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HK 1974
Originaltitel:Siu lam ng jo
Alternativtitel:5 Masters of Death
aka. Five Shaolin Masters
aka. Shao Lin wu zu
aka. Shaolin Five Group
aka. 5 Heroes
aka. 5 Shaolin Masters
aka. Cinq Maitres de Shaolin
Länge:105:18 Minuten (gekürzt)
Freigabe:Not suitable for children
Regie:Cheh Chang
Darsteller:David Chiang, Ti Lung, Alexander Fu Sheng, Chi Kuan-chi, Meng Fei
Vertrieb:IVL/Celestial
Norm:NTSC
Regionalcode:3



Inhalt
Während eines Überfalls auf ihr Kloster gelingt fünf Shaolin-Mönchen die Flucht. Ihnen wird schnell bewusst, dass nur ein Verrat aus den eigenen Reihen die Zerstörung ihrer Herberge herbeiführen konnte. So gehen die Fünf vorerst getrennte Wege, um mit gleichgesinnten Aufständigen Kontakt aufzunehmen, die sich gemeinsam gegen das Manchu-Regime erheben. Doch dieses hat bereits seine fünf Meister ausgesandt, um die Aufwiegler für immer zum Schweigen zu bringen, die ihnen zahlenmäßig und kampftechnisch unterlegen sind.

Bild
Format2.35:1 (anamorph)
NormNTSC
 Sehr ordentliche Arbeit hier, wie man es eigentlich schon gewohnt ist. Natürlich entscheidet letztlich das eigene Ermessen, ob die Qualität grad wegen des Alters noch ein "sehr gut" oder doch nur objektiv betrachtet ein "gut" bekommt, doch bei den Farben wird bereits ein sehr lebendiges, frisches Bild erreicht. Der gute Eindruck setzt sich mit der völligen Reinheit der Vorlage fort, was man bei Eastern eher selten antrifft. Auch das bei anderen IVL-DVDs auftretende Ghosting bleibt hier aus, so dass Bewegungen trotz schneller Zooms sehr beständig bleiben und ihre angenehme Schärfe nicht verlieren. Eher kommt es vor, dass Szenen bedingte Unschärfen auftreten, die das Bild minimal verschwimmen lassen und man mal ein wenig stehendes Rauschen während eines Schwenks wahrnimmt, was aber weniger tragisch ist. Natürlich wird keine Plastizität von aktuellen Produktionen erreicht, das Ergebnis ist aber trotz ausbleibendem hohen Detailgrad sehr angenehm anzusehen, weil die Konturen klar abgegrenzt sind und somit das Alter gut versteckt wird. Zumal auch die Kompression keine nennenswerten Aussetzer von sich gibt.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheMandarin
UntertitelTrad. Chinesisch, Englisch, Malaysisch, Indonesisch
 Wie erwartet ist der 5.1-Ton in Wirklichkeit nur das Mono-Original, welches über den Center ertönt. Altersbedingt hört sich das sehr dünn und leicht verzerrt an, geht aber in Ordnung. Die Stimmen führen Rauschen mit sich und sind stets etwas unsauber, da es aber eh nur Originalton mit englischen Untertiteln gibt, ist das fast schon egal. Der subjektive Eindruck bleibt dank relativ klarer Kampfeffekte und angenehmer Musikeinspielungen (wenn auch in den Höhen etwas verzerrt) gut. Sehr viel mehr lässt sich da wohl kaum noch machen.
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Extras
Extras
  • Pappschuber
  • Trailers:
    • Five Shaolin Masters (1:05 Min.)
    • Heroes Two (0:58 Min.)
    • Shaolin Hand Lock (1:06 Min.)
    • The Boxer From Shantung (1:08 Min.)
    • The Heroic Ones (1:07 Min.)
  • Movie Information:
    • Photo Gallery:
      • Behind The Scenes (4 Seiten)
      • Movie Stills (10 Bilder)
    • Original Poster (1 Bild)
    • Production Notes (1 Seite)
    • Biography & Selected Filmography:
      • David Chiang (3 Seiten)
      • Chi Kuan-chun (4 Seiten)
      • Alexander Fu Sheng (3 Seiten)
      • Meng Fei (3 Seiten)
      • Ti Lung (3 Seiten)
      • Chang Cheh (4 Seiten)
 Das Bonusmaterial besteht aus verschiedenen Trailern und jeweils zweisprachigem Bild- und Textmaterial, darunter Kurzbio- und -filmografien, kurze Produktionsnotizen und Bilder vom Set. Die DVD selbst steckt in einem Pappschuber, der nochmal das DVD-Artwork enthält.
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Fazit
Um es kurz zusammenzufassen: Etwas einfallslose Hintergrundgeschichte, aber Kämpfe erster Güte! Der große Schwachpunkt liegt wohl darin, dass mal wieder das uralte Rachemotiv um Ehre und selbstlosen Heldentod für einen Eastern herhalten muss, bei dem die fünf Schüler einer zerstörten Shaolin Kungfu-Schule zuerst den Verräter in den eigenen Reihen suchen und dann blutige Vergeltung suchen. Erzählt wird alles so, dass selbst ein 5jähriger schnell den Aufbau von "5 Shaolin Masters" verstehen wird. Nix für Kinderaugen sind dann aber die wirklich ideenreichen Kämpfe, derer es zuhauf gibt. Schon während der Flucht treffen die Shaolin-Schüler auf ihre Widersacher, die sie blutigst aufreiben, so dass letztlich nur fünf von ihnen - natürlich die ausbaufähigsten Charaktere - davonkommen. Getrennt versucht man nun per geheimer Symboliken in der Provinz Kontakt zu Gleichgesinnten aufzunehmen, was abermals in Reibereien mit den Häschern des Diktators führt. Nach vielen Verlusten müssen die Fünf erkennen, dass ihre ebenfalls fünfzähligen Gegner Schurken oberster Güte sind, die ihr Kungfu wesentlich besser beherrschen als sie selbst. Schon vorher versucht man, die Kämpfe möglichst variabel zu halten, aber erst innerhalb der letzten 40 Minuten, wenn sich die Lehrlinge zurückziehen, um neue Techniken zu lernen und ihr Können zu verfeinern, wird es richtig interessant, denn ab hier werden ausgefeilte Choreografien geboten, die jedem Eastern-Fan gefallen dürften. Was hätte man nur daraus noch alles machen können, wenn die einfachen, ländlichen Außenaufnahmen mit ein paar Aufbauten verschönert worden wären? Pluspunkte darf der in Deutschland als "Die gnadenlosen Fünf" Bekannte durch zumindest einen humoristischen Kämpfer, einen griesgrämigen Gegner mit der fliegenden Axt und die direkte Erzählweise sammeln, die für Kostümfeste oder gar Liebeleien keine Zeit findet. Gestorben - und das mag für Schmunzler im sonst tödlichen Handkantengetümmel sorgen - wird abermals in einer theatralischen Art, die die tödlich Verwundeten jedes Mal eine Ehren-Pirouette drehen lässt, bevor diese plötzlich wie von Leichenstarre ergriffen zu Boden plumpsen.
Eigentlich genau das Richtige, wenn man nur Kämpfe sehen möchte und auf Schnörkel verzichten kann. Die IVL-DVD ist soweit wie nur möglich hervorragend geworden. Laut Fremdinformationen soll wohl eine 5sekündige Szene auf dieser DVD fehlen, was aber kaum den Spaß am Film nehmen wird.



Bilder der DVD




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Gnadenlosen 5, Die
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