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HK, JP 2004
Originaltitel:Baau lit diy shut
Alternativtitel:Bakuretsu
aka. Bau Lit Doh Sing
Länge:98:54 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Tak - Sam Leong
Buch:Paul Chung
Kamera:Fung Yuen-man
Musik:Seishi Yoshikawa
Darsteller:Simon Yam, Alex Fong, Sonny Chiba, Edwin Siu, Ching Nam, Samuel Pang, Hisako Shirata, Eddy Ko, Joe Cheung Tung-Cho, Lam Suet, Crystal Lui
Vertrieb:Adrena-Film / McOne
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:12.07.2005 (Verleih) / 25.08.2005 (Kauf)



Inhalt
Superintendent Charles Cheung Chi-Shing (Simon Yam) rettet bei einem Attentat auf Senior Officer Kent Yong diesem das Leben und kann gleichzeitig die Schützin in Gewahrsam nehmen. Diese ist aber verletzt und leidet auch an vorübergehender Amnesie; ihre Daten zeigen an, dass sie im Alter von 3 Jahren gekidnappt wurde und im Erwachsenenalter bereits mehrere Mordaufträge absolviert hat. Ihr Ziehvater Otosan (Sonny Chiba) plant in der Zwischenzeit weitere Anschläge innerhalb Hongkongs, zu dessen Verwirklichung erpresst er Inspektor Tim Yiu Ming (Alex Fong), indem er dessen Frau erschießt und den kleinen Sohn als Geisel nimmt. Ming stellt sich allerdings quer und geht gemeinsam mit der mittlerweile ebenfalls auf der Abschussliste stehenden Attentäterin gegen Otosan vor.

Bild
Format1.85:1 (anamorph)
NormPAL
 Zufriedenstellend ist der Transfer mit Sicherheit nicht und kränkelt in so machen Bereichen. Die Farbgebung wurde absichtlich recht kühl gewählt und wirken mitunter etwas blass und ausgewaschen, dann wieder recht kräftig und satt. Der Kontrast zeigt uns zwar ein gutes Schwarz, jedoch werden sehr oft nötige Details in dunklen Sequenzen verschluckt. Die Schärfe befindet sich ebenfalls nur auf einem ausreichenden Niveau und zeigt sich nie wirklich detailfreudig und scharf. Dies liegt unter anderem an den starken und störenden Rauschmustern und Bewegungsunschärfen. Auch die Kompressionen arbeiten nicht sonderlich sauber und zeigen deutliches Blockrauschen und hin und wieder sogar Artefaktebildung im Hintergrund. Zudem wirkt der komplette Transfer recht grobkörnig und die durch Nachschärfung gewonnene Plastizität in einigen Szenen zeigt des Öfteren unschöne Doppelkonturen.
Vereinzelt sind noch Defekte und Verschmutzungen auszumachen. Dies stört aber kaum. Die Letterbox-Angabe auf dem Cover ist falsch, es handelt sich hierbei um einen anamorphen Transfer.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1 (nur dt.), Dolby Digital 2.0 (nur kant.)
SpracheDeutsch, Kantonesisch
UntertitelDeutsch
 Wie auch bei Interner Link"One Nite in Mongkok" ist die Synchronisation recht bescheiden ausgefallen und auch die Abmischung der Dialoge wirkt reichlich unnatürlich und pappen förmlich an den Frontlautsprechern. Noch dazu kommt, dass sich das gesamte Klangspektrum sowieso überwiegend im Frontbereich abspielt und lediglich Musik und Umgebungsgeräuschen finden sich in den Rears wieder. Richtige Surroundeffekte finden wir selbst in den Actionsequenzen nicht, noch dazu kommt, dass z.B. Schüsse sich sehr dumpf anhören und das gesamte Klangbild vor sich hin plätschert. Zwar werden in Actionszenen die Effektkanäle eingesetzt, aber es klingt weder harmonisch noch in irgendeiner Form überzeugend. Der Subwoofer macht hierbei lediglich im Musikbereich auf sich aufmerksam, hält sich bei der Action aber sehr betucht. Der kantonesische Originaltrack liegt uns hier zwar nur in Dolby Digital 2.0 vor, bietet aber die bessere Dialogwiedergabe, wobei die Stimmen etwas leiser klingen. Beide Tracks unterscheiden sich aber nicht sonderlich vom Klang, außer dass die deutsche Spur deutlich wuchtiger im Frontbereich ist und insgesamt einfach nur aufgebläht wirkt. Beim Originalton kommen die wenigen Effekte, welche durch Schießereien entstehen, sogar besser zur Geltung. Optional lassen sich deutsche Untertitel hinzuschalten.
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Extras
Extras
  • Slideshow (20 Blder)
  • Originaltrailer (2:12 Min.)
  • Trailer: Nude Fear (1:55 Min.)
VerpackungKeepCase
 Bis auf eine Trailershow und einer Bildergalerie finden wir hier kein Bonusmaterial auf der DVD.
 +-----

Fazit
Entgegen dem verheißungsvollen Titel nicht so wirklich explosiver Actionthriller, der vielleicht in den Händen von Gordon Chan, Dante Lam oder Benny Chan einiges mehr an Durchschlagskraft besessen hätte, es aber immer noch zu einem leicht überdurchschnittlichen Werk schafft, nicht zuletzt durch die eigentlich ansprechende Besetzung und die ordentliche Regie.
Die soweit ganz gute Story, genügend klar gezeichnete Personen mit direkten Zielen, relativ abgesteckter Handlungsspiel- und Zeitraum, anfangs wird auch weniger Worte gemacht. Dann wird es plötzlich ruhiger, nur noch wenige intensive Momente innerhalb der jetzt etwas schwerfällig gehandhabten Geschichte; zudem tut man sich müßig mit Erklärungen. Das alles wäre zu verschmerzen gewesen, wenn wenigstens zeitweise die oberflächliche Drehzahl weiterhin hoch gegangen wäre, aber weder sind die Actionszenen besonders zahlreich noch kommen sie über "ansehbar" hinaus. Während anfangs noch aus dem Attentat ohne zu Übertreiben alles herausgeholt wurde, sieht die Schießerei auf der Aussichtsplattform schon wieder unaufgeregt aus; es knallt zwar fleißig, aber ohne Rhythmus. Erfreulich ist hierbei und speziell bei dem Shootout in der Wohnung, dass es zumindest realistisch klingt und auch so aussieht, kein beidhändig in 4 Einstellungen durch die Gegend segeln. Dafür schauen die titelgebenden 2 [ zwei ] Explosionen allerdings schon fast wieder zu mickrig aus. Die abschließende Verfolgungsjagd könnte angesichts der Situation auch etwas rasanter ablaufen.
Während Regisseur und Co-Autor Sam Leung aus seinem letzten Film "Color of Pain" zumindest einiges gelernt hat, insbesondere das "campy" hierbei vermieden, gelingt es ihm aber immer noch nicht, einen richtig guten Film zu inszenieren. Obwohl Ansätze dazu durchaus da sind hat man immer das Gefühl, er will mehr, als er letztlich zeigen kann. Bei den Schauspielern überzeugt anfangs zumindest Fong, später wirkt er etwas müde. Yam hat wenig zu tun und Hisako Shirata als Killerin ist reine Fehlbesetzung. Die anderen haben bis auf vielleicht Sony Chiba nichts zu tun; insbesondere Samuel Pang sollte sich langsam mal wieder auf Parts konzentrieren, wo mehr als mit der Maschinenpistole rumzufuchteln verlangt wird.
Letztlich folgt der Film dem beunruhigenden Trend der letzten Jahre, dass es auf dem Blatt immer nach mehr aussieht, als letztlich auf dem Bildschirm ("Heroic Duo"35 >"Moving Targets", "Heat Team". Der Standard wird noch gut gehalten, weiter absacken dürfte es allerdings nicht.

Die DVD überzeugt weder im Bereich Bild und Ton, noch in puncto Bonusmaterial. Auch das langweilige DVD-Menü, welches aus einem einfachen Standbild besteht, ist nicht sonderlich aufregend. Hier würden wir uns in Zukunft einfach etwas mehr wünschen.



Bilder der DVD




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