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USA 2005
Originaltitel:Before It Had a Name
Länge:95:08 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Giada Colagrande
Buch:Giada Colagrande, Willem Dafoe
Kamera:Ken Kelsch
SFX:iO FILM
Darsteller:Giada Colagrande, Willem Dafoe, Claudio Botosso, Seymour Cassel, Isaach De Bankolé, Linda Kaufman, Spenser Leigh, Emily McDonnell
Vertrieb:e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Eine junge Italienerin (Giada Colagrande) erbt von ihrem verstorbenen Liebhaber ein mysteriöses, modernes Haus am Rande von New York. Als sie dort eintrifft, um es sich anzuschauen, begegnet sie einem Hausverwalter (Willem Dafoe), mit dem sie eine merkwürdige Beziehung eingeht. Doch mit der Zeit kommen Dinge ans Tageslicht, die besser im Verborgenen geblieben wären.

Bild
Format1.85:1 (anamorph)
NormPAL
 Das feine Rauschen legt sich über die Details und sorgt für dezente Unschärfen in einigen Passagen. Die Vorlage ist zwar in guter Verfassung, abgesehen von wenigen weißen Kratzern, dabei erreicht man aber nicht das anvisierte Ziel eines plastischen, frischen Bildes. Farben und Kontrast könnten einen Tick kräftiger ausfallen, grundsätzlich ist beides aber noch im Toleranzbereich. Nur knapp werden hier vier Punkte erreicht, denn die oftmals dunklen Räume bedürfen einfach einer größeren Klarheit - sowohl bei Schärfe als auch Kontrast.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel
 Die deutsche Synchro gehört leider zu den Schlechteren. Zuerst ist die Lautstärke zu hoch, was einigen Musikstücken keine sonderlich gute Qualität ermöglicht. Die Dialoge neigen zu leichtem Dröhnen, obwohl sowas bei einem derart neuen Film keineswegs passieren sollte - im Englischen sogar noch etwas stärker als im Deutschen. Obwohl es scheinbar nicht viele Möglichkeiten gibt, um den 5.1-Ton als solchen zu nutzen, werden doch einige bemerkenswerte Effekte eingebracht, die sich mehr als deutlich auf den hinteren Lautsprechern absetzen.
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Extras
Extras
  • Originaltrailer (2:03 Min.)
  • Making Of (12:14 Min.)
  • Weitere DVDs:
    • Running Scared (2:19 Min.)
    • Sky Fighters (1:45 Min.)
    • Havoc (1:46 Min.)
    • Flight 93 (1:33 Min.)
    • Attentat auf Richard Nixon (2:25 Min.)
    • Cry_Wolf (2:16 Min.)
    • Hypnos (1:49 Min.)
    • 12 Days Of Terror (1:57 Min.)
    • Dot.Kill (1:22 Min.)
 Die DVD enthält neben verschiedenen Trailern ein Making Of mit Vorstellung der Darsteller und der Menschen hinter den Kulissen, was natürlich direkt am Set aufgenommen wurde. Hierfür gibt es aber keine deutsche Untertitelung, das Special ist also nur auf Englisch zu genießen.
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Fazit
Man, bin ich "pissed", dass ich mir grad 95 Minuten lang diesen Schwachsinn angeschaut habe, jede Minute in der Hoffnung, dass sich doch noch was entwickelt, anstatt lieber diese Zeit mit wichtigen Dingen zu verbringen, z.B. in der Nase zu bohren. Selbst niedrigste Erwartungen können weder der Filmtitel noch die Darsteller erfüllen, obwohl der von mir hoch geschätzte Willem Dafoe sogar dem Skript zuarbeitete, welches trotzdem eine Aneinanderreihung von Banalitäten und Nebensächlichkeiten darstellt, die eigentlich jeden halbwegs ehrbaren Produzenten und Drehbuchautoren das kalte Grausen lehren sollte. Die Irreführung durch den Titel lässt auf ein falsches Spiel der neuen Eignerin des Hauses, eine italienische Schönheit, schließen, was man aber schnell vergessen sollte. Vielmehr scheint der Hausverwalter eine fadenscheinige Inszenierung abzuliefern, da er an dieses Haus gebunden ist, aber so richtig wird das nicht ausgeführt. Damit zumindest die beiden Hauptdarsteller Spaß haben, darf der kleine Willem ordentlich was wegstecken, was zu unbeschreiblich dämlichen, teilweise auch ekligen Romanzen (die Tampon-Szene, uaaarghh) führt. Zu der Zeit ist der Regisseurin ihr Film bereits schon längst entglitten, wobei ich mir vorstellen kann, dass es nicht einmal ein Konzept dafür gab. Das mag sowohl die Langeweile als auch das unglaublich hölzerne Spiel erklären, welches von fast parodierenden Spannungsmomenten (leider nur innerhalb der Musik) unterbrochen wird. Stellt euch also bitte einfach eine kleine Gemeinde in der verschneiten Einöde vor, in der es neben dem schlichten Anwesen und dem Kamin nicht viel zu entdecken gibt, dann seid ihr nah dran an der (Nicht-)Handlung von "Black Widow". Übrigens: Das zu entdeckende Geheimnis der Anpreisung des Covers existiert meiner Meinung nach nicht, dafür aber unglaublich stümperhafte, unkontrollierte Verfilmung, bei der sich selbst die wenigen Mitwirkenden eingestehen müssen, dass dabei irgendwas schief gelaufen sein muss.



Bilder der DVD




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