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FR, UK 2003
Originaltitel:3 Blind Mice
Alternativtitel:Souris verte, Une
aka. Tres ratones ciegos
Länge:87:07 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Mathias Ledoux
Buch:Mikael Ollivier
Kamera:Stéphane Le Parc
Musik:Éric Neveux
SFX:Ken Lailey u.a.
Darsteller:Edward Furlong, Emilia Fox, Chiwetel Ejiofor, Christophe Bourseiller, Gary Connery, Valérie Decobert, Hannah Eckersley, Alain Figlarz, Craig Kelly, James Laurenson, Ben Miles, Martin Wenner, Sara Stewart, Philip Whitchurch, Peter Wight
Vertrieb:Koch Media
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Thomas, ein junger Computerfreak, verbringt seine Zeit überwiegend damit im Internet zu surfen. Er hat eine Vorliebe für Webcams und Chatrooms sind seine Welt. Dabei lernt er Cathy kennen und pflegt einen intensiven Kontakt zu ihr. Als er eines Tages wieder Kontakt mit Cathy aufnimmt, wird sie vor seinen Augen ermordet und Thomas wird bald als Hauptverdächtiger gehandelt. Einzig die Kommissarin Claire glaubt an seine Unschuld. Gemeinsam mit ihrem alten Freund Mark versuchen sie zu Dritt das Verbrechen aufzuklären. Dabei entdecken sie, dass dies nicht der erste Mord vor einer Webcam war ...

Bild
Format2.35:1 (anamorph)
NormPAL
 Schlechtes Master, schon kann die DVD teilweise abschreiben. Nun ja, die Detailschärfe ist ja bereits eine gute Ausgangssituation, die durchaus im Schnitt aktueller Produktionen liegt und nur etwas hochgezogen wurde, um diese Stufe zu erreichen. Knackpunkte sind Farben und Kontrast. Dunkle Szenen sind schnell tiefschwarz, andere Flächen sind dermaßen überhellt, so dass sämtliche Farben entzogen werden. Sieht nicht toll aus, wird durch sichtliches Rauschen, das sich ein wenig verschleppt, und ein paar geringere Punktstörungen noch unterstrichen.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0
SpracheDeutsch
Untertitel-
 Leider nur ein Ton, der selbst im 5.1-Modus nur nach Stereo klingt und keine sonderlich guten Klangeigenschaften birgt. Vielmehr klingt es auch hier nach einer TV-Aufnahme, die sowohl Direktheit bei den Stimmen als auch die Surround-Umsetzung vermissen lassen. Die Synchro ist zwar ordentlich, ist aber zu steril in den leicht dumpfen Ton integriert wurden. Leider gibt es keinerlei O-Ton, mit dem man vergleichen kann, denn trotz französisch-britischer Co-Produktion scheint der Film wohl in Englisch gedreht worden zu sein. Auch Untertitel fehlen.
 +++---

Extras
Extras
  • Filmografien:
    • Mathias Ledoux
    • Edward Furlong
    • Emilia Fox
    • Chiwetel Ejiofor
    • Ben Miles
  • Slideshow (1:47 Min.)
  • Originaltrailer (2:17 Min.)
  • Weitere DVDs:
    • Wake Of Death (1:01 Min.)
    • Pursued (2:25 Min.)
    • Jennifer's Shadow (1:03 Min.)
    • Freeze Frame (2:17 Min.)
    • Lost (2:20 Min.)
VerpackungKeepCase
 Es gibt zwar ein paar Zusätze, aber ich hab ein wenig daran rumzukriteln: Die Filmografien sind wirklich nur Titelauflistungen und sind selbstablaufend, die Slideshow besteht ausschließlich aus Screenshots vom Film und danach gibt es nur noch Trailer.
 +-----

Fazit
Manchmal bekommt man vorab eine miese Kritik von einem Film mit, um dann wegen niedrigem Erwartungswert doch noch ganz passabel unterhalten zu werden. Manchmal erweist sich der Film als ebensolcher Stinker, als der er in der Kritik bezeichnet wurde. "Three Blind Mice" erweist sich leider als Film dieser Sorte. Zwar ist die Besetzung ordentlich, mit Edward Furlong (Interner Link"American History X", Interner Link"Detroit Rock City") sogar verheißungsvoll, aber hier hätten besser irgendwelche Luschen engagiert werden sollen, denn das Skript schreit vor Dämlichkeit. Erstmal ist die ganze Cyber-Snuff-Geschichte nicht gerade innovativ (mittlerweile mir bekannte Verfilmung Nummer 3 in dieser Richtung, die Dunkelziffer ist da sicherlich weitaus höher), zweitens packt der Regisseur das Thema mit dem Feingefühl eines Vorschlaghammers an. Nicht mal im Sinne von Action und Gewalt kann man "Three Blind Mice" schönreden, wenn die "Computer-Experten" aber erstmal losfaseln und ihr Wissen unter Beweis stellen, läuft es jedem halbwegs Interessierten kalt den Rücken herunter, denn der Computer ist mal wieder die Wundermaschine, mit der man alles machen kann. Inszeniert wurde sehr einfalls- und zusammenhangslos und man türmt den Zuschauer immer größere Unglaublichkeiten auf, die im lächerlichen, ausgedehten Schluss ihren traurigen Tiefpunkt finden. Einfach nur mies, diese wenig spannungsreiche Welt von Internet-Kriminalität, wie sie eigentlich nur von thematisch völlig Unbedarften betrachtet wird. Schade, denn die Beziehung zwischen Thomas und der attraktiven Ermittlerin Claire bringt zum Schluss doch noch etwas wie Brisanz und vor allem eine Richtung in den Stoff ...
Die DVD ist dank ZDF-TV-Master nicht sonderlich brauchbar und auch der Ton bringt nichts als Standards auf die Reihe. Das mag vielleicht etwas hart klingen, aber es stört mich bei diesem Film nicht, denn ich werd ihn mir sowieso nie wieder anschauen.



Bilder der DVD




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