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TH 2004
Originaltitel:Shutter
Alternativtitel:Shutter: They Are Around Us
Länge:92:17 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Banjong Pisanthanakun, Parkpoom Wongpoom
Buch:Banjong Pisanthanakun, Sopon Sukdapisit, Parkpoom Wongpoom
Kamera:Niramon Ross
Musik:Chartchai Pongprapapan
Darsteller:Ananda Everingham, Natthaweeranuch Thongmee, Achita Sikamana, Unnop Chanpaibool, Chachchaya Chalemphol, Abhijati 'Meuk' Jusakul, Jitrada Korsangvichal, Kachormsak Naruepatr, Panitan Mavichak, Sivagorn Muttamara, Titikarn Tongprasearth
Vertrieb:McOne
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Auf dem Heimweg von einer Hochzeitsfeier überfahren der Fotograf Tun und seine Freundin Jane auf einer finsteren, ausgestorbenen Straße versehentlich eine junge Frau. Nicht sicher, was sie tun sollen, schlägt Tun vor, sich aus dem Staub zu machen. Wenige Tage später bemerkt Tun, dass die Fotos seines jüngsten Auftrags durch Lichtstreifen und die geisterhafte Anwesenheit des toten Mädchens entstellt sind. In einem Versuch, ihr Gewissen zu beruhigen und die offensichtliche Wut eines Geistes zu vertreiben, kehren Jane und Tun zur Unfallstelle zurück: Das Paar steht vor einem Rätsel, als es erfährt, dass es für die fragliche Nacht weder ein Protokoll über einen Todesfall noch einen Leichnam gibt.
All die Fotos, die Tun aufgenommen hat, weisen eine diabolische Gegenwart auf. Und was noch schlimmer ist: Er erfährt, dass seine Freunde der Reihe nach Selbstmord begehen ...

Bild
Format1.85:1 (anamorph)
NormPAL
 Auf den ersten Blick noch alles chic, aber die immer wieder auftretenden Schärfeschwächen lassen sich nicht verbergen. Angenehm detailliert wird das Bild trotz anamorphen Ursprungs ohnehin nicht werden, aber immer wieder rutscht die Qualität ab, weil sich schwammige Aufnahmen unters Material mischen. Die Vorlage, dass hier bereits eine DVD als Vorlage genutzt wurde, lässt sich nicht voll bestätigen, denn man erwartet dann größere Ausfälle bei der Kompression, aber durch manch flackernde, horizontale Kante und einer mitunter seltsam schleppenden Verwischung auf bewegten Strukturen könnte man es fast annehmen. Auch die Farben tendieren stark ins Grünliche bzw. Gelbliche, wobei Kontrast und Schwarzwert nicht betroffen sind. Defekte sieht man nur vereinzelt und auch die Kompression bleibt wie erwähnt unscheinbar, so dass es zumindest von diesem Standpunkt aus eine gute Veröffentlichung hätte werden können.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Deu, Thai), Dolby Digital 5.1 (Deu)
SpracheDeutsch, Thai
UntertitelDeutsch
 Wie es sich für solcherlei Filme gehört, sind die hinteren Lautsprecher besonders in jenen Szenen aktiv, in denen man sowieso schon an den Fingerkuppen knabbert. Hier entfaltet sich ein wenig der Bass, vor allem aber die Dynamik bricht aus, denn sonst scheint die Klangqualität eher durchschnittlich. Gerade deswegen sind aber die Spannungsspitzen mit dem aktiven Surround-Klang so effektiv. Die deutsche Fassung lässt leises Rauschen heraustönen, die thailändische Fassung, die in der Lautstärke angehoben wurde, macht das aber noch viel deutlicher.
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Extras
Extras
  • Behind The Scenes (6:09 Min.)
  • Interviews: Regisseure, Schauspieler (2:21 Min.)
  • Hintergrundinfo: Das Foto-Phänomen (1:35 Min.)
  • Fun Behind The Scenes (5:03 Min.)
  • Original Teaser 1 (1:38 Min.)
  • Original Teaser 2 (1:15 Min.)
  • Originaltrailer (2:23 Min.)
  • Slideshow (2:25 Min.)
  • Trailershow:
    • Hooligans (1:50 Min.)
    • The Man From Elysian Fields (2:26 Min.)
    • City Of Men (3:40 Min.)
    • InterMission (2:12 Min.)
    • Elvis Has Left The Building (1:31 Min.)
    • Bugs! (0:59 Min.)
    • Cool Waves (1:22 Min.)
    • Party Monster (1:57 Min.)
    • Smashing Machine (2:14 Min.)
    • Poolhall Junkies (2:10 Min.)
 Der (mir persönlich zu kurz geratene) Blick hinter die Kulissen wechselt zwischen Statements des Regie-Duos und Aufnahmen vom Set ab, erklärt ein wenig die Stuntarbeit und kommt natürlich nicht umhin, gegen Ende noch schnell ein paar der mysteriösen Geisterfotos aufzuzeigen, die während der Dreharbeiten entstanden sein sollen. Wer sich gern noch ein wenig mehr vom Geisterglauben überzeugen lassen möchte, für den wird das schnell abgehandelte Special zum Foto-Phänomen vielleicht noch interessant sein, welches ruckzuck einige Wissenschaftler zum Blitz-Interview heranzieht, die sich mit der Materie beschäftigen. Etwas mehr von den Interviews des Making Ofs ist gesondert unter einem Menupunkt zu finden und wie alle Specials im Originalton mit deutschen Untertiteln gehalten. Das gilt nicht für "Fun Behind The Scenes", was den stark verpixelten Spaß etwas abschwächt. Zumindest ist hier genügend sprachübergreifendes Material enthalten, um die Sache sehenswert zu machen. Unter den Teasern (nur Originalton) befindet sich einer, der noch einmal verschiedenste Fehlfotografien zeigt, wogegen der andere sich auf Szenen des fertigen Films bezieht. Zuletzt stehen noch der Originaltrailer in verschiedenen Sprach- und Tonmodi zur Anwahl, eine Slideshow mit verschiedenstem Bildmaterial vom Set und aus dem Fotoarchiv und natürlich eine Trailershow bereit. Insgesamt muss man schon sagen, dass sich das Material ordentlich überdeckt, so dass hier nur 2 Punkte erreicht werden.
 ++----

Fazit
Lang nicht mehr gegruselt? Dann sollte "Shutter" in die engere Auswahl gezogen werden, denn der thailändische Film in der Tradition von Interner Link"The Eye" oder Interner Link"Ju-On" weiß ganz genau, was gerade (noch) im Trend liegt, wie man es richtig umsetzen muss, damit sich beim Zuschauer die Nackenhaare aufstellen und wie man das alles in eine Geschichte verpackt, bei der die Zweifler nicht gleich lauthals Interner Link"Ring"-Plagiat rufen müssen. Die Basis bildet ein Foto, auf dem, kurz nachdem der Fotograf Tun und seine Freundin des Nachts eine junge Frau überfuhren und Fahrerflucht begingen, zuerst nur seltsame Schatten und Lichtblitze zu erkennen sind, später aber immer deutlicher die Kontur eines weiblichen Geistes erkennbar wird, bei dem der Zusammenhang zum Unfallopfer natürlich nicht weit her ist. Der Geisterglaube, der die thailändische Kultur wohl wesentlich fester im Griff hat, als es bei uns der Fall sein könnte, materialisiert sich alsbald in Form der jungen Dame vom DVD-Cover, aber wie! Sie schleicht sich mit halbverwestem Gesicht und durchdringenden Augen aus der Dunkelheit an die Protagonisten und Zuschauer an und ihre plötzliche, stumme Anwesenheit wird zu einem Moment, der den Puls ziemlich in die Höhe treibt und zu den wirkungsvollsten Horror-Szenen gehört, die wir in den letzten Jahren erleben durften. Man stelle sich einfach ein Fotoatelier vor, während dessen plötzlichem Stromausfall nur die Blitzfunktion der Kamera für kurz erhellte Momente sorgt, bis ... nun ja, das soll man selbst erleben. Die Stimmung schlägt sehr bald aufs Gemüt, hinter wie auch vor der Mattscheibe, denn bei stets wiederkehrenden Visionen benehmen sich auch Tuns Freunde ganz seltsam, was natürlich schnell den Schluss zulässt, dass etwas mehr als Ursache dahintersteckt als nur ein Unfall. Das ein wenig wissenschaftlich aufgearbeitete Fotophänomen, die durchweg guten Darsteller und der Aspekt, dass man vorerst nicht weiß, ob der Geist nun Böses möchte oder sich nur zu verständigen versucht, sorgen dafür, dass ihr mit Sicherheit über 90 Minuten rasante, morbide und vor allem bis zum überraschenden Schluss spannende Minuten erleben werdet.



Bilder der DVD




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