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USA 1986
Originaltitel:Wraith, The
Alternativtitel:Interceptor - Phantom der Ewigkeit
Länge:88:56 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Mike Marvin
Buch:Mike Marvin
Kamera:Reed Smoot
Musik:Michael Hoenig, J. Peter Robinson
SFX:Hans Metz
Darsteller:Charlie Sheen, Nick Cassavetes, Sherilyn Fenn, Randy Quaid, Matthew Barry, David Sherrill, Jamie Bozian, Clint Howard, Griffin O'Neal, Chris Nash, Vickie Benson, Jeffrey Sudzin, Peder Melhuse, Michael Hungerford, Steven Eckholdt
Vertrieb:Sunfilm
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Jamie wird von einer brutalen Punk-Gang unter Führung des gnadenlosen Packhard hinterhältig ermordet. Doch er kehrt in Gestalt eines anderen zurück, um sich zu rächen. Ausgestattet mit übernatürlichen Kräften und einem unschlagbaren Auto - dem Turbo Interceptor - besiegt er jedes Gang-Mitglied in rasanten und tödlichen Autorennen. Immer wieder löst er sich wie ein Phantom auf und verschwindet spurlos. Die Leichen seiner Opfer stellen den Sheriff vor ein unlösbares Rätsel. Packhard bedroht inzwischen Jamies ehemalige Freundin und will sie dazu zwingen, mit ihm abzuhauen. Doch er hat die Rechnung ohne den "Interceptor" gemacht ...

Bild
Format1.85:1 (anamorph)
NormPAL
 Neben einer satten und überaus kräftigen Farbgebung, sowie einem recht ausgewogenen Kontrast, welcher auch in dunklen Szenen eine gute Leistung bietet, jedoch im Schwarzwertbereich abfällt, ist der anamorphe Transfer absolut rauschfrei ausgefallen. Leider geht der starke Einsatz von Rauschfiltern zu lasten der Detailschärfe, welche selbst in Nahaufnahmen keine Details offenbart und sehr weich und recht unscharf wirkt. Dafür ist die Grundschärfe auf einem soliden Level und wartet mit einer angenehmen Kantenschärfe und meist sauberen Konturen auf. Auf hellen Flächen lassen sich zwar stehende Rauschmuster, etwas Blockrauschen, sowie leichte Artefaktebildung ausmachen, dafür offenbart die Vorlage nahezu keinerlei Defekte oder Verschmutzungen, jedoch hin und wieder leichte Nachzieheffekte in schnellen Bewegungen.
Für einen 19 Jahre alten B-Movie ein ordentlicher Transfer, bei dem wir uns aber gerade im Bereich Detailschärfe einfach mehr erhofft haben.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 5.1 (Upmix), DTS 5.1 (Upmix)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Der deutsche 5.1 Track basiert auf ein Upmix der Stereospur, welche wir hier leider nicht vorfinden, dafür aber einen eigentlich absolut unnötigen DTS-Track, der überraschenderweise aber besser klingt als der 5.1 Mix. Die Dialoge erscheinen bei der Dolby Digital-Variante leider recht dumpf und zurückhaltend, bieten aber noch eine ordentliche Sprachverständlichkeit. Insgesamt bietet die gesamte Abmischung aber so gut wie keine Räumlichkeit und lediglich der Score darf die hinteren Kanäle etwas hervorheben. Ansonsten verirren sich aber auch die Dialoge ganz dezent in die Rears, was sich leider etwas kratzig anhört und hin und wieder ist ein leichtes Brummen wahrzunehmen. Weiterhin fehlt es dem gesamten Track an der nötigen Dynamik und der Bass plätschert in den nötigen Sequenzen nur so vor sich hin. Der DTS Track klingt etwas lauter und bei weitem nicht so dumpf wie die Dolby-Spur, obgleich man auch hier nicht von einem guten Track sprechen darf. Der Bass wurde angehoben und lässt alles etwas kraftvoller erscheinen. Insgesamt aber ebenfalls recht unnötig, weil auch hier die Natürlichkeit abhanden kommt. Es wäre angebracht gewesen, auf einen Upmix zu verzichten und uns lieber die Original-Stereospur beizupacken. Der englische 5.1 Mix ist hingegen sogar noch schlechter, klingt sehr leise und ihm fehlt an jeglicher Art von Dynamik und Räumlichkeit. Optional gibt es noch deutsche Untertitel.
 ++----

Extras
Extras
  • Englischer Trailer (1:56 Min.)
  • Deutscher Trailer (1:53 Min.)
  • Bio- und Filmografien:
    • Charlie Sheen
    • Nick Cassavetes
    • Randy Quaid
  • Weitere DVDs:
    • Zero Tolerance (1:03 Min.)
    • The Gate (1:33 Min.)
    • Dead Meat (1:45 Min.)
 Die Extras beschränken sich leider nur auf den deutschen und englischen Trailer und ein paar Bio- und Filmografien. Leider etwas mager.
 +-----

Fazit
"The Wraith", so der Originaltitel dieses 1985 vom "Renegade"-Regisseur Mike Marvin gedrehten naiv-trashigen Flicks, ist ein typisches Kind des 80er Jahre B-Movie-Kino. Neben den in den 80er Jahren üblichen Stars wie z.B Charlie Sheen, Randy Quaid und Sherilyn Fenn bekommen wir typisches Eighties-Pop/Rock-Gedudel der besseren Sorte, sowie Kleidung geboten, wie man sie nur in den 80er Jahren lieben und leben konnte. Der Geschichte um "Interceptor" liegt wie Jahre später in Interner Link"The Crow" die Liebe zweier Menschen zu Grunde, die auf brutale Art und Weise voneinander getrennt wurden. Zwar wird hier "nur" eine Person, in dem Falle Charlie Sheen getötet, aber seine Freundin war bei der Tat dabei, konnte jedoch nicht erkennen, wer die Mörder waren.
Allerdings kehrt er hier nicht in Begleitung einer Krähe aus dem Reich der Toten zurück, sondern mit einem Auto und in einem anderen Körper, der in dem Fall von Charlie Sheen gespielt wird. Bei illegalen Straßenrennen löscht er dann einen nach den anderen aus und gewinnt in menschlicher Form das Herz seiner Freundin zurück, die ihn natürlich nicht wiedererkennt und zu seinem Leidwesen nun auch noch mit seinem Mörder zusammen ist, ohne dies überhaupt zu wissen. Die Geschichte um das "besondere" Auto hat im Grunde großes Potenzial, nur hat Mike Marvin dies allzu routiniert in Szene gesetzt, ohne wirklichen Tiefgang in die Story zu bringen. Die Dialoge wirken zu platt und auch die Rennszenen sind nicht spektakulär genug. Man hätte deutlich mehr aus dem Plot rausholen können, als einen letztlich sehr trashig und unausgegoren wirkenden 80er Jahre Flick, welcher dank einer solide spielenden Besetzung, einem coolen Auto und noch coolerer Musik, dennoch uneingeschränkt empfohlen werden kann. Ganz nach dem Motto: DVD rein, Gehirn raus und ab dafür.

Sunfilm spendiert "Interceptor" eine solide Neuveröffentlichung, welche allerdings im Bereich Zusatzmaterial nicht an die Erstauflage von Marketing Film heranreicht. Wer diese seit langem vergriffene DVD nicht sein Eigen nennt, sollte bei dieser Neuauflage aber nicht zögern zuzugreifen.



Bilder der DVD




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Interceptor
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