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HK 2004
Originaltitel:Wong gok hak yau
Alternativtitel:One Nite in Mongkok
aka. Wong kok hei ye
aka. Wong gok hak yeh
aka. Wang jiao hei ye
Länge:110:38 Minuten (ungkürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Tung-Shing Yee (als Derek Yee Tung-Sing)
Buch:Tung-Shing Yee
Kamera:Kwok-Man Keung
Musik:Peter Kam
Darsteller:Cecilia Cheung, Daniel Wu, Alex Fong, Chin Kar Lok, Lam Suet, Ken Wong, Anson Leung, Lam Chi-Kok, Ng Shui Ting, Cynthia Ho Mo-Si, Sam Lee, Lau Sek Yin, Henry Fong, Kong Mei Yee, Pau Hei-Ching, Eddie Pang, Wai On, Austin Wai Tin Chi, Monica Chan, Cha Chuen-Yee, Alexander Chan, Yick Tin Hung, James Ha
Vertrieb:Adrena-Film / McOne
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Während einer Verfolgungsjagd verunglückt der schwer zugedröhnte Sohn eines Triadenbosses, er stirbt, seine Begleiterin kommt mit schwersten Verbrennungen und geringsten Überlebenschancen in das Krankenhaus. Sein Vater will sich rächen, und befiehlt den Tod des gegnerischen Triadenbosses, dessen Männer die Hetzjagd veranstaltet haben. Liu (Lam Suet) engagiert telefonisch den Festlandchinesen Lai Fu (Daniel Wu), der ohne Ortskenntnis in der Stadt eintrifft, und sich auf Abruf bereithalten soll, der Auftrag soll innerhalb der nächsten Stunden erledigt werden. Zufällig erfährt die Polizei (u.a. Alex Fong, Ken Wong und Chin Kar Lok) davon, und mobilisiert alle Einheiten, ein ausgeführter Mord würde die eh schon aufgepeitschte Atmosphäre in Mongkok zum Überlaufen bringen. Man setzt Liu unter Druck, doch dieser kennt das Aussehen des Killers nicht.

Bild
Format2.35:1 (anamorph)
NormPAL
 Hier können wir von einem wirklich gelungenen Widescreen-Transfer sprechen, welcher mit einem hervorragenden Kontrast und einer satten und kräftigen Farbgebung überzeugen kann. Die Schärfe befindet sich ebenfalls auf einem sehr guten Level und gefällt durch eine gute Kantenschärfe und saubere Konturen. Jedoch hätten wir uns eine bessere Detailschärfe gewünscht. Diese ist leider nur bedingt gelungen, denn aufgrund eingesetzter Rauschfilter muss der Detailbereich etwas zurückstecken. Dies hat zufolge, dass lediglich Nahaufnahmen oder Halbtotale detailliert wirken. Die Kompressionen arbeiten ebenfalls recht sauber, zeigen jedoch im Hintergrund hin und wieder leichtes Blockrauschen und in Kameraschwenks lässt sich immer wieder Nachziehen erkennen. Verschmutzungen sind dem Transfer nahezu fremd und nur selten lässt sich dezentes Rauschen im Hintergrund ausmachen.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1 (splitted Upmix), Dolby Digital 2.0 (nur kt.)
SpracheDeutsch, Kantonesisch
UntertitelDeutsch
 Anstelle auf einen unnötigen Upmix zu verzichten, wird die ohnehin schon nicht sonderlich gelungene deutsche Synchronisation von Stereo auf Dolby Digital 5.1 aufgepumpt. Leider handelt es sich hierbei um einen splitted Mix und die Dialoge hallen ebenfalls aus den Effektlautsprechern. Zwar bietet man uns eine gute Sprachverständlichkeit und ein gewisses Maß an Räumlichkeit, jedoch klingt das Ganze weder wirklich gut noch harmonisch, zudem zischeln die deutschen Stimmen ein wenig und klingen zudem recht steril. Der kantonesische Originalton wurde optional deutsch untertitelt, liegt allerdings nur in Stereo vor. Die Dialoge klingen natürlicher und scheinen sich besser ins Klangbild zu integrieren. Jedoch hätte alles eine Spur lauter abgemischt werden können.
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Extras
Extras
  • Deleted Scenes:
    • Scene 1 (6:10 Min.)
    • Scene 2 (1:28 Min.)
    • Scene 3 (0:26 Min.)
    • Scene 4 (3:03 Min.)
    • Scene 5 (0:16 Min.)
    • Scene 6 (0:24 Min.)
    • Scene 7 (0:36 Min.)
    • Scene 8 (1:27 Min.)
    • Scene 9 (1:39 Min.)
    • Scene 10 (2:49 Min.)
    • Scene 11 (3:35 Min.)
    • Scene 12 (1:21 Min.)
    • Scene 13 (0:35 Min.)
    • Scene 14 (3:01 Min.)
    • Scene 15 (0:45 Min.)
  • Promotion / Slideshow:
    • Start der Dreharbeiten (1:56 Min.)
    • Promotional Event (7:13 Min.)
    • Opening Gala (6:38 Min.)
    • Slideshow (26 Bilder)
  • Trailershow:
    • One Nite In Mongkok (2:26 Min.)
    • Nude Fear (1:55 Min.)
    • Explosive City (2:12 Min.)
    • The Circle (1:10 Min.)
  • Making of (13:04 Min.)
 Das Bonusmaterial wurde komplett auf eine zusätzliche DVD gepresst und liest sich auf den ersten Blick recht gut. Beim genaueren Hinschauen stört das Fehlen der deutschen Untertitel ungemein. So sind die 15 geschnittenen Szenen zwar eine interessante Beigabe, aber verstanden haben wir nichts. Auch unter Promotion / Slideshow finden wir keine deutschen Untertitel und so dürften die drei kurzen Featurettes "Start der Dreharbeiten", "Promotional Event" und "Opening Gala" für sprachlich nicht ganz so Versierte uninteressant ausfallen, weswegen uns Statements und Interviewsblöcke von Cast & Crew verwehrt bleiben. Weiter geht es mit einer Bildergalerie und einer Trailershow, bei der wir auch den Original Trailer zum Film finden. Das knapp 13minütige Making of, welches sich am Schluss des zugegeben reichlich mageren Zusatzmaterials befindet, bietet einiges an Hintergrundinfos, die sogar deutsch untertitelt wurden. Leider mit knapp 13 Minuten zu kurz und zudem sehr werbelastig, da mit vielen reingeschnittenen Filmsequenzen ausgestattet.
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Fazit
Hervorragend gefilmtes Thrillerdrama, das einen von Beginn an packt und dieses aufgebaute Interesse auch über die gesamte Laufzeit zu halten vermag, mittendrin vielleicht aufgrund der Zwischengeschichte - Lai Fu verbringt seine Zeit mit der Prostituierten Dan Dan (Cecilia Cheung) - einige kleine Hänger hat, die Spannungskurve im letzten Drittel aber noch einmal mächtig anzieht. Während der Prolog die Vorgeschichte in atmosphärisch schwarz-weiß gehaltene Bildern erzählt, wird es auch nachher nicht unbedingt heller, weder optisch noch gefühlsmäßig. Ein Großteil der Handlung spielt in der (Weihnachts)Nacht, in der sich der Killer, seinem Mittelmann und Informanten und die Polizei ein fiebriges Katz- und Mausspiel im überbesiedelten Moloch Mongkoks liefern, und dazu immer noch andere Schwierigkeiten in der eh schon straffen Zeit auftauchen. So zum Beispiel sucht Lai Fu nach seiner Freundin, die aber wie vom Erdboden verschwunden scheint, Dan Dan hat arge Probleme mit einem schlagwütigen Kunden und bei einem Polizeieinsatz ballert ein Neuling (Anson Leung) einen Unbewaffneten über den Haufen.
Leider sind die Grundzüge der Geschichte und auch das eher vorhersehbare Ende bekannt, viel Neues erzählt der Film also nicht, aber die fesselnde Art wie er es erzählt, ist hierbei entscheidend, wobei alle Figuren - obwohl grad erst eingeführt - schon einen dichten und motivierten Hintergrund haben, und dadurch der dramatische Aspekt funktioniert. Auch ist die intensive Kamera mitten im Geschehen; die wenigen, aber dafür realistischen und intensiven Gewaltausbrüche treffen einen auch richtig. Die größte Stärke besteht aber in der Besetzung, die Grundweg perfekt agiert, bis auf Cecilia Cheung, die allerdings auch nicht gerade die vorteilhafteste Rolle als Hure mit Herz abbekommt; stellt sich auch als einzige Schwachstelle im ansonsten durchweg gelungenen Film dar.

Zumindest bildtechnisch wird uns eine zufriedenstellende Leistung geboten, aber weder die Extras noch der deutsche splitted Mix können uns überzeugen. Die fehlenden Untertitel bei den Extras sind ebenfalls sehr schade und auch in puncto Menüdesign hat sich bei Adrena Film bisher leider nicht viel geändert.



Bilder der DVD




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