Wicked-Vision-Index

Login 18er Bereich

Registrieren

Startseite und Neuigkeiten Reviews
• Filmberichte
• DVD/HD-Reviews
• Bildvergleiche
• Literatur
• Hörspiele Weitere, medienbezogene Informationen
• Hidden Features
• Schnittvergleiche
• Videocover
TZ, TH 2003
Originaltitel:Hian
Alternativtitel:Mother, The
aka. Hian the Mother
Länge:100:56 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:keine Jugendfreigabe
Regie:Bhandit Thongdee
Buch:Bhandit Thongdee, Nuttiya Sibabornwilai, Songsak Mongkolthong Ma-Tam-Nam
Kamera:Surachet Thongmee
Musik:Alphabet Scale
SFX:Tripple-X CG
Darsteller:Intira Jaroenpura, Prangthong Changdham, Krunphol Tiansuwan, Aranya Namwong, Woravit Kaewphet
Vertrieb:e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Als Barkeeperin eines Nachtclubs muss die junge Porawee im Auftrag ihres Freundes mit allerlei illegalen Substanzen dealen. Als sie ihm eines Tages zu wenig Geld für die verkaufte Ware übergibt, rastet ihr Freund aus, schlägt sie zusammen und wirft sie in einen See. Mit dem Tode ringend wird Porawee aber wie von Geisterhand vor dem Ertrinken gerettet. Sie erwacht in dem von Dr. Rudy geführten Krankenhaus. Von ihr erfährt Porawee auch von ihrer Schwangerschaft. Bald darauf wird die junge Frau von unheimlichen Visionen geplagt.

Bild
Format1.78:1 (anamorph)
NormPAL
 Ein dezenter Grünstich liegt über dem Bild, wobei es noch weitestgehend frisch aussieht. Bis auf zu helle Flächen hier und da macht auch der Kontrast einen passablen Eindruck und die Farbe Schwarz sieht hier auch wirklich so aus. Großes Problem ist die Detailzeichnung, die das Bild trotz gutem Gesamtaufbau zu weich, manchmal sogar ein wenig schwammig werden lässt. In der ersten Regenszene liegt die Erklärung hierfür: Man sieht es selten dermaßen langsam niederprasseln, so dass allein deswegen davon auszugehen ist, dass der Rauschfilter bereits in der Vorlage kräftigst angesetzt wurde. Auch die Reinheit des Bildes stimmt nicht immer, die kleinen Kratzer nehmen aber nicht Überhand. Trotzdem eher schwach, vor allem der Schärfe und der stehenden Rauschmuster wegen, während die Kompression unauffällig ist.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 5.1 (Deu, Thai), DTS 5.1 (Deu)
SpracheDeutsch, Thai
UntertitelDeutsch
 Es scheint, als ob der deutsche Ton aus zwei qualitativ unterschiedlichen Quellen stammt. Alles, was mit dem Score zusammenhängt, ist wunderbar klar zu vernehmen und benutzt die ganze Palette der Lautsprecher und Frequenzen. Im Effektbereich platziert man einige furiose Signale, die für Atmosphäre und Beweglichkeit sorgen. Eingeschränkt wird die sehr gute Qualität durch den weniger sauberen Sound vom Center her, insbesondere was Hintergrundgeräusche angeht, die vom dröhnenden, verschmierten Originalton zu stammen scheinen. Zwar sind auch dort Surroundgeräusche heraushörbar, aber nur in geringem Maße, und der Ton ist wesentlich mehr dumpf und weniger klar als die deutsche Synchro. Es gibt auch deutsche Untertitel, bei diesen muss man sich aber drauf einstellen, dass sie oft andere Zusammenhänge enthalten, wahrscheinlich weil sie die Originalübersetzung aus dem Thailändischen sind.
 ++++--

Extras
Extras
  • Making Of (8:04 Min.)
  • Originaltrailer (1:48 Min.)
  • Weitere DVDs:
    • Straight Into Darkness (2:26 Min.)
    • The Machinist (0:54 Min.)
    • A Tale Of Two Sisters (1:59 Min.)
    • Angulimala (2:45 Min.)
    • The Last Tunnel (1:19 Min.)
    • Legend Of The Evil Lake (1:43 Min.)
 Die DVD enthält ein werbeträchtiges, aber nicht uninteressantes Making Of und den Trailer.
 +-----

Fazit
Wahrlich wurden wir in den letzten Jahren mehr als genügend mit dem beliebten Gruselspiel asiatischer Vorbilder gefüttert, da kann "The Unborn" nicht mehr viel hinzufügen. Selbst wenn man von bleichgesichtigen, schwarz- und langhaarigen jungen Mädchen, die die meist weibliche Protagonistin immer und wieder in schrecklichen Visionen verfolgen, noch nicht über hat, dürfte diese thailändische und grundlegend gut gespielte Produktion höchstens zum Mittelmaß des Genres gehören. Ein Bonus ist ihm sicher, da traditionellen thailändischen Werten eine wichtige Rolle innerhalb der Geschichte spielen, so dass man den Geisterglauben schon eher akzeptiert als beispielsweise in einem High Tech verliebten J-Horror ähnlicher Bauart. Dort kann man die Geistererscheinungen aber wirkungsvoller und wesentlich schauriger in Szene setzen, hier hat man irgendwie das Gefühl, schon zu viel gewohnt zu sein. Es liegt vielleicht auch am etwas schleppenden Aufbau, dass ich mich mit "The Unborn", der viele Elemente aus Interner Link"Unborn But Forgotten" und Interner Link"Dark Water" enthält (das Opfer wurde ertränkt), nicht so recht anfreunden kann. Man verfolgt die Drogen abhängige Porawee und ihre hilfreiche Bekanntschaft bei der Auflösung des Falles über ein totes, vermisstes Baby und deren Mutter, die sich immer wieder mal als hässlich zerfressener Geist zeigt, um neue Hinweise zu geben, aber selten, um uns die wohligen Schauer über den Rücken zu jagen. Missglückt ist dann auch die letzte viertel Stunde, die nach Auflösung des Dramas mit (doppelter) Todesfolge die Geschichte noch ein Stück weiter treibt - und damit zwar noch ein paar halbwegs schummrige Szenen einbaut, den bisherigen Aufbau des Skriptes aber ziemlich kaputt macht. Sorry, das wirkt zu sehr und zu schlecht arrangiert. Das soll nun kein Totalverriss sein, die Konkurrenz ist aber groß und da kann sich "The Unborn" nicht behaupten.



Bilder der DVD




Druckbare Version
IMDb.com OFDb.de



Alle Bilder und Texte sind Eigentum des jeweiligen Rechteinhabers

Copyright by Wicked-Vision 2000-2013/Designed by Daniel Pereé 2000-2013.