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UK 2004
Originaltitel:Parasite
Alternativtitel:Parasite - Das Grauen hat die Erde erreicht
Länge:95:32 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Andrew Prendergast
Buch:Alan Coulson, Jason Kingsley, Paul Mackman, Richard Stacey, Andrew Prendergast
Kamera:Tom Wright
Musik:Tom Bible
SFX:Sandy Heslop, Scott Pritchard, Tony Auger, Ken Turner, Alexis Haggar
Darsteller:Gary Condes, Saskia Gould, Conrad Whitaker, G.W. Stevens, Margaret Thompson, Oliver Price, Michelle Acuna, Luke Spencer, Nicholas Rawlinson, Murray Saffron
Vertrieb:Koch Media
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Dr. Christine Hansen hat die Aufgabe, ein neu entwickeltes Reinigungsmittel zu testen. Jakob Rasmussen und seine Bergungscrew werden angeheuert, die Tests auf einer verlassenen Bohrinsel durchzuführen. Aber schon nach kurzer Zeit verschwindet einer der Leute auf seltsame Art und Weise, denn eine grausame Kreatur hat die Bohrinsel als neue Heimat gewählt.

Bild
Format1.85:1 (anamorph)
NormPAL
 Dank neuerer Produktion ist das Bild sehr sauber und zeigt nur wenig Rauschen. Auch die Farben sind gut, wobei innerhalb der Bohrinsel (also: fast immer) meist dunkel verschwommene Personen in düsteren Räumen vorkommen. Hier beginnt schon das erste Problem: Ohne gute Ausleuchtung ist der Kontrast stark gefordert und zu große Schatten entstehen. Besonders schwach ist aber die grad mal befriedigende Schärfe. Während wenige Aufnahmen die Personen noch halbwegs detailliert darstellen können, ist es sonst nur noch matschig. Auch Bewegungen sind etwas verzogen. Sieht also ziemlich billig aus.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Deu, En), Dolby Digital 5.1 (Deu, En), DTS 5.1 (Deu)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Warum wieder Dolby Digital 2.0 mit drauf ist, weiß wohl nur Koch, denn bei jeweils einer Dolby Digital 5.1-Spur pro Sprache und einem zusätzlichen deutschen DTS-Ton sind die Stereomodi überflüssig. Wobei DTS hier auch nicht viel mehr erbringt. Der deutsche Ton ist jeweils besser, weil die Originalstimmen dumpf und muffig klingen und im Höhenbereich sogar übersteuern, was selten vorkommt. Der Surround-Bereich ist durchaus mit dem deutschen Ton zu vergleichen und bringt ein paar atmosphärische Effekte ein, die im Deutschen noch etwas deftiger wirken, weil dort der Sound generell klarer ist. Das Optimum wird aber bei beiden nicht erreicht, dafür ist der Klang nicht aktiv und aggressiv genug, denn vor allem auf der Front dümpeln die Dialoge vor sich hin. Trotzdem ein berechtigter Surround-Ton, bei dem der Bass gut herausgearbeitet wurde, man die Tonspur aber nicht direkt im Film umstellen kann. Selbiges gilt für die deutschen Untertitel.
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Extras
Extras
  • Audiokommentar
  • Filmografien:
    • Gary Condes (1 Seite)
    • Saskia Gould (1 Seite)
    • Conrad Whitaker (1 Seite)
    • G.W. Stevens (1 Seite)
  • Musical (2:05 Min.)
  • Slideshow (20 Bilder)
  • Originaltrailer engl./dt. (1:10 Min.)
  • Weitere DVDs:
    • Wake Of Death (1:01 Min.)
    • Pursued (2:24 Min.)
    • Jennifer's Shadow (1:02 Min.)
    • Freeze Frame (2:16 Min.)
    • Lost (2:19 Min.)
 Vom Audiokommentar wird man wegen des schweren britischen Akzents von Andrew Prendengast (Regie), Paul Mackman (Skript), Ken Turner (CGIs), Sandy Heslop (CGIs), Tom Bible (Musik), Alexis Haggar (Spezialeffekte) nicht viel verstehen und deutsche Untertitel fehlen hierbei. Die Filmografien sind zwar existent, da aber keiner der Aufgelisteten bisher besonders viele Jobs hatte oder in bekannten Produktionen auftrat, wird man hier nicht viel von haben. Etwas interessanter ist dann das Musical, bei dem die Darsteller die Story des Filmes vorsingen, wobei die Tonqualität dermaßen klirrend ist, dass es kaum Freude macht. Knapp zwei Punkte, denn viel Wert ist das Bonusmaterial damit nicht.
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Fazit
Wenn H.R. Giger wüsste, was hier abgeht, wäre sicherlich etwas angepisst. "Parasite" ist eine ziemlich langweilige Kopie des Alien-Mythos, wobei sich das Viech diesmal auf einem Bohrturm irgendwo im abgelegenen Meer über ein Reinigungsteam und ein paar militante Umweltaktivisten hermacht. Das erste Gähnen macht sich bereits während des Prologs breit, bei dem man schon mal gut in die billige Machart dieser wenig inspirierten Action-Parade hineinschnuppern kann während die "Allianz zum Schutz der Umwelt" sich bei einer unglaublich ermüdenden Aktion in das System irgendeines fadenscheinigen Konzerns hacken. Man dreht sich eben alles so, wie man es gerade benötigt und bekommt dabei keine einzige Szene ordentlich in den Kasten, denn der Schnitt versagt im Getümmel und mehr als zwei Köpfe scheint die Kamera selten auf den Schirm zu bekommen. Wenn man wenigstens ein paar Anstrengungen unternommen hätte, um die schmierigen Darsteller ordentlich in ein Inferno aus Angst, Gewalt und beklemmender Atmosphäre zu werfen, aber bei Einsetzen der ersten Dialoge stirbt jede Hoffnung auf halbwegs niveauvolle oder spaßige Unterhaltung. Dafür nimmt sich diese Öko-Tierhorror-Klatsche doch viel zu ernst und die extrem häufig eingesetzten CGI-Effekte für die Bohrinsel, für Hubschrauber und natürlich die gefräßige Riesenraupe sind maximal das, was man vor 6 bis 7 Jahren als "state of the art"-Zwischensequenz in Computerspielen bezeichnen konnte. Ich bin sicherlich genügsam, was die ganze Effektkiste angeht, weil ich mittlerweile weiß, wie aufwendig sowas umzusetzen ist, aber wenn das Monster aussieht wie eine Latex-Handpuppe und selbst Goreanteil auf Sparflamme brennt, setzt selbst bei mir die Schlummerphase ein.
Da die Charaktere ähnlich überflüssig wie jegliche ihrer Aussagen sind und in Amerika bereits genügend Produktionsfirmen existieren, die sich auf recht passable Low Budget-Action spezialisiert haben, kann ich hiervon nur strengstens abraten. Es ist schlichtweg rausgeworfenes Geld, bei dem höchstens noch der lächerliche Schluss zum Ablachen reicht und man als Lehre draus ziehen kann, beim nächsten Waschgang auch ja die richtige Dosierung der Chemie vorzunehmen. Man will ja schließlich keine mutierten CGI-Würmer im Haus haben, oder?
Lasst euch übrigens nicht von der 16er Freigabe täuschen: Der Film ist zurecht mit nur einer nennenswerten, brutalen Szene bereits ab 12 Jahren freigegeben.



Bilder der DVD




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