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USA 2000
Originaltitel:Red Letters
Alternativtitel:Späte Abrechung
Länge:98:38 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Bradley Battersby
Buch:Bradley Battersby, Tom Hughes
Kamera:Steven Fierberg
Musik:John Van Tongeren
SFX:Frank Ceglia
Darsteller:Peter Coyote, Nastassja Kinski, Fairuza Balk, Jeremy Piven, Ernie Hudson, Paul Gleason, Heather Ehlers, Steve Monroe, Udo Kier, Layla Roberts, Owen Bush, Kenneth Ryan, Brian Leckner, Susan Morgenstern, Antoinette Valente, Christa Campbell, Dawn Cochran, Gregg Vance
Vertrieb:Koch Media
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Dennis Burke (Peter Coyote), ein angesehener College-Professor ist sehr populär bei den weiblichen Studenten und pflegt auch privat den Kontakt zu ihnen. Als er dabei erwischt wird das Studenten-Wohnheim heimlich zu verlassen, legt man ihm nahe das College und die Stadt zu verlassen. In seinem neuen Appartement findet er Briefe, die an den Vormieter gerichtet sind. Durch seine Neugier geweckt, schreibt er zurück und lernt die attraktive Lydia (Nastassja Kinski) kennen, die wegen Mordes an der Ehefrau ihres Ex-Lovers im Gefängnis sitzt. Als Lydia aus dem Knast ausbricht und Dennis um seine Hilfe bittet ihre Unschuld zu beweisen, stimmt er widerwillig zu, die Gefahr schon ahnend ...

Bild
Format1.85:1 (anamorph)
NormPAL
 Nicht wirklich schlecht, aber zumindest nicht an Filme heranreichend, die vor ähnlich kurzer Zeit entstanden. Die Vorlage bietet nur stellenweise die erwartete Schärfe, weil im Detail so einiges ausbleibt - zumindest vermutet man das immer wieder beim Anschauen der DVD. Gerade der Vorspann schneidet hier schlecht ab durch eine höchstens durchschnittliche Strukturierung des Bildes. Die Ursache ist schnell gefunden: Ein stellenweise pumpendes Rauschen, welches auch mal auf unbedenkliches Niveau zurückfällt, vermischt sich mit einer nicht wirklich tollen Kompression, die schonmal zu deutliche Blockbildung verbreitet, grundsätzlich aber fast immer zu Blockrauschen führt - nicht nur im Hintergrund. Beispielsweise der blaue Himmel zu Beginn ist behangen mit dicken Blockmustern und stets mischen sich Muster in das Material, die die Details ein wenig beeinträchtigen. Die Farben gelingen ganz gut, haben nur manchmal eine gelblichen Hauch, der sich besonders an Gesichtern festheftet, nur der Kontrast wirkt leicht unnatürlich. Ein paar Defekte zieren hier und das Bild, das sei aber nur nebenher gesagt, weil es nicht wirklich störend ist, aber auch vermeidbar. Trotzdem keine 4 Punkte.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 5.1 (Deu), Dolby Digital 2.0 (Deu, En)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Man merkt recht schnell, dass hier kein echter 5.1-Ton eingedeutscht, sondern ein Stereoton aufgemotzt wurde. Dafür ist die Ansteuerung der hinteren Lautsprecher zu unbedeutend und bereits die Stereo-Abmischung zu seltsam. Wenn man etwas genauer hinhört, flattert der Ton manchmal zwischen Center und den vorderen Boxen, als ob er sich nicht entscheiden könnte, woher er nun erklingen sollte. Qualitativ wird hier kein Preis gewonnen, bereits die Sprache versteckt sich zu sehr und den wenigen Raumtonsequenzen fehlt es schon noch gewaltig an Schliff. Der englische Ton, zwar nur in Stereo, gefällt mir wegen der direkteren Dialoge und des klareren, vitaleren Klangbildes da weitaus besser und kann sogar deutsch untertitel werden. Schade nur, dass eine Umschaltung nur übers Menu funktioniert.
 +++---

Extras
Extras
  • Filmografien:
    • Bradley Battersby
    • Ernie Hudson
    • Nastassja Kinski
    • Peter Coyote
  • Slideshow (2:48 Min.)
  • Weitere DVDs:
    • Mortuary (2:34 Min.)
    • Blessed (2:21 Min.)
    • Premonition (1:31 Min.)
VerpackungKeepCase
 Mal wieder haarscharf einen Punkt ergattert, indem man vier Filmografien bereitstellt. Die Slideshow entpuppen sich dann schnell als Screenshots aus dem Film - sorry, das kann jeder mit PC und DVD-ROM-Laufwerk selbst tun.
 +-----

Fazit
Herrlich, sehr gut unterhalten, obwohl (oder weil?) ich wirklich gar nix erwartet hatte. Äußerlich ist "Red Letters" als Thriller markiert, den Eindruck machte er aber auf mich nicht. Zum Glück, denn hier treffen die richtigen Schauspieler aufeinander, das Drehbuch kann stellenweise aus dem Tumult eine kleine Komödie zaubern und die Geschichte bietet doch genügend Spannung, um den Käufer wegen des Ersteindrucks zu entschädigen. Dank dem wunderbaren Spiel von Peter Coyote, ein Professor der alten Schule mit Spezialgebiet erotischer Literatur, sind dessen Szenen jede Sekunde sehenswert. Die Situation, die in einem wilden Katz-und-Maus-Spiel endet, wird nicht zuletzt durch diesen in die Jahre gekommenen Casanova, der den Kontakt zu seinen Studentinnen weitaus mehr als üblich pflegt, ständig gestützt. Seine Gutmütigkeit bringt ihn immer wieder in Schwierigkeiten, seine Wortgewandtheit aber auch aus fast jeder misslichen Lage wieder heraus, während die Nebencharaktere, u.a. der befreundete Kollege und Hacker Thurston (Jeremy Piven, wie immer sehr solide) oder die Tochter des Dekans (Fairuza Balk) ihm bestens zuspielen. Natürlich ist alles ein wenig harmloser als sonst, Erotik wird nur beim Blick über die nackte Schulter gewährt und Gewalt bis auf die Tatsache, dass Prof Burke bei seinen Ermittlungen sich ein paar Kratzer holt, fast nicht existent. So ist die Welt, in der sich Burke, der passend und freundschaftlich als "Fossil" bezeichnet wird, bewegt, zwar vorerst ein Schauplatz voller Abenteuer, was ihm so gar nicht liegt, doch bald stellen sich seine Methoden als überaus praktisch heraus und die Geschichte, das kann man vorab sagen, weil man es einfach fühlt, steuert auf ein passendes Happy End hinaus. Aber nur in diesem Punkt darf man "Red Letters" Vorhersehbarkeit attestieren, sonst wird doch eine unterhaltsame, kurzweilige Show geboten. In weiteren Rollen sind u.a. Udo Kier zu sehen, der seine Rolle elegant, aber etwas zu routiniert durchzieht, und natürlich Nastassja Kinski als zu Unrecht verurteilte Mörderin - ob das so ist, muss sich noch herausstellen -, die für den Trubel in Burks Leben sorgt. Sollte man mal reinschauen ...



Bilder der DVD




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