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UK 1974
Originaltitel:Once Upon a Frightmare
Alternativtitel:Frightmare - Der Alptraum
aka. Frightmare
aka. Frightmare II
aka. Cover Up
Länge:82:42 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Pete Walker
Buch:David McGillivray, Pete Walker
Kamera:Peter Jessop
Musik:Stanley Myers
Darsteller:Rupert Davis, Shjeila Keith, Deborah Fairfax, Paul Greenwood, Kim Butcher, Fiona Curzon, Jon Yule, Trisha Mortimer, Pamela Fairbrother, Edward Kalinski, Victor Winding
Vertrieb:Koch Media
Norm:PAL
Regionalcode:0



Inhalt
In einem kleinen Bauernhaus lebt das schrullige Pärchen Edmund (Rupert Davies) und Dorothy (Sheilah Keith). Die letzten 18 Jahre haben beide in der geschlossenen Psychiatrie verbracht, da sie ihre kulinarische Vorliebe für Menschenfleisch nicht zurückhalten konnten. Jetzt gelten die Kannibalen als geheilt. Doch der Schein trügt: Dorothy ist verrückter denn je - und hat einen unersättlichen, schrecklichen Hunger. Ihre ahnungslosen Opfer lockt sie unter dem Vorwand, ihnen die Karten zu legen, in eine tödliche Falle ...

Bild
Format1.33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Das auf spezielle Filmkost eingespielte Label Koch Media präsentiert diesen kleinen Kultfilm in einer sehr guten Bildqualität. Neben den natürlichen Farben wissen auch der gute Kontrast und die ausgleichende Helligkeit zu überzeugen. Der Schwarzwert liegt zwar nicht immer im Optimum, aber zumindest sieht das Bild klar aus und es werden alle Details deutlich. Weder eine Überstrahlung noch ein zu dunkler Grundton sind hier auszumachen. Das Bild wurde sicherlich nachgeschärft, wie man an diversen Stellen an ganz leichten Doppelkonturen erkennen kann, aber das Ergebnis ist sehr lobenswert geworden. Die Kantenschärfe ist in den meisten Fällen sehr stark ausgefallen, wodurch hin und wieder leichte Unruhen entstehen. Die Detailschärfe arbeitet in vordergründigen Bildteilen und Nahaufnahmen hervorragend für einen 30 Jahre alten Film. Auch in Hintergründen hält sich die Detailschärfe ganz gut und hinterlässt einen ordentlichen Eindruck. Leider hat das Master einige Blessuren über die Jahre hinweg in Kauf nehmen müssen und so zeigen sich an einigen Stellen für Sekundenbruchteile diverse Defekte wie beispielsweise Kratzer. Störend ist das zwar nicht, aber dennoch auffällig. Dafür arbeitet die Kompression sehr gut und es gibt kaum erkennbare Rauschanteile im Bild zu sehen.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Mono)
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Sowohl der deutsche als auch der englische Originalton sind in der originalen Monospur erhalten geblieben. Die deutsche Sprachfassung verfügt über eine glasklare Verständlichkeit und wird durch keinerlei Rauschen, Störungen oder Verzerrungen verunstaltet. Jedoch ist die Synchronisation im technischen Zusammenhang nicht ganz gelungen, denn in Tumultszenen, wo es viele Spracheinlagen (in Form von Rufen, Schreien usw.) gibt, hört man den Originalton im Hintergrund noch heraus. Die Synchronisation selbst ist jedoch gut gelungen. Damit komme ich nun zur englischen Originalfassung. Diese klingt etwas lauter als die deutsche Fassung und punktet mit einer selbstverständlichen Natürlichkeit in den Dialogpassagen und Geräuschkulissen. Teilweise hört man in gewissen Tonlagen minimale Verzerrungen, die aber nicht weiter negativ ins Gewicht fallen. Auch hier gibt es kaum störende Rauschmuster im Hintergrund, wobei ich aber sagen muss, dass ich die englische Tonspur nur auszugsweise kontrolliert habe. Insgesamt ein ordentliches Klangergebnis, dem aber keine deutschen Untertitel gegönnt sind.
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Extras
Extras
  • 4-seitiges Booklet
  • Trailer:
    • Hatchet for the Honeymoon (2:30 Min.)
    • Circus der Vampire (2:14 Min.)
    • In den Krallen des Hexenjägers (2:51 Min.)
    • Draculas Hexenjagd (2:19 Min.)
    • Die Todeskarten des Dr. Schreck (2:38 Min.)
  • DVD Credits (1 Seite)
 Leider gibt es keinerlei Extras zum Hauptfilm, dafür eine Trailershow mit den übrigen Horror-Titeln aus dem eigenen Hause. Alle Trailer sind in englischer Sprache und anamorph abgetastet. Lediglich der Trailer zu Interner Link"Die Todeskarten des Dr. Schreck" wurde offensichtlich von einer deutschen Filmrolle gezogen. Als Beilage dient ein vierseitiges Booklet mit Hintergrundinformationen und Kapitelübersicht.
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Fazit
Pete Walkers Kultfilm "Frightmare" gehört zu den Klassikern des modernen Horrorfilms, der mit seiner gelungenen Geschichte um ein altes Killerpärchen dank eines sauberen Spannungsaufbaus sehr gut zu unterhalten weiß. Sehr auffällig ist, dass diese britische Produktion mit einigen blutigen, wenngleich nicht vordergründigen Effektszenen ausgestattet ist und mit hervorragenden Terrorsequenzen nicht ganz zu unrecht als Englands Antwort auf Tobe Hoopers Interner Link"Blutgericht in Texas" gehandelt wird. Jedoch überzeugt die äußerst makabre Story nicht nur deswegen, sondern auch wegen der guten Schauspieler, die wie einige atmosphärische Parts einen Rückschritt in die geliebten Zeiten des Gothic Horror mit sich bringt.
Die vorliegende DVD von Koch Media präsentiert den Film in seiner ungeschnittenen Fassung und wurde zudem mit einer sehr guten Bild- und ordentlichen Tonqualität ausgestattet. Leider gibt es bis auf eine Trailershow keinerlei Extras, aber wirklich tragisch ist das nicht, obwohl ein Audiokommentar wünschenswert gewesen wäre. Für Horror-Fans ist diese DVD ohne Zweifel ein Pflichttitel in der heimischen Sammlung.



Bilder der DVD




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