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LU, USA 1999
Originaltitel:Fortress 2
Alternativtitel:Fortress 2: Re-Entry
Länge:89:01 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Geoff Murphy
Buch:Steven Feinberg, Troy Neighbors, John Flock, Peter Doyle
Kamera:Hiro Narita
Musik:Christopher Franke
SFX:No Prisoners 3DFX LLC, Pacific Titles & Optical
Darsteller:Christopher Lambert, Aidan Rea, David Roberson, Liz May Brice, Beth Toussaint, Willie Garson, Paul de Bourcy, Bruce MacEwen, Stephen Shivers, Marius Speller, Mereta Mita, Patrick Malahide, Thea Slikboer, Carl Chase, Yuji Okumoto, Pam Grier, Jody Scott, Fredric Lehne, Anthony C. Hall
Vertrieb:Columbia
Norm:PAL
Regionalcode:2,4



Inhalt
Die Zukunft: eiskalt, grausam, alles perfekt überwacht. Auch John Brennick (Christopher Lambert) kann sich nicht verstecken. Der unbeugsame, ehemalige Untergrund-Kämpfer wurde in die gefürchtete "Festung" verbannt, ein todsicheres bewachtes High-Tech-Gefängnis in den Tiefen des Weltraums. Die Haftbedingungen im Horror-Knast sind die reinste Hölle: Mit Sonden im Kopf der Gefangenen sollen die Gedanken kontrolliert werden. Die Wärter sind sadistische Psychopathen. Tag für Tag müssen die Häftlinge härteste Sklavendienste leisten. Doch Brennicks Überlebenswille ist nicht zu brechen. Und in seinem Kopf rumort nur ein Gedanke: Flucht!

Bild
Format1.85:1 (anamorph)
NormPAL
 Irgendwie erreicht die DVD trotz anamorpher Abtastung und hohem Budget des Films nur eine moderate Qualität, die grad für 4 Punkte reicht. Zwar wird ein stabiler Bildaufbau mit durchaus klarer Optik geboten, gerade die Detailschärfe ist aber für eine Major-DVD zu schwach, was im Grunde in jeder Szene erkennbar ist, besonders wenn die weichgezeichneten Gesichter näher an die Kamera herantreten. Farben und Kontrast passen sich ein wenig der technischen Kälte des Inhalts an, wobei gerade ein etwas helleres Bild angebracht wäre. Dafür gibt es dann aber auch keine Verschmutzungen oder gar Artefakte.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelEnglisch, Deutsch, Polnisch, Tschechisch, Ungarisch, Hindi, Türkisch, Arabisch, Dänisch, Schwedisch, Finnisch, Holländisch, Norwegisch, Isländisch, Griechisch, Hebräisch, Kroatisch
 Die Dynamik und Klarheit des Tones gefallen mir in beiden Versionen sehr gut, bei all den interplanetaren Action-Orgien wäre es dann aber noch toll, etwas mehr als den Score und ein paar Dolby Surround-artige Geräusche zu den Rear Speaker zu leiten. Wie sich Beweglichkeit anhören kann, beweisen vor allem die Stereolautsprecher. Auch das Bassvolumen ist weniger stark als erhofft und nur die Musik kann noch einiges an Surround-Feeling einbringen.
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Extras
Extras
  • 4seitiges Booklet
  • Engl. Kinotrailer (1:32 Min.)
  • Filmdokumentation (3:54 Min.)
  • Künstlerprofile:
    • Christopher Lambert (2 Seiten)
    • Pam Grier (2 Seiten)
 Wenn das Making Of bereits mit der Lüge beginnt, "Fortress 2" würde es besser machen als das Original und dann noch die knappe Spielzeit von 4 Minuten mit Filmszenen füllt, kann man sich vorstellen, wie viel Wert hier auf Bonusmaterial gelegt wurde: Kaum. Auch die Standbildmenus sind nicht sehr aufregend und als weitere Gimmicks darf man sich den Kinotrailer anschauen. Auch das Booklet mit Filmfotos und Kapitelindex und die zwei kurz gehaltenen Biografien bringen nicht viel. Alle Extras sind deutsch untertitelt.
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Fazit
Kann mich nur noch vage an den Vorgänger erinnern (lang ist's her!), aber eins weiß ich mit Sicherheit: Bei dem hatte ich wesentlich mehr Spaß und er würde auch heute noch das 7 Jahre später entstandene Sequel um Längen schlagen. Gründe lassen sich genug finden: Vor allem dass hier nur ein lauer Aufguss der Geschichte geboten wird, ist ernüchternd, richtig ärgerlich erscheint es mir aber erst, dass man durch die verhunzte Geschichte im Weltall (sowas ging schon bei vielen Serien schief) nicht mal ansatzweise ans Original anknüpfen kann. Die rohe, animalische Seite des damaligen Actionstoffs weicht einem wesentlich harmloseren Skript von Leuten, die uns anscheinend mit ihren hohlen Ideen veräppeln wollen. Actionkino war ja nie die große logische Sache, aber hier stimmt eben das Drumherum nicht, um solche winzigen Details wie einen fast schadlosen Flug durchs Weltall ohne Schutzkleidung oder die gesamte Technikkiste an Bord der Gefängniskolonie zu rechtfertigen. Da wird eben schnell mal ein Videorecorder aus dem Dreck unter den Fingernägeln zusammengebaut, der intelligente Überwachungscomputer ausgetrickst - das Wachpersonal ist eh ziemlich blöd - und schon bekommt der selbstgefällige, sadistische Gefängnisdirektor seine Abreibung. Ganz davon abgesehen, dass Sicherheitsbarrieren überbrückt werden als wären wir in einer ganz wilden Folge vom Interner Link"Raumschiff Enterprise". Zwischendrin hackt man sich mit den Wächtern, baut Überwachungskameras auf Wanzen und zeigt nacktes Fleisch in der Dusche. Übrigens sind gängige Gefängnisklischees auch in der Schwerelosigkeit gültig, was uns ermahnt, sich in der Dusche nicht nach der Seife zu bücken. Die Chose ist dermaßen flach und einseitig ausgefallen, bietet also keinen wirklichen Höhepunkt, dass nur Namen wie Christopher Lambert oder Pam Grier noch erahnen lassen, dass hier fürs Kino und nicht für die Videotheken produziert wurde. Wobei Lambert sichtlich müde und desinteressiert aussieht und Miss Grier sich höllisch zum Ei macht. Ach, erwähnte ich schon, dass der Film dank seiner Einfallslosigkeit und fehlender Brutalität die Actionszenen und damit der Film auch furchtbar langweilig sind? Selbst wer Interner Link"Fortress" noch nicht sehen konnte, läuft Gefahr, hiermit enttäuscht zu werden.



Bilder der DVD




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