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D, UK 2005
Originaltitel:Twisted Sisters
Länge:96:49 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:keine Jugendfreigabe
Regie:Wolfgang Büld
Buch:Wolfgang Büld
Kamera:Uwe Bohrer
Musik:Tom Dokoupil
SFX:Siobhan Harper Ryan
Darsteller:Fiona Horsey, Andrew Southern, Paul Conway, Eden Ford, Pietro Herrera, Ben Biles, Joan Blackham, Wolfgang Büld, Volker Endert, Timo Jacobs, Mirco Hölling, Fabian Paffendorf
Vertrieb:Epix
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Wie ein Raubtier schleicht sie durch die Nacht: eine Frau, so aufreizend sexy, dass kein Mann ihr widerstehen kann. In Bars und Bahnhöfen spürt sie ihre Opfer auf - um sie nach ekstatischem Sex zu entmannen und bestialisch zu töten. Wer ist die schöne Serienkillerin? Die Polizei nimmt sofort Werbefachfrau Jennifer (Fiona Horsey) ins Visier. Doch die sensible Jennifer scheint von nichts zu wissen ...

Bild
Format1.85:1 (Letterbox)
NormPAL
 Das Bild bietet zwar ein paar Kritikpunkte, ist angesichts der mildernden Umstände einer Independent-Produktion aber doch sehr ordentlich. Als erstes das Format, das leider nur im Letterbox-Format auf der Scheibe ist, was sich die gute Schärfe nur bewährt, wenn man es nicht aufzoomt. Das Material ist deshalb schon gut detailliert, abzüglich eines verschmerzbaren Rauschens und dem letzten Quentchen Feinheit, welches man natürlich nicht zu sehen bekommt. Die Aufnahmen erinnern stets an Digital Video wegen der überstrahlenden Lichter und der etwas mulmigen Schatten. Da aber farblich bis auf einen Ausrutscher alles bestens ist und die Kompression auch nichts versiebt, sind 4 Punkte noch drin.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Deu, En), Dolby Digital 5.1 (Deu)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch, Englisch
 Der 5.1-Sound ist zwar drauf, wohl aber nur formhalber. Der Stereoton reicht in diesem Falle auch vollkommen, klingt wohlig und klar und besitzt natürlich keinerlei Fehler. Die Synchro klingt etwas gekünstelt, lasst aber noch Platz für Hintergrundgeräusche, wenn diese auch nie ihren Weg auf die Surround-Boxen finden. Der Score bietet sogar so etwas wie Dynamik, mehr konnte man aber nicht draus machen. Der englische Ton erschallt gleich ein ganzes Stück lauter und bietet gut verständlichen Live-Sound bei den Dialogen, was manchmal die Stimmen etwas unschärfer werden lässt, dafür aber auch für Lebendigkeit sorgt. Außerdem dringt hier in leisen Szenen ein Nebengeräusch von der Aufnahme durch. Entscheidet selbst, was euch besser gefällt, es gibt schließlich zwei Untertitelsprachen.
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Extras
Extras
  • Trailer (1:59 Min.)
  • Videoclip Hank Ray (3:28 Min.)
  • Making Of: Twisted Fun (17:52 Min.)
  • Unveröffentlichte Szenen (3:13 Min.)
  • Hinter den Kulissen-Fotogalerie (3:32 Min.)
  • Fiona Horsey-Trailer:
    • Penetration Angst (1:37 Min.)
    • Lovesick (1:44 Min.)
  • Trailershow:
    • Jack Frost 2 (1:36 Min.)
    • Wer tötete Bambi? (1:31 Min.)
    • Angst (1:00 Min.)
    • Broadcast Killer (2:03 Min.)
    • Shunned House (0:45 Min.)
    • Blood And Donuts (1:38 Min.)
    • Con Game (1:53 Min.)
    • American Nightmare (1:46 Min.)
    • Sisters (1:58 Min.)
 Den Song aus dem Hauptmenu und (leider nur) vom Schluss des Films, kann man nochmal als Videoclip in voller Länge im Bonus genießen. Das Making Of sollte zum absoluten "must see" gehören, denn hier wird thematisch Behind-The-Scenes-Material aneinandergereiht, was einerseits die gute Stimmung am Set zeigt als auch die Mitarbeitenden, vor wie auch hinter der Kamera, sympathischer macht - mehr davon übrigens in der Bildergalerie. Wo sonst zeigt solch ein Special den Kameramann, wie er sichtlich genießend die Hauptdarstellerin fesselt. Auch unveröffentliche Szenen sind mit drauf, die dem Film nicht mehr viel gegeben hätten als das, was man sich eh schon denken konnte und daher aus gutem Grund herausgeflogen sind. Zum Schluss setzt man uns noch die Trailer zu den anderen beiden Büld-Horsey-Zusammenarbeiten vor.
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Fazit
"Twisted Sisters" hat nix mit der bekannten Rockgruppe zu tun, sondern ist Wolfgang Büld anno 2006, also jenem Mann, der mit Interner Link"Gib Gas - Ich will Spaß!" und "Der Formel Eins Film" in den 80ern bereits für Laune sorgte - wobei das ja Geschmackssache war. Auch die filmischen Umsetzungen dieses Jahrtausends sprechen eine spezielle Zielgruppe an, diesmal die der Erotik-Thriller- bzw. Sexploitation-Fans, die es gern deftig mögen. Büld kann man mit dem mittlerweile familiären, englischen Cast punkten, vor allem mit der süßen Fiona Horsey (gefiel dem Regisseur bereits in seinem "Lovesick: Sick Love" und "Penetration Angst"), die (nicht ausschließlich) dank vollem Körpereinsatz die Doppelrolle glaubhaft spielt. Auf der einen Seite verkörpert sie die unschuldige, lebenslustige, fast ein wenig zu gutmütige dargestellte Jennifer, auf der anderen Seite ist sie die teuflische Nora, die ihre Lover auf garstigste Weise von der Bettkante stößt und dabei der Männerwelt den Atem stocken lässt (huch, wie zweideutig). Nach heißem Sex - nur soft, versteht sich -, folgt dann meist eine unappetitliche SFX-Einlage, bei der die Silvesterrakete, die durch den Arsch geschossen wird, ziemliches Gore-Feuerwerk zündet. Jetzt mag man anbringen, dass das doch alles gar nicht soo toll ist, die Geschichte ziemlich schnell vom Zuschauer durchschaut wird und die Assis von der Kripo nerven, aber mir hat der Film durchweg Spannung bereit und mich unterhalten. Außerdem machen die beiden Cops ihre Sache richtig, sind erstmal so richtig schön fies gegenüber der schwer verdächtigen Protagonistin und die Langlode der beiden darf sich im Grave-T-Shirt kleiden, egal, ob das nun seinen Musikgeschmack widerspiegelt oder es einfach nur eine wunderbar zynische Bemerkung zu seinem Job ist. Erwartet nicht zu viel, es ist schließlich Independent und da sind die filmischen Universen meist etwas kleiner angelegt als in Hollywood. Aber Büld versteht sein Handwerk, sowohl inhaltlich als auch technisch, auch wenn er zukünftige Kurzauftritte eher vermeiden sollte. Dann doch lieber noch ein Cameo der Lüdenscheider Fabse und Silent Chris! Kann man sich auch noch anschauen, wenn einem De Palmas Interner Link"Schwestern des Bösen" schon bekannt ist.



Bilder der DVD




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