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USA, CAN 2003
Originaltitel:11:14
Länge:82:08 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Greg Marcks
Buch:Greg Marcks
Kamera:Shane Hurlbut
Musik:Clint Mansell
SFX:Harlow Effects, Title House Digital
Darsteller:Henry Thomas, Blake Heron, Barbara Hershey, Clark Gregg, Hilary Swank, Shawn Hatosy, Stark Sands, Colin Hanks, Ben Foster, Patrick Swayze, Rachael Leigh Cook
Vertrieb:e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:02.03.2006 (Kauf)



Inhalt
Ein angetrunkener Autofahrer (Henry Thomas) unterwegs auf einem einsamen Highway. Ein durchtriebenes kleines Luder (Rachael Leigh Cook), das ihren Freund zu einem Schäferstündchen auf dem Friedhof lockt. Drei Jungs (Ben Foster, Colin Hanks, Stark Sands), die in einem alten VW-Bus ziellos durch die Kleinstadt düsen und nichts als Blödsinn im Kopf haben. Eine Tankstellenangestellte (Hilary Swank), die von ihrem besten Freund überfallen wird. Und ein besorgter Vater (Patrick Swayze) in panischer Angst um seine Tochter.
Nichts haben sie miteinander gemein - mit einer Ausnahme: Sie sind zur falschen Zeit am falschen Ort. Denn um Punkt 23.14 Uhr werden sich ihre Schicksale überschneiden. Mit einem lauten Knall ... und fatalen Konsequenzen ...

Bild
Format1.85:1 (anamorph)
NormPAL
 Weil der Film ausschließlich nachts und fast nur unter realen Lichtverhältnissen spielt, ist es dem Material nicht vergönnt sehr gute Werte zu erreichen. Die Kompression ist wie eigentlich immer unproblematisch und auch der Schwarzwert ist auch ok, leichtes Rauschen macht sich aber breit und der Kontrast verdeckt gern Bereiche, lässt die anamorphe Abtastung also in jenem schummrigen, nicht immer einsehbaren Licht erscheinen, wie wir es in etwa auch in der Realität wahrnehmen würden. Die Schärfe ist dabei meistens ordentlich bis gut, was man eben von einer neueren Produktion erwarten kann, aber sonderlich toll detailliert. Die Farben wurden im Rahmen des Geschehen etwas abgeschwächt, machen dabei aber noch einen guten Eindruck. Zusammengefasst also ordentlich, aber bei weitem nicht top.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1 (Deu, En), DTS 5.1 (Deu)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Keine Besonderheiten hier, der Klang ist aber als ordentlich zu bezeichnen. Etwas direkter hätte es sein dürfen, manchmal beschleicht einen nämlich das Gefühl einer etwas zu weichen Kinosynchro, der Soundtrack ist aber lebendig ausgefallen und setzt sich mit einem angenehm hörbaren Dolby Digital 5.1-Track in den Sprachen Deutsch und Englisch um. Es gibt nur sehr wenige Surround-Effekte, völlig lautlos müssen die hinteren Lautsprecher deswegen aber nicht bleiben und vor allem der Score hält hierfür her. Die DTS-Spur ist nicht unbedingt besser, er repräsentiert das Lautbild ebenso gut ausgeprägt wie mit Dolby Digital.
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Extras
Extras
  • US-Originaltrailer (1:32 Min.)
  • Dt. Kinotrailer FSK12 (1:30 Min.)
  • Dt. Kinotrailer FSK16 (1:33 Min.)
  • TV-Spot 1 (0:16 Min.)
  • TV-Spot 2 (0:16 Min.)
  • Hinter den Kulissen (14:06 Min.)
  • Interviews:
    • Hilary Swank (5:18 Min.)
    • Rachael Leigh Cook (2:32 Min.)
    • Patrick Swayze (1:53 Min.)
    • Colin Hanks (3:36 Min.)
    • Henry Thomas (4:09 Min.)
    • Ben Foster (3:17 Min.)
    • Regisseur Greg Marcks (3:32 Min.)
  • Weitere DVDs:
    • Cube Zero (1:44 Min.)
    • Santa's Slay (1:51 Min.)
    • Dumplings (2:05 Min.)
    • Rottweiler (1:26 Min.)
    • Knots (2:16 Min.)
    • Straight Into Darkness (2:26 Min.)
    • R-Point (1:48 Min.)
    • Oldboy (2:13 Min.)
VerpackungKeepCase
 Das Menu ist ganz im Sinne des Films bzw. des Vorspanns eine Straße, auf der man sich bewegt. Hier findet man erstmal verschiedene Trailer und TV-Spots und dann einen deutsch untertitelten Einblick an die Drehorte ohne Kommentar. Ihre Meinung dürfen die Darsteller und der Regisseur in stets ähnlich gehaltenen Interviews kundtun.
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Fazit
Ein wildes Ding! Die Idee, verschiedenste Nebenhandlungen auf intelligente Art und Weise zusammenzuführen, ist nicht erst seit Tarantinos Interner Link"Pulp Fiction" bestens bekannt und wurde zuletzt besonders in Interner Link"21 Gramm" auf ähnliche Weise vorgeführt. "11:14" geht sogar wieder in Richtung leichtere Unterhaltung, obwohl alles auf unglücklichen Zufällen und Begebenheiten basiert, die meist in unschön detaillierten Todesfällen (der Effektspezialist bekommt einiges zu tun), mindestens aber mit Inhaftierung für die meisten Charaktere endet. Dabei sind einem eigentlich alle Figuren irgendwie sympathisch, die nur wegen kleinerer Verfehlungen ihr Leben ruinieren. Der Filmtitel, der ebenso wie das Cover ziemlich unscheinbar ist, verrät schon, dass sich die Tragödie um 23:14 Uhr in einer Kleinstadt abspielt ("A happy place to live" steht auf dem Ortsschild) und versucht nun zeitlich versetzt, diese Handlungsstränge zu erklären. Letztlich führen natürlich alle auf eine sehr geschickte Art und Weise zusammen und die stets beschwingte Filmmusik erzeugt selbst zur makabersten Szenerie eine unbeschwerte Atmosphäre. Durch die bekannten und sehr fähigen Darsteller, das hohe Erzähltempo, die fast schon an Interner Link"Final Destination" heranreichenden Todesfälle und die packende Spannung, geschürt durch noch verborgene Fragmente der Handlung, entwickelt sich "11:14" somit, ohne dass ich jetzt zu viel von der eigentlichen Handlung verraten möchte, zu einem hervorragend kurzweiligen Independent-Film, von dem ich weitaus weniger erwartet hätte. Der sehr junge Regisseur und Autor beschreibt sein Werk übrigens als riesigen Ameisenhaufen hinter Glas, bei dem der Zuschauer das rege Leben betrachten darf.



Bilder der DVD




Druckbare Version
11:14 - elevenfourteen
11:14 - Elevenfourteen
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