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JP 1997
Originaltitel:Tao no tsuki
Alternativtitel:Moon Over Tao: Makaraga
Länge:96:50 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Keita Amemiya
Buch:Keita Amemiya, Hajime Matsumoto, Tôru Tanaka
Musik:Shinji Kinoshita, Hirokazu Ohta, Koichi Ota
SFX:Hajime Matsumoto
Darsteller:Toshiyuki Nagashima, Hiroshi Abe, Yûko Moriyama, Takaaki Enoki, Chisato Kawamura, Masaki Tachi, Kei Tani, Kazuyuki Tsumura, Sayaka Yoshino, Uchiyama Zeeko
Vertrieb:I-On New Media
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:12.10.2006 (Verleih) / 27.10.2006 (Kauf)



Inhalt
Lord Tadaoki ist in den Besitz eines mächtigen Schwertes gelangt, dessen Klinge sogar durch Stein schlägt. Um die andauernden Schlachten im Land ein für allemal beenden zu können, schickt er einen kriegserfahrenen Mönch und einen Samurai auf die Suche nach dem Ursprung der Waffe. Gemeinsam durchstreifen sie das mittelalterliche Japan auf der Suche nach dem geheimnisvollen Metall.

Bild
Format1.78:1 (anamorph)
NormPAL
 Man hat die Farben wohl etwas verändert und eingedämmt, dieser Bereich macht aber keinen schlechten Eindruck. Im Gegenteil, als stilistisches Mittel macht es sogar einen guten Eindruck. Insgesamt gilt dies für fast alle Aspekte des anamorphen Transfers, wobei das längst nicht bedeutet, dass keine Verbesserungsmöglichkeiten drin bzw. sogar nötig wären. Bei der Kompression und den verschwindend geringen Verschmutzungen ist das nicht der Fall, schon aber beim Ghosting und besonders der Schärfe. Denn der Detailbereich lässt nicht nur Hintergründe undeutlich erscheinen, auch schon im Vordergrund, z.B. auf Gesichtern, ist die Leistung nicht ganz angemessen. Naja, noch sind es 4 Punkte, die aber nur sehr knapp erreicht wurden. Gut vorstellbar, dass beispielsweise die japanische DVD da eine bessere Figur macht.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Japanisch
UntertitelDeutsch
 Ein sehr ordentlicher Bass-Level begleitet die beiden Tonspuren, was im Japanischen sogar noch ein wenig brummiger geschieht. Trotzdem erscheint mir die deutsche Tonspur die bessere Wahl, denn der Klang ist deutlich klarer als beim dezent dumpfen O-Ton. Beide sind ganz gut gelungen, erweisen sich aber als Frontalangriff auf die Lauscher, denn von 5.1 ist fast nichts zu hören. Lediglich die Musik geistert leise und unentschlossen auf den Rears herum, fällt aber kaum auf. Wenn man bedenkt, was hier alles an Möglichkeiten verpasst worden, ist die vergleichsweise niedrige Wertung von 3 guten Punkten vielleicht verständlicher. Zumindest die merkliche Bass-Unterstützung gefällt und die deutschen Untertitel erweitern die deutsche Synchro um die Übersetzung des japanisch Gesprochenen - vermutlich.
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Extras
Extras
  • Entwürfe der Figuren (51 Bilder)
  • Storyboard-Entwürfe (46 Bilder)
  • Trailer (1:11 Min.)
  • TV-Spots (1:20 Min.)
  • Trailershow:
    • Ashura (1:11 Min.)
    • Blood & Bones (1:53 Min.)
    • Casshern (1:59 Min.)
    • Coast Guard (2:09 Min.)
    • Cutie Honey (1:59 Min.)
    • Deadly Outlaw Rekka (1:19 Min.)
    • Sakuya - The Demon Slayer (2:56 Min.)
    • Shinobi (1:53 Min.)
    • Survive Style (1:33 Min.)
    • Zebraman (1:33 Min.)
VerpackungKeepCase
 An Extras bietet uns I-On neben Trailer, TV-Spots und Trailershow nur zwei Bildergalerien. Die eine widmet sich ausschließlich dem Design des Monsters, während die Zweite Storyboard-Entwürfe präsentiert. Für Comic-Fans werden die Galerien durchaus interessant sein, als essentielles Bonusmaterial gehen sie aber nicht durch.
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Fazit
Auch wenn "Moon Over Tao" auf den ersten Blick wie ein durchschnittlicher Samuraifilm erscheinen mag, steckt er doch voller Überraschungen. Bereits nach wenigen Minuten wird der Zuschauer Zeuge einer Alieninvasion im antiken Japan und am Ende steht noch ein Kampf mit einem Urahnen von Nippons Lieblingsmonster bevor. Dazwischen findet man nahezu alles, was das Genreherz begehrt: Over-the-Top-Schwertkämpfe, reihenweise kleinere Goreeffekte und jede Menge Vollmondatmosphäre. Dabei kann das Budget nicht besonders hoch gewesen sein, was aber immer wieder clever verborgen wird. Die Effektqualität reicht von 'übelster Trash' bis hin zu 'einfach aber wirkungsvoll'. Selbst der in feinster "Tomb Raider II"-Manier animierte Drache macht irgendwie noch Spaß. Die Story hingegen zieht sich stellenweise doch arg in die Länge und scheint ob der vielen Wendungen nicht so recht zu wissen, wo sie eigentlich hin will, bleibt mit ihren hanebüchenen Fantasy-Elementen allerdings stets sympathisch. Besonders amüsant sind dabei die Aliens und ihre Gadgets. Bei den Außerirdischen handelt es sich um dreimal dieselbe Darstellerin in unterschiedlichen Taucheranzügen, die jeweils spricht, ohne ihre Lippen zu bewegen. Zu ihrer Ausstattung gehören kleine mechanische Krebse, die ihre Verletzungen versorgen sowie eine urkomische "Monster-Fernbedienung". Abgesehen von der gerade zu Beginn etwas schleppenden Handlung, ist also für beste Unterhaltung gesorgt, auch wenn man "Moon Over Tao" nicht unbedingt als Einstieg in die Welt der asiatischen Fantasy empfehlen sollte.



Bilder der DVD




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