auftreten eines völlig gegensätzlichen Kollegen gestört wird. Das auf einfachster Basis effektive Skript stellt diese zwei Menschen gegenüber und wirft vor allem eine gehörige Portion Rassismus in die Runde, die nicht etwa vom "weißen" Hippie Henry ausgeht, sondern vom leicht aufzubringenden Willie. Natürlich sorgt die Zweckbeziehung - Willie ist sowohl auf seine Freundin als auch auf die Ratschläge und Hilfe von Henry angewiesen, während Henrys gutmütige Natur ihm stets bereitsteht - für einige Reibereien, die sich gegensätzlich zum sehr dramatisch aufgebauten Trailer doch in Thriller-Gefilde vorwagen. Natürlich spielt die Niedergeschlagenheit der beiden Existenzen eine große Rolle und die Rolle von Irene, die sich aus dieser Dreiecksbeziehung zu lösen versucht, trägt zusätzlich dazu bei, die Stimmung des Trailers zu unterstützen, aber besonders der Schluss geht weitaus rabiater zur Sache als simple Dialoge und Anfeindungen. Auch wenn mein Interesse am Film trotz gut eingefangener 70er Jahre-Stimmung und einem soliden Buch, welches den Darstellern großen Freiraum für die Umsetzung ihrer Charaktere lässt, nicht sonderlich hoch ist, besitzt der Film doch einige spannende und sehenswerte Stellen, die das biedere Äußere der Verpackung kaum vermuten lassen. Auch die Befürchtung, Snoop Doog, der sich ja bereits in einigen Produktionen hochstilisiert hat, würde hier die Stimmung einreißen, hat sich nicht bestätigt. Stattdessen scheint die Rolle perfekt auf ihn zugeschnitten zu sein.



Bilder der DVD




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