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| Als Alex Browning (Devon Sawa) das Flugzeug nach Paris besteigt, packt ihn das blanke Entsetzen. Er hat eine schreckliche Vision. Er gerät in Panik und wird zusammen mit einigen Klassenkameraden und seinem Lehrer von der Stewardess in den Warteraum zurückgeführt. Verwirrt und verärgert sehen sie der abhebenden Maschine nach, die plötzlich explodiert. Doch der Horror des Flugs 180 ist noch lang nicht vorbei. Denn nach und nach sterben alle, die gemeinsam mit Alex das Flugzeug verlassen haben, auf merkwürdige Weise. Und schon bald erkennt Alex ein entsetzliches Schema, das direkt zu ihm führt ... |
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| Format | 1.85:1 (anamorph) |
| Norm | PAL |
| Als Kinowelt damals die DVD veröffentlichte, waren alle ziemlich zufrieden mit der Qualität, mittlerweile sind aber 5 Jahre vergangen und die anfänglichen Lobeshymnen haben sich relativiert, schließlich weiß man nun, was alles möglich ist. Allein des Budgets wegen wird die DVD von "Final Destination" immer noch gehobenen Ansprüchen gerecht, ganz vorn kann sie aber nicht mehr mitspielen. Die Schärfe fällt wegen merklicher Rauscheindämmung des Öfteren ein und Bewegungen verwischen leicht bzw. ziehen stehende Rauschmuster mit sich. Etwas mehr Detailfreude wäre gut, denn Farben und Kontrast sprechen ebenso wie die Reinheit des Transfers für die anamorphe Abtastung. Abgesehen davon sind nicht wenige Aufnahmen sehr gut strukturiert und deuten an, dass mit etwas mehr Sorgfalt bei dieser Vorlage auch noch 5 Punkte drin sind. | |
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| Formate | Dolby Digital 5.1 |
| Sprache | Deutsch, Englisch |
| Untertitel | Deutsch |
| Der Film besitzt einige sehr schön räumliche und ungemein bewegliche Soundeffekte. Nicht selten passiert es, dass ein Geräusch aus der hinteren in eine vordere Ecke wandert und uns dabei ordentlich aufschreckt. Dabei wird zwar auch eine ordentliche Dynamik erreicht, besonders weil die Musik dafür sorgt, insgesamt ist der Klang für meinen Geschmack aber noch zu verhalten. Die englische Spur ist merklich lauter und erscheint nicht nur deswegen bissiger. Im Deutschen sind besonders die Dialoge nur sehr vorsichtig abgemischt, so dass es außerhalb der Action-Szenen zu zahm zugeht. | |
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| Extras |
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| Verpackung | KeepCase |
| Wir bekommen gleich drei Audiokommentare auf dieser DVD geboten, leider aber keine Eindeutschung dazu. Im Ersten hören wir den etwas gehaltvolleren Ausführungen vom Produzenten Glen Morgan, dem Regisseur James Wong, dem Drehbuchautor Jeffrey Reddick und dem Cutter James Coblentz zu. Im zweiten Kommentar kommen die jungen Darsteller Devon Sawa, Kristen Cloke, Kerr Smith und Chad Donella zu Wort, der mich aber wenig interessiert hat. Auch der komplette Score wurde auf eine extra Spur gelegt (sogar Dolby Digital 5.1) und die Komponistin Shirley Walker füllt die Pausen mit Erklärungen zu ihrer Arbeit. Die geschnittenen Szenen enthalten sehr interessantes Material, u.a. ein komplett verändertes Ende und die Liebesbeziehung zwischen Alex und Clear, die letztlich den erst im zweiten Teil gezeigten Grund, warum man dem Tod entkommen kann, bereits vorwegnimmt. Den Grund für die Änderungen, u.a. ein für 2 Millionen Dollar nachgedrehtes Ende, erfährt man innerhalb der ersten Dokumentation, die das Prozedere der Test Screenings bei New Line erklärt. Hier werden zwar auch die geschnittenen Szenen angespielt, besonders interessant ist es aber, weil z.B. das Testpublikum während der Schreckszenen gefilmt wird oder weil ein paar kuriose Antworten der Testbögen vorgelesen werden. Ein weiteres Special handelt von der übersinnlich begabten Pam Coronado, der in Träumen Entführungsopfer vorkommen, durch welche sie mit Hilfe der Polizei bei der Aufklärung der Taten helfen kann. Keine Ahnung ob die Sache gefaket ist (schaut mal auf die Filmwerbung, während sie durch die Zeitung blättert), es ist aber zumindest ordentlich produziert. Es folgen 5 kurze Biografien, die kaum der Rede der Wert sind, und zwei Spiele. Beim "Psychologietest" darf man aus jeweils 5 Karten die Richtige herausfinden uns seine seherischen Fähigkeiten testen und "Die Todesuhr" berechnet anhand von Multiple-Choice-Fragen den genauen Todestag, wobei wegen eines Bugs ein umso längeres Leben bescheinigt wird, umso schlechter der eigene Lebensstil dargestellt wird. Zwar fehlt ein richtiges Making Of auf der Scheibe, die Übergänge in den Menus sind aber toll gelungen und lassen darüber hinwegsehen. | |
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Den Tod überlisten zu können, seinen Plan zu durchkreuzen, ihm ein Schnippchen zu schlagen - das ist eine reichlich abstruse Idee, die sich auch selbst nicht so wirklich logisch erklären kann und in James Wongs überaus erfolgreichem, 23 Mio. Dollar teurem "Final Destination" mehr oder weniger dogmatisch abgehandelt wird. Nichtsdestotrotz hebt sich diese Schauermär von den vielen Post- "Scream"-Vertretern und auch seinen eigenen beiden Sequels, die 2003 und 2005 entstanden, insofern ab, als er eine nicht zu verachtende dramatische Komponente zu pflegen versteht, die sich konsequent in ein Gefüge mit klassischen Schockszenen und modernen Optikreizen fügt. Tatsächlich kann der Film zumindest seinen Mittelpunktcharakter Alex so weit etablieren, dass er über eine reine Identifikationsfigur hinaus so viele psychologische Feinheiten mit einbringt, die ein derartiger Stoff - explodierende Flugzeuge, Verlust von Freunden - auch benötigt. Will heißen: Für einen stylishen Teeniefilm mit der vielmals bemängelten MTV-Videoclipästhetik besitzt das Kinodebüt der beiden "Akte X"-Autoren Wong/Morgan erstaunlich viel Tiefgang. Einerseits steht der New Age-Mysteryschocker somit im starken Kontrast zu seinen Selbstzweck haften, aber auf einer anderen Ebene ebenfalls sehr unterhaltsamen Nachfolgern, sowie anderen Slashern ähnlicher Gattung, auf der anderen Seite genießt er so eine Einzelstellung, wie sie insgesamt unzureichend hervorgehoben wird. So mag Wong stets mit Klischees und Zugeständnissen kämpfen müssen, dazwischen jedoch kann man durchaus metaphorische Nuancen einer sich nicht verstanden fühlenden Jugend erkennen, die sich einer gesichtslosen Gefahr ausgesetzt sieht und einzig ausgerechnet bei einer Lehrerin auf Verständnis stößt. Leider gestaltet das Drehbuch diese Momente nicht ausreichend konzentriert, um nicht von einem etwas zu effekthascherischem Film reden zu können. Ein wenig mehr Subtilität, vielleicht sogar raffinierte Kniffe in der Dramaturgie, beispielsweise, ob Alex nicht vielleicht komplett falsch mit seiner eigenwilligen Theorie steht, hätten den Film vielschichtiger gemacht und noch deutlicher vom Genreeinerlei selektiert. Spannend aufbereitet, weitgehend überzeugend gespielt und erstaunlich selbstsicher bleibt das ganze dennoch, nur fehlt so das letzte Fünkchen progressiven Horrors. |
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![]() | Druckbare Version |
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![]() | Final Destination (Kanada-Import) |
![]() | Final Destination 2 |
![]() | Final Destination |
![]() | Final Destination |
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