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UK 1960
Originaltitel:Village of the Damned
Länge:74:07 MInuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Wolf Rilla
Buch:John Wyndham (Novel), Stirling Silliphant, Wolf Rilla, Ronald Kinnoch (als George Barclay)
Kamera:Geoffrey Faithfull
Musik:Ron Goodwin
SFX:Tom Howard
Darsteller:George Sanders, Barbara Shelley, Michael Gwynn, Laurence Naismith, John Phillips, Richard Vernon, Jenny Laird, Richard Warner, Thomas Heathcote, Martin Stephens, Charlotte Mitchell, Keith Pyott, John Stuart, Bernard Archard, Sheila Robins, Peter Vaughan, Tom Bowman, Susan Richards, Rosamund Greenwood, Sarah Long, Pamela Buck, Alexander Archdale, Anthony Harrison, Diane Aubrey, Gerald Paris
Vertrieb:Warner
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Die Bewohner eines englischen Dorfes fallen eines Tages urplötzlich für ein paar Stunden in einen mysteriösen Schlaf. Das Phänomen bleibt ungeklärt, doch wenige Monate später bemerkt man, daß mehrere Frauen gleichzeitig schwanger sind. Die Kinder, die sie gebären, sind sich erstaunlich ähnlich: alle haben hellblondes Haar und einen seltsamen starren Blick. Bald schon zeigen die Kinden telepathische Fähigkeiten und zwingen die Leute, Dinge gegen ihren Willen zu tun. Der Lehrer der Kinder sieht schließlich die Gefahr des Heranwachsens der Kinder und entschließt sich zu einem verzweifelten Schritt...

Bild
Format1,85:1 (anamorph)
NormPAL
 Das Schwarzweißbild überzeugt durch seinen ausgewogenen Kontrast, welcher selbst in Nachtszenen keine Schwächen offenbart und stets schön detailliert bleibt. Die Schärfe befindet sich ebenfalls auf einem guten bis stellenweise sogar sehr guten Niveau und offenbart uns vor allem in Nahaufnahmen viele Details. Rauschen fällt kaum störend auf, lediglich die Kompressionen leiden unter leichtes Blockrauschen im Hintergrund, sowie vereinzelt auftretende Artefaktebildung. Weiterhin zieht das Bild in schnellen Kameraschwenks nach, dafür treten Defekte und Verschmutzungen nur vereinzelt auf und trüben den Sehgenuss nicht im Geringsten. Insgesamt also ein zufrieden stellender anamorpher Transfer der von uns gute vier Punkte kassiert.
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Ton
FormateDolby Digital 1.0 (Mono)
SpracheDeutsch, Englisch, Spanisch
UntertitelEnglisch, Polnisch, Rumänisch, Spanisch, Türkisch
 Der deutsche Monoton klingt etwas blechern und kratzig und zeigt deutliche Probleme im Hochtonbereich. Zwar sind die Dialoge gut zu verstehen, jedoch wirken sie recht unnatürlich und mitunter recht dumpf. Weiterhin rauscht der deutsche Track deutlich, was sich auch beim englischen Ton nicht ändert. Auch hier rauscht es im Hintergrund, dafür wirkt der Track weniger kratzig und bei weitem nicht so blechern. Aber auch hier können wir nicht wirklich zufrieden sein und immer wieder klingt der Track dumpf und verzerrt ebenfalls in einigen Szenen. Lustigerweise klingt der spanische Monoton noch am besten, offenbart den "besten" Klang, wirkt kaum gedrungen, dafür rauscht es aber wesentlich deutlicher. Optional lassen sich unter anderem deutsche und englische Untertitel hinzuschalten.
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Extras
Extras
  • Die James Dean Collection - Trailer (1:48 Min.)
 Bis auf einen "James Dean - Collection Trailer" finden wir keine Extras. Vom angekündigten "Original Kinotrailer" fehlt hier jede Spur.
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Fazit
Dieser kleine, nur in Insiderkreisen hochgeschätzte Klassiker ist geradezu ein Wunder der Komprimierung. Ohne jegliche Gewalt je im Bild zu zeigen, konzentriert er seine schreckliche Geschichte auf extrem kurze 75 ein und wirkt so in keiner Szene langweilig, dafür aber über die volle Distanz höchst mysteriös. Obwohl die außerirdische Herkunft der psychisch begabten Kinder ständig im Raum steht, kokettiert der Film nie damit, sondern konzentriert sich auf die Situation in der verschlafenen Kleinstadt schlechthin, um nur in kurzen Zwischenschnitten, die Regierungskreise zu zeigen, die das Geschehen berührt. Im Fokus steht mehr oder weniger nur George Sanders Lehrer, der hofft, in der kleinen Gruppe einen Funken Menschlichkeit, Moral oder Mitgefühl zu finden oder anzuerziehen. Dieser heroische Versuch und sein Scheitern führen zu einer für den Film fast selbstverständlichen Konsequenz, die den teuren Einsatz eines Militärschlags etwa unnötig macht. Mit absolut ruhiger Vorgehensweise führt uns Regisseur Silva auf den Schlusshöhepunkt zu, der dann in den letzten Sekunden von extremer Dramatik ist. Bis dahin regiert die Ruhe, unterbrochen nur von den unheimlichen Blicken der Kinder und ihren leuchtenden Augen in den blassen Gesichtern, die tödliche Katastrophen verursachen. Trotzdem sind die Szenen, die sich mit der mysteriösen Ohnmachtszone am Anfang befassen, beinahe noch die besten.
Die Kinder sind hervorragend ausgesucht und strahlen eine Kühle aus, die seinesgleichen sucht. Technisch etwas unterdurchschnittlich macht der Film das Beste aus seinem vermutlichen Minibudget, auch wenn das Haus in der Schlussszene überdeutlich ein Modell ist. So reiche ich einen Geheimtipp an Uneingeweihte weiter - ein kleiner, atmosphärischer Schatz aus den auslaufenden Fünfzigern, mehr Horror denn nominelle SF - so etwas gehört in jedermanns Erfahrungsschatz, der Phantastik liebt. Eine intensive Erfahrung ...

Nette Nice Price Umsetzung eines Klassikers, bei dem wir uns mehr Bonusmaterial erhofft hätten. Dafür ist das Bild wirklich gut geworden, alle drei Tonspuren weisen aber deutliche Mängel auf, dürfen aber altersbedingt als zufrieden stellend betitelt werden.



Bilder der DVD




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