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CAN 2004
Originaltitel:Premonition
Alternativtitel:Psychic, The
Länge:86:31 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Jonas Quastel
Buch:Will Stewart
Kamera:Pieter Stathis
Musik:John Sereda
SFX:John Jordan, Amanda Paller, Keith M. Hamilton
Darsteller:Casper Van Dien, Catherine Oxenberg, David Palffy, Doug Abrahams, Paul Anthony, Cam Cronin, Sarah Deakins, Michael Derbas, Kyle Jordon Drewitz, Lorena Gale, Philip Granger, Beverley Knight, Colin Lawrence, Darrell Lee-Izeard, Alexander Mandra, Kelly Nielson
Vertrieb:Koch Media
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Bei einem Autounfall erleidet Jack Barnes Kopfverletzungen, die sein Leben verändern. Nach dem Unfall hat er unerklärliche Vorahnungen von entsetzlichen Attentaten, die stattfinden werden. Zunächst bleiben seine Warnungen unbeobachtet, aber als seine Visionen Wirklichkeit werden, wird auch das FBI auf ihn aufmerksam. Während er versucht, die Bedeutung der Visionen zu entschlüsseln, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, die Terroristen zu stoppen, ehe sie wieder zuschlagen.

Bild
Format1.78:1 (anamorph)
NormPAL
 Auf den ersten Blick eine gelungene, sehr saubere DVD-Produktion mit einer stabilen Schärfedarstellung und guten Farb- und Kontrastwerten, wenn auch der Eindruck eines ständig verregneten Tages durch gedämpfte Farben entsteht. Im Hintergrund schwinden die Details wegen Rauschfilterung merklich, was die Qualität doch wieder auf B-Movie-Niveau sinken lässt. Vollständig hat man das im Detail noch sehr hartnäckige Rauschen nicht aufarbeiten können, größere Fehler sind abgesehen von einem Hauch von Nachziehen, welches eigentlich nur bei sehr genauer Betrachtung auffällt, nicht ersichtlich. Selbstverständlich darf man von einem Bild frei von Verschmutzungen ausgehen, welches keine nennenswerten Ausfälle der Kompression beobachten lässt.
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Ton
FormateDTS 5.1 (nur Deu), Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Die DTS-Spur hat wohl die meiste Kraft und kann die Musik sehr dynamisch aufbauen. Auch Effekte gibt es einige zu hören, wie bei den meisten DTV-Produktionen vergisst man aber zwischen den aufregenden Rear-Attacken ein wenig, das Geschehen von den Frontlautsprechern zu lösen. Nur die Musik kann hier maßgeblich räumliche Akzente setzen, die Dialoge sind sehr Stereo orientiert, in der Originalsprache zudem sehr dünn. Zudem könnte die Sprache gern etwas lauter sein, denn in einigen Szenen, beispielsweise während der Autoverfolgungsjagd kurz vor dem schweren Unfall des Protagonisten, werden die Sprecher stark übertönt und fast unverständlich. Somit nur ein knapp guter Eindruck. Deutsche Untertitel lassen sich hinzuschalten, die Tonart kann man aber nur im Hauptmenu auswählen.
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Extras
Extras
  • Bio-/Filmografien:
    • Jonas Quastel
    • Casper van Dien
    • Catherine Oxenberg
    • Lorena Gale
  • Sideshow (1:45 Min.)
  • Originaltrailer dt./engl. (1:30 Min.)
  • Weitere DVDs:
    • The Deal (2:08 Min.)
    • Mortuary (2:33 Min.)
    • Freeze Frame (2:16 Min.)
    • Lost (2:19 Min.)
    • Crash Landing (1:45 Min.)
    • Parasite (1:10 Min.)
    • Blessed (2:21 Min.)
 Das Bonusmaterial ist etwas mau, denn wenn man die direkt dem Film entnommene Bildergalerie und die Trailer abzieht, bleiben nur 4 selbstständig ablaufende Bio- und Filmografien.
 +-----

Fazit
Ach nö, nicht noch so eine lieblose Schnellkurbelei im Action-Sektor, bei der ein energischer Cop gegen eine Horde gewiefter Terroristen antreten muss. Casper van Dien macht sich in "Premonition" zu eben jenem, nicht aber wegen seiner Darstellerleistung, die irgendwo bei Interner Link"Starship Troopers" stagniert, sondern wegen der fast schon trashigen Umsetzung des Stoffes, klar scheiternd an Lustlosigkeit und schwerwiegendem Budget-Mangel. Da sind solche Standardszenen verwertet, in der das Kind auf Kommando in die Familienidylle geschubst wird, um eitel Sonnenschein und Menschlichkeit des Protagonisten vorzutäuschen, oder gar der Captain (nur weiblich) sich gelangweilt nach seinem besten Mann erkundigt, so richtig aber nichts mit seiner Zeit anzufangen weiß. Überhaupt sind sämtliche Nebencharaktere so dünn und überflüssig, dass ihnen Orientierungslosigkeit auf die Stirn geschrieben zu sein scheint, als ob sie durch die Welt bummeln würden. Eine andere Sache sind die CGIs, die nicht nur durch Künstlichkeit brillieren, von denen sich wohl nur die Phantasielosesten unter uns beeindrucken lassen, auch die Animation an sich ist höchst bedenklich, bestens aufgezeigt beim Zugunglück. Und das zählt mal zu den Pluspunkten vom sonst grad Durchschnittlichkeit erreichenden "Premonition": Detective Barnes hat nach seinem schweren Unfall mit vorübergehendem Herzstillstand seherische Fähigkeiten, die ihm Visionen von sich bald ereignenden Unglücken verschaffen. Das macht ihn gegenüber seinen Kollegen und vor allem dem konkurrierenden FBI natürlich höchst unglaubwürdig bzw. verdächtig, ist aber immer noch aufregender als der Standardkram, der sonst im Genre verzapft wird. Nur verpasst man hier ein paar sehr gute Momente. Kurz vorm Metro-Unglück trollt sich unser niedergeschlagener "Held", weil er nicht so recht an sich selbst glauben möchte und die unglaubwürdige Explosion eines Staßenzugs (Computereffekte sind wohl billiger als echte Schutt und Asche und sehen scheiße aus!) wird auf haarsträubende Weise einfach zeitlich verpasst. Wäre zwar nicht einfallsreich gewesen, Barnes in letzter Sekunde an Ort und Stelle versagen zu lassen, dass er aber einfach in seinem Auto sitzt und zu spät ankommt, ist herrlich schlecht.
Rückblickend hat van Dien schon bessere, weil weniger ernsthafte Rollen inne gehabt. Man schau sich nur den ebenso billigen, aber wenigstens spaßigen Interner Link"Python" an. Einzig der kleine politische Seitenhieb zu Beginn, die Terroristen bei der gewaltsamen Sammlung ihrer mörderischen Rezeptur unter George Bush-Masken zu tarnen, blitzt unter all dem Unsinn kurz heraus. Wie auch immer, die Zeiten als muskelbepackte Helden noch ganze Dörfer voller AK-schwingender Aufmüpfiger mit überdimensionalen Feuerwaffen ausgerottet haben, waren mir wesentlich lieber als jene urbane Cop-Action-Notlösungen, wie "Premonition" eine ist. Muss nicht heißen, dass man sich damit nicht unterhalten kann, aber warum dazu die XYZ-Sparte rauskramen, wenn selbst im Low Budget-Bereiche bessere Filme angeboten werden?



Bilder der DVD




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