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USA 1961
Originaltitel:Blast of Silence
Alternativtitel:Explosion des Schweigens
Länge:74:00 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Allen Baron
Buch:Allen Baron, Mel Davenport
Kamera:Merrill S. Brody
Musik:Meyer Kupferman, Dean Sheldon
Darsteller:Allen Baron, Molly McCarthy, Larry Tucker, Peter Clume, Danny Mechan, Dean Shaldon, Charles Creasap, Bill DePatro, Erich Kollmar
Vertrieb:Alamode Film / AL!VE
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Profikiller Frank Bono kommt aus Cleveland ins weihnachtliche New York, erhält seinen Auftrag, sucht einen Waffenspezialisten auf und nutzt die Wartezeit, um das Opfer auszuspähen. Doch schnell wird ihm das Warten zu langweilig, eher unfreiwillig geht er mit einem zufällig getroffenen Kindheitsfreund auf eine Weihnachtsfeier und trifft dort auch die Frau wieder, die als einzige andere Gefühle ausser Hass in ihm hervorlocken kann. Seine plötzlich kurzzeitig auftretenden Skrupel und der Wunsch nach Wärme veranlassen ihn, in einer Minute der Schwäche, den Auftrag telefonisch abzulehnen und einen Ausstieg zu vollziehen. Als seine hilflosen Avanchen ihr gegenüber aber fehlschlagen, macht er sich auf zur Vollendung des Auftrages, doch steht er selber bereits auf der Abschussliste ...

Bild
Format1.33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Der im original Vollbild vorliegende Schwarzweiß-Film macht trotz seines Alters noch einen guten Eindruck und überzeugt durch einen grundsoliden Transfer. Der Kontrast wirkt meist sehr ausgewogen und verschluckt keine der nötigen Details in dunklen Sequenzen. Dafür ist der Schwarzwert aber nicht immer optimal und so tendiert das Ganze etwas in Gräuliche. Zudem dominiert Bildrauschen das Geschehen und raubt dem Bild die nötige Detailschärfe. Zwar ist die Schärfe noch recht ordentlich, aber sobald es ins Detail geht, fallen deutlich Rauschmuster und Blockrauschen im Hintergrund auf. Defekte und Verschmutzungen in Form von Drop-Outs und Kratzer huschen immer wieder durch das Bild, nehmen aber keine wirklich störenden Ausmaße an. Lediglich altersbedingte Helligkeitsschwankungen und ein leicht unruhiger Bildstand stören etwas. In Anbetracht des Alters, dürfen wir aber vollkommen zufrieden sein.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Mono)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Der deutsche Monoton wartet mit einer guten Sprachverständlichkeit auf, wirkt aber etwas kratzig und hin und wieder etwas spitz. Zudem ist im Hintergrund durchweg dezentes Rauschen zu hören. Der englische Track ist frei von Rauschen und Störungen und klingt weder kratzig noch zu steil. Insgesamt klingt das Ganze aber etwas dumpfer als die deutsche Variante. Optional lassen sich noch deutsche Untertitel hinzuschalten.
 ++----

Extras
Extras
  • Audiokommentar mit Allen Baron
  • Original-Trailer (1:25 Min.)
  • Trailershow:
    • Rabbit on the Moon (1:23 Min.)
    • Young Adam (1:59 Min.)
    • Die Axt (1:20 Min.)
 Als Bonus gibt es informativen Audiokommentar mit Allen Baron eine Alamode Film-Trailershow und den Originaltrailer zum Film.
 ++----

Fazit
Das fast nur von einem Voiceover erzählte und von den Bildern begleitete Thrillerdrama bedient sich einer sporadisch-knappen Handlung, wobei die Geschichte mehr als simpel und auch nicht wirklich wichtig ist, sondern allein die Hauptfigur detailliert auseinander genommen wird. Der Voiceover, übrigens von Lionel Stander, einem damals "blacklisted actor", stellt so etwas wie eine außenstehende Person dar, die alles beobachtet und gleichzeitig Einblick in das (Gefühls-)Leben des optisch gefühllosen und unbeweglichen Killer hat.
Die dabei abgegeben Sätze klingen anfangs etwas zu derbe, zu sehr "film noir"-mäßig, mit zuviel aufgesetztem Hass, stellen aber letztlich die einseitig nihilistisch geprägte Grundstimmung des Filme dar, wobei fast nur Kälte herrscht und das auch in den harten s/w -Bildern porträtiert wird.
Der nicht-professionelle Film unter Eigenregie von Allen Baron (Autor, Darsteller und Regisseur) macht außerdem hervorragend Gebrauch von der authentischen Umgebung, so dass der Film nicht nur erzählerisch weitab von Hollywood wirkt, sondern beinahe dokumentarisch. Die trostlose Isoliertheit der Figur wird in einem düsteren Ende aufgelöst, dessen Abschlussworte "Du bist endlich zu Hause" den Tod als Erlösung vom Leben dastehen lassen. Beeindruckend.

Altersbedingt eine mehr als solide technische Umsetzung dieses Klassikers, der zudem noch mit einem sehr interessanten Audiokommentar ausgstattet wurde. Als kleine Zugabe wird die Erstauflage im Schuber ausgeliefert.



Bilder der DVD




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