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NO 1997
Originaltitel:Salige er de som tørster
Alternativtitel:Blessed Are Those Who Thirst
Länge:112:41 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Carl Jørgen Kiønig
Buch:Axel Hellstenius, Anne Holt
Kamera:Kjell Vassdal
Musik:Aasmund Feidje, Carl Jørgen Kiønig
SFX:Martin Gant, Pål Morten Hverven
Darsteller:Gjertrud L. Jynge, Kjersti Elvik, Lasse Kolsrud, Nils Ole Oftebro, Anne Ryg, Bjørn Sundquist, Andrine Sæther, Marie Theisen, Anders T. Andersen, Naeem Azam, Sverre Bentzen
Vertrieb:Epix
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Eine junge Osloer Studentin wird brutal vergewaltigt. Die junge Kriminalkommissarin Hanne Wilhelmsen übernimmt die Aufklärung. Doch während ihrer Ermittlungen erschüttern andere grausame Verbrechen die Stadt und der Vater des Opfers setzt alles daran, den Täter auf eigene Faust zu stellen ...

Bild
Format1.78:1 (anamorph)
NormPAL
 Die TV-Produktion nur bedingt gute Schärfe, die sich stets dann verwischt, wenn leichte Bewegungen einsetzen. Das fein verrauschte Bild setzt den Details ohnehin zu, sobald es zu Bewegungen im Bild kommt, sieht man dann noch den starken Einsatz des Rauschfilters, der hartnäckige, stehende Rauschmuster erzeugt und sogar die Kanten etwas verschmirgelt. Das macht längst keinen guten Eindruck mehr, auch wenn Kontrast und die etwas kühlen Farben ordentlich aussehen. Leichte Überstrahlungen sind erkennbar, besonders deutlich sind aber die häufiger auftretenden Verschmutzungen, die nicht grad für die Vorlage sprechen.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Norwegisch
UntertitelDeutsch (bei norw. Ton nicht ausblendbar)
 Gute Synchro, relativ guter Klang, aber nichts Besonderes hier, was einen Punkt mehr rechtfertigen würde. Manchmal steigert sich der Ton etwas, beschränkt sich ansonsten aber auf Dialoge und die sanften Musikeinspielungen, die noch etwas zu flach klingen. Die Tonspur lässt sich aus lizenzrechtlichen Gründen leider nicht wechseln, ebenso wie während des norwegischen O-Tons die deutschen Untertitel fest sind.
 +++---

Extras
Extras
  • Textprobe aus "Selig sind die Dürstenden" (13:08 Min.)
  • Biografien:
    • Anne Holt (4 Seiten)
    • Carl Jorgen Kionig (2 Seiten)
    • Kjersti Elvik (3 Seiten)
  • Trailershow:
    • Justitia - Blinde Göttin / Rache für meine Tochter (1:36 Min.)
    • Dina (1:23 Min.)
    • Wer tötete Bambi? (1:31 Min.)
    • Midsummer (0:39 Min.)
    • Noi Albinoi (1:43 Min.)
    • Invisible (0:56 Min.)
    • Guten Abend, Herr Wallenberg (2:02 Min.)
    • Prom Queen (1:36 Min.)
    • Begegnung - Brief Encounter (1:51 Min.)
 Das Buch, auf welchem dieser Film hier basiert, wird uns in einem mehrseitigen Ausschnitt vorgestellt, den man sich aber erst nach dem Film selbst anschauen sollte, da dieser Ausschnitt das Ende des Filmes betrifft. Komfortablerweise bekommen wir alles vorgelesen, sehen danach eine kurze Werbetafel für das neue Buch der Autorin und früheren Ermittlerin Anne Holt und können uns danach als Vergleich die fertige Szene im Film anschauen. Dann kann man sich noch drei Biografien und eine Menge Trailer anschauen. Schade, dass es das schon gewesen ist.
 +-----

Fazit
Was uns bisher an TV-Thriller-Stoff aus dem hohen Norden geboten wurde, war irgendwie immer interessant. Die hier vorgestellte Romanvorlage wurde bereits vorher als Serie fürs schwedische Fernsehen genutzt und ist mit "Rache für meine Tochter" als abendfüllender Spielfilm angelegt, der sein Publikum vermutlich wieder in der TV-Ausstrahlung erreichen möchte. Mit einer Spielzeit von fast zwei Stunden bleibt genügend Zeit, um nicht nur übliche Recherche- und Polizeiarbeit aufzufangen, sondern auch die Charaktere durch persönlichere Hintergründe lebendiger zu gestalten, was recht schnell gelingt. So sind diverse (bisher unentdeckte) Beziehungskisten unter den Ermittlern immer wieder Stoff für auflockernde Einschübe, was den sonst sehr harten Stoff um Vergewaltigung und auch Einwanderungsprobleme zwar nicht in den Hintergrund drängt, die Stimmung aber aufrecht erhält. Durch Wertlegung auf Menschlichkeit unter den Figuren und vielleicht auch, weil weder Machos noch Actionfeuerwerke einwirken, bleibt man dem Realismus, oder zumindest was man sich darunter vorstellen könnte, treu. Das hilft auch, leichten Einbrüchen beim Spannungsbogen entgegenzuwirken und die etwas rasche Auflösung in den letzten Minuten vorzubeugen, die natürlich noch von einem anderen Highlight getragen ist, welches ich hier nicht verraten möchte. Die Darsteller geben sich alle Mühe, innerhalb nur weniger Szenen ihre Rollen zu definieren, was wohl am besten bei der jungen Kristine, dem Vergewaltigungsopfer, und ihrem fürsorglichen Vater gelingt. Aber auch die Nebenrollen sind mit patenten Darstellern besetzt worden und mit einem kleinen Schuss Komik aufgelockert, so dass die Ermittlungen selbst nicht zu dem ernsten Einheitsbrei werden, der beispielsweise die schlechteren Krimis im deutschen Fernsehen schnell langweilig werden lässt. Außerdem ist es schön, eine Frau als leitende Ermittlerin zu sehen, die sich noch dazu bemüht, ihre Beziehung zu einer Frau vor ihren Kollegen geheim zu halten. Originalitätspreise gewinnt man damit natürlich auch nicht, aber wer sich auf einen guten Thriller freut, wird hiermit richtig liegen.



Bilder der DVD




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